Stifte Jeden Tag prasseln eine Menge Informationen auf uns ein: In der Bahn auf dem Weg zur Arbeit die Nachrichten in der Zeitung, dazu die Gespräche der Mitreisenden, bei der Arbeit unzählige Nachrichtendienste wie Spiegel Online, hinzu kommen soziale Netzwerke wie facebook, twitter und nun auch noch Google + – E-Mail und SMS nicht zu vergessen.

Dabei den Überblick und auch noch einen klaren Kopf zu bewahren, ist nicht immer einfach. Zumal, wenn man von Meeting zu Meeting hetzt und nicht vergessen darf, die wichtige Präsentation vor 16.00 Uhr abzuliefern und die saubere Wäsche vor 18.00 Uhr von der Reinigung zu holen. Wie gut, dass es Apps gibt, die uns ständig an die wichtigen Dinge erinnern und dafür sorgen, dass wir nicht den Verstand verlieren: To-Do-Listen-Apps.

Test soll Klarheit bringen
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl solcher Programme. In den nächsten Wochen werden wir einige von ihnen testen und beurteilen, welche (unserer Meinung nach) gut sind – und welche den Download nicht wert sind. Welche Kriterien sind für uns bei der Bewertung maßgeblich?

  1. Wir wollen die App sowohl am Computer als auch am Smartphone nutzen; die Inhalte sollen sich automatisch synchronisieren. Im besten Fall kann man die App auch noch auf einem Tablett-PC wie etwa einem iPad nutzen.
  2. Wir wollen eine übersichtliche und optisch ansprechende Benutzeroberfläche.
  3. Wir wollen eine simple, fast schon selbsterklärende Nutzerführung.
  4. Das Wichtigste: Wir wollen in Zukunft keine wichtige Aufgabe mehr verschusseln.

In der ersten Folge lassen wir Experten in Sachen Aufgabenbewältigung zu Wort kommen:  Menschen , die beruflich in Spitzenpositionen agieren. Wie behält man alles im Blick?

Max Wittock, Gründer und Geschäftsführer von mymuesli

Max Wittrock, Gründer und Geschäftsführer von mymuesli:
“Bei mymuesli verwenden wir vor allem Wunderlist von 6Wunderkinder aus Berlin; die meisten kennen es wahrscheinlich.

Wie viele der Millionen Anwender schätzen wir vor allem die einfache Bedienbarkeit der App: Das Interface sieht gut und intuitiv aus (sonst macht es ja auch keinen Spaß, damit zu arbeiten), und es ist extrem einfach, ein Task einzutragen und zu terminieren (und zum Beispiel eine Art Wiedervorlage einzugeben). Für uns wichtig: Die iPhone-Integration bzw. die Synchronisation mit Smartphones. Damit kann man auch unterwegs Tasks eintragen und sie mit dem eigenen Computer abgleichen.

Im Team sind die Shared Lists natürlich auch wichtig, man kann sich also gegenseitig Tasks eintragen und sehen, ob jemand aus dem Team sie bearbeitet hat.

Schade ist nur, dass Wunderlist die Aufgaben nicht auch noch von selbst erledigt. Das würden wir uns für ein Update wünschen…”

Verena Delius, Geschäftsführerin Young Internet

Verena Delius, Geschäftsführerin Young Internet:
“Ich nutze keine To-Do-Listen-Apps. Ich bin da “altmodisch” und habe eine Word-To-Do-Liste auf meinem Desktop, die den ganzen Tag offen ist und die ich abarbeite, verändere und ergänze. Dann schicke ich mir den ganzen Tag selber Mails, wenn mir irgendwas einfällt und ich unterwegs bin. Im Betreff führe ich das Thema auf und schreibe darunter die Beschreibung, was ich wann machen muss.”

Andy Lenz von t3n

Andy Lenz, Geschäftsführer t3n:
“Ich bin totaler Fan von TaskPaper. Das ganze sieht so aus. Ich schätze das Produkt, da es so schön simpel und einfach zu bedienen ist. Omnifocus, Things oder Wunderlist waren mir zu pflegeintensiv. Termine, die ich auf keinen Fall vergessen darf, trage ich in den Google Kalendar ein.”

 

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