Rafal Markiewicz, Chief Technology Officer der E-Plus GruppeMit breit angelegten Feldtests lotet die E-Plus Gruppe zurzeit die Einsatzmöglichkeiten der neuen LTE-Technologie aus. Um beim späteren Start flexibel aufgestellt zu sein und dadurch zeitnah auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können, wird hierbei gleich auf drei Frequenzen getestet: Auf 1,8 sowie 2,1 und 2,6 Gigahertz.

Bei den Untersuchungen im 2,6-Gigahertz-Bereich wird erstmals auch der in Deutschland bisher wenig bekannte Standard TDD-LTE genutzt. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem TDD-Pionier China Mobile und ZTE, einem der führenden Techniklieferanten in diesem Bereich.

Da die Umstellung auf LTE jedoch erst dann sinnvoll ist, wenn auch ausreichend Endgeräte zu verbraucherfreundlichen Preisen auf dem Markt verfügbar sind, genießt weiterhin vorerst die Aufrüstung auf HSPA+ Priorität, das den Kunden schon jetzt Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s und entsprechende Endgeräte im attraktiven Preissegment bietet. Damit trotzdem auf zukünftige Entwicklungen schnell reagiert werden kann, setzt E-Plus beim zukunftsorientierten Ausbau auf Netzelemente, die beide Technologien (HSPA+ und LTE) unterstützen können und auf neue Sendestationen, die sich bei Bedarf schnell auf LTE-Standard umstellen lassen.

Das primäre Ziel ist es dabei, den massiven Ausbau des mobilen Datennetzes der vierten Generation zügig und vor allem zum Vorteil der Kunden fortzusetzen: Man wolle das Netz nicht nur für Techniker und Technikinteressierte bauen, sondern den Kunden die beste Performance bieten. Ob HSPA+ oder LTE, der eingesetzte Standard spiele für sie keine Rolle – überzeugen könne sie allein ein positives Nutzererlebnis beim mobilen Surfen, so Rafal Markiewicz, CTO der E-Plus Gruppe.

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