Technische Universität Chemnitz

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Die E-Plus Gruppe ist heute eine langfristige Forschungskooperation mit der Technischen Universität (TU) Chemnitz und dem Netzentwickler MUGLER AG eingegangen. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, mehr über die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zu erfahren, da dieses die Grundlage darstellt, um das beste Netz aus Kundensicht errichten zu können: Es sei entscheidend, welche Aspekte der Netzgestaltung den Nutzern wirklich zugute kämen  – und nicht, womit sich eventuell Technikinteressierte oder Wettbewerber beeindrucken ließen, so Rafal Markiewicz, Chief Technology Officer der E-Plus Gruppe. Dass sich die Branche zum Beispiel traditionell stark auf maximale Datenübertragungsraten fokussiere, gehe an den tatsächlichen Bedürfnissen der Endverbraucher vorbei.

Vertragsunterzeichnung Quelle: E-Plus

Vertragsunterzeichnung Quelle: E-Plus

Fragen, denen jetzt gemeinsam mit den Forschern nachgegangen werden soll, sind etwa, was beim Handy- oder Smartphone-Nutzer eigentlich für Zufriedenheit sorgt, wenn er mobil telefoniert oder Datendienste nutzt und welche Netzanforderungen notwendig sind, um bei ihm ein positives Kundenerlebnis zu schaffen. Im Zentrum der Untersuchungen steht somit auch die Frage, wie es möglich ist, diese subjektiven Qualitätsempfinden belastbar zu messen und entsprechende Daten für den Netzausbau der Zukunft einzusetzen.

Untersucht werden hierbei unter anderem die Faktoren neue Messverfahren, Mediendienste, Machine-to-Machine-Communication sowie der Einfluss von Endgerätefunktionen und –applikationen. Die Kooperation biete somit auch die Chance, neue Methoden zur Messung der Netz- und Dienstequalität zu entwickeln, die letztlich zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit in der Praxis führen würden, so Professor Dr. Albrecht Mugler, Vorstand der MUGLER AG, die bereits über langjährige Kenntnisse bei Planung, Inspektion und Messungen in Funknetzen verfügt.

Auch die TU Chemnitz qualifiziert sich mit ihren langjährigen Test-Erfahrungen und umfangreiche -Methodiken aus einem UMTS-Netz auf dem Universitätsgelände als geeigneter Kooperationspartner. Um die bisherigen Forschungen weiterzuführen und damit die Basis für weitreichende, fakultätsübergreifende Kooperationen bei Untersuchungen zur besseren, nutzerzentrierten Netzauslegung liefern zu können, stellt die E-Plus Gruppe der TU Chemnitz für die Forschungsarbeiten ein eigenständiges Mobilfunk-Basisnetz der 4. Generation mit drei Sendestationen zu Verfügung, das mit LTE-Technik ausgerüstet ist. In diesem Testnetz sind Live-Untersuchungen mit bis zu 200 Nutzern geplant.

Marco Wanderwitz, sächsischer Bundestagsabgeordneter und Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Medien, begrüßt das starke Engagement der E-Plus Gruppe in den Neuen Ländern und misst dem “Wohlfühlfaktor” hohe Bedeutung bei: Es sei ausgesprochen wichtig, dass die Mobilfunkanbieter noch stärker auf die Kundenwünsche eingingen – E-Plus gestalte so die wichtige multimediale Telekommunikationsinfrastruktur der Zukunft.

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