„Wir erleben gerade eine unblutige Revolution, deren Folgen sehr viel weitreichender sein werden, als beispielsweise das Ende des Kalten Krieges, vielleicht sogar der Französischen Revolution.“ Durch das Internet können wir auf eine unvorstellbare Menge an Informationen zugreifen, durch mobile Endgeräte sind diese mittlerweile jederzeit verfügbar geworden. Einer der nächsten Schritte hin zu einer digitalen Gesellschaft ist die Cloud. Das in ihr abrufbare Wissen bietet viele Vorteile – nicht zuletzt als entscheidende Voraussetzung für Partizipation in der modernen Gesellschaft.

Aber: Hat diese Entwicklung nicht auch Einfluss darauf, was und wie Menschen sich Dinge merken? Was ist es noch wert, zu lernen und zu wissen? Braucht man in Zukunft überhaupt noch ein Gedächtnis, wenn all das Wissen abrufbar ist? Darüber wurde beim UdL Digital BREAK_fast am 09. November 2011 im BASE_camp diskutiert. Die Grundlage dafür lieferte Dr. Peter Tauber, Bundestagsabgeordneter und Mitglied der Enquetekommission Internet und digitale Gesellschaft“, mit seinem Impulsvortrag zum Thema: „Unser kulturelles Gedächtnis passt nicht in die Cloud – wie verändert die digitale Lebensweise Geschichtsbewusstsein und Identität?”

Dr. Peter Tauber beim UdL Digital BREAK_fast
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