Andreas JochumsAndreas Jochums, Offer Manager Postpaid, über die Vorteile des Internets für die Hosentasche

Gerade eben hat mir mein Smartphone eine Flasche Wein besorgt. Und das ist nur ein Grund, warum ich so richtig froh bin über meinen kleinen Alleskönner. Jetzt höre ich schon die Frage: Wie soll denn bitte ein Telefon Wein besorgen können? Ganz einfach, allerdings über einen Umweg. Ich habe das feine Tröpfchen bei einer Wette gewonnen. Ein guter Freund von mir war der festen Überzeugung, ich würde keinen einzigen Tag ohne Smartphone auskommen. Darauf bin ich eingegangen, wenn auch ein bisschen zögerlich. Ich bin nämlich ein absolut überzeugter Nutzer des mobilen Internets, und zwar schon seit den Anfangstagen. Die ersten, sehr langsamen Gehversuche habe ich bereits vor zwölf Jahren mit einem Nokia Communicator unternommen.

Fotos, Lieblingsmusik & Games immer dabei

Inzwischen besitze ich vier Smartphones und bin immer online. Es ist aber auch praktisch: Ich kann mich weltweit vernetzen und bin jederzeit bestens informiert. Meine Lieblingsmusik ist überall dabei, genau wie mein Fotoalbum. Und wenn mir der Online-Fahrplan zeigt, dass die Bahn Verspätung hat, dann überbrücke ich die Zeit mit einem schnellen Spiel.

24 Stunden abschalten – gar nicht so einfach

Andreas JochumsEs war tatsächlich ein komisches Gefühl, die Geräte für 24 Stunden abzuschalten. Gleich gestern Morgen stand ich am Bahnsteig und habe zum ersten Mal seit einer Ewigkeit wieder auf den gedruckten Fahrplan geschaut. Darauf musste ich mich erst einmal wieder zurechtfinden. Den Tag über habe ich mich fast so gefühlt, als hätte ich Watte in den Ohren – die Kommunikation hat gefehlt, so ganz ohne SMS, Mail und Push-Nachrichten. Zugegeben, die Versuchung war schon groß, einfach mal schnell nachzuschauen, was gerade so los ist in der Welt. Aber ich habe es geschafft, einen Tag lang das Smartphone nicht zu verwenden. Ein bisschen war das sogar wie früher, als die Telefone noch Wählscheiben hatten. Es funktioniert auch, aber viel komplizierter und alles andere als praktisch.

Es hat funktioniert, aber nicht alles 🙂

Und manches klappt dann doch nicht mehr: Ich habe zum Beispiel gerade erst gesehen, dass ich den Auftritt eines ziemlich spannenden DJs verpasst habe. Der Hinweis kam spontan von einem Freund auf Facebook – nur eben nicht zu mir. Dafür lasse ich mir jetzt den Wein schmecken. Mein Wettfreund hat sich nicht lumpen lassen, das hat mir mein Smartphone dank Barcode-Scanner gerade verraten. So werde ich, ganz nebenbei, auch noch zum Weinkenner.

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