• Trend: Der M2M-Markt in Deutschland wird sich bis 2013 verdoppeln
  • Consumer Electronics mit stärkstem Wachstum

Die Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) entwickelt sich in den nächsten Jahren zum wesentlichen Wachstumstreiber in der Telekommunikationsindustrie. Sind bislang 2,3 Millionen M2M-SIM-Karten auf dem deutschen Markt im Einsatz, wird diese Zahl bis 2013 auf über 5 Millionen Karten steigen. Dies geht aus der von der E-Plus Gruppe erstellten Studie “Die M2M-Industry-Map Deutschland” hervor.

Erstmals werden nicht nur detaillierte Prognosen zur Entwicklung des deutschen M2M-Marktes abgegeben, sondern auch konkrete Anwendungsfälle analysiert. So ist es beispielsweise offensichtlich, dass durch Fernwartung Geräte und Anlagen überwacht werden können. Nicht so deutlich ist jedoch, in welchen Industrien diese Technik zum Einsatz kommt. Genau hier setzt die Studie an und identifiziert neben dem Anwendungsfall auch die Nutzer einer Anwendung.

Die Map definiert die gängigsten Anwendungen der M2M-Segmente Automotive, Tracking & Tracing, Remote Maintenance & Control, Metering, POS/Payment, Consumer Electronics, Healthcare und Security. Dargestellt werden jeweils Anwendungsmöglichkeiten und Prognosen für die Verwendung in den nächsten drei Jahren. Größter Wachstumstreiber ist das Segment Tracking & Tracing mit einer erwarteten durchschnittlichen Wachstumsrate von 30 Prozent. Anwendungen finden sich beispielsweise im Bereich der Mautsysteme oder der Ortung beweglicher Maschinen und Anlagen.

Consumer Electronics bildet das einzige M2M-Segment, das sich durch Anwendungen wie Navigationssysteme oder digitale Bilderrahmen direkt an private Endverbraucher richtet. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 47 Prozent ist dies die am schnellsten wachsende M2M-Sparte in Deutschland.

“Die Vorteile für Industrien bei der Nutzung von M2M-SIM-Karten liegen auf der Hand”, betont Steffen Böning, Leiter der Strategieentwicklung bei der E-Plus Gruppe. “Durch Prozessoptimierungen und -vereinfachungen lassen sich in vielen Unternehmensbereichen Kosten senken. Es müssen keine Mitarbeiter hinausgeschickt werden, um Maschinen oder Prozesse zu überprüfen. In vielen Fällen reichen Fernabfragen”. Zudem können durch technologische Entwicklungen zusätzliche Umsätze generiert werden. Auch gesetzliche Anforderungen – besonders in der Automobil- und Energiebranche – befassen sich mit dem Thema M2M, wovon die produzierenden und nutzenden Unternehmen profitieren.

Weitere Informationen zur M2M-Industry-Map Deutschland finden Interessierte unter info@m2m-plus.de oder online auf der Website www.m2m-plus.de.

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