René Schuster, CEO Telefónica GermanyRené Schuster, CEO von Telefónica Germany, darüber, warum aus Telefónica O2 Germany Telefónica Germany wird.

Als ich im Juni 2009 meinen Job im O2 Tower in München antrat, gab es schon einen Zusatz zum großen O und der kleinen Zwei: “A Telefónica company.” Seit 2006 gehört O2 hier in Deutschland zu einem der größten europäischen Telekommunikationsanbieter, der spanischen Telefónica SA.

In diesen fünf Jahren stellte sich immer wieder heraus, wie hilfreich es ist, ein Teil der Telefónica-Familie zu sein. Das fängt bei kleinen Details an und hört bei großen, unternehmenskritischen Entscheidungen auf. So wird beispielsweise der Austausch mit internationalen Kollegen groß geschrieben – jeden Tag mischen sich Spanisch, Deutsch und Englisch auf den 37 Etagen des Towers. International Assignments stehen an der Tagesordnung, um Wissen, Best Practices und Ideen über Marktgrenzen hinweg zu teilen und weiterzuentwickeln.

Mit weltweit rund 288 Millionen Kunden – 56 Millionen davon in Deutschland, Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik und der Slowakei – haben wir gemeinsam ein wirtschaftliches Gewicht, das uns bei der strategischen Weiterentwicklung unterstützt. Ein gutes Beispiel dafür ist eines meiner Steckenpferde: die Apps. Unter der Regie von Telefónica stellen alle Landesgesellschaften ab Sommer 2011 BlueVia zur Verfügung. Das ist eine Entwicklerplattform, über die Software-Entwickler sowohl Smartphone-Apps als auch Web-Services und Desktop-Anwendungen entwickeln und den Telefónica-Kunden weltweit anbieten können. Ähnliches gilt für andere Bereiche, in denen wir gerade neue Services auf den Markt bringen: Unsere Angebote für die Mobilfunk-Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) stützen sich auf zentrale Entwicklungen in unserem R&D-Center in Granada.

Und dann ist da natürlich unsere gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Auch hier zeigt sich, dass man als Teil eines großen Ganzen mehr bewegen kann. Mir persönlich liegt beispielsweise Think Big sehr am Herzen, unsere paneuropäische Initiative für junge Menschen. Sie wurde in einer Partnerschaft mit der Fundación Telefónica entwickelt. Die spanischen Kollegen aus der Fundación arbeiten schon seit 1988 daran, nachhaltige Strukturen für soziale und kulturelle Projekte in allen Unternehmen der Telefónica-Gruppe zu schaffen. Viele meiner Mitarbeiter hier in München beteiligten sich bereits am Proniño-Programm der Fundación Telefónica, das schon mehr als 163.000 Kinder in Südamerika bei ihrer Ausbildung unterstützte.

Wenn ich mir alle diese Initiativen anschaue, so ist klar, dass unsere Produkte zwar O2 heißen, aber wir im Grunde lang schon durch und durch Telefónica sind. Nach fünf Jahren ist es daher Zeit für eine logische Konsequenz:

Unser Unternehmen heißt jetzt Telefónica Germany. Die Produktmarke O2 bleibt bestehen, so dass unsere Kunden auch weiterhin bei O2 bleiben. Mit einem kleinen Unterschied: Mit Telefónica im Rücken wird alles noch ein bisschen innovativer.

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