Seit dem 5. Juni präsentieren verschiedene Verbände und Institutionen im Rahmen der „Woche der Umwelt“ eigeninitiierte Umweltprojekte im Schloss Bellevue unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf wichtige umweltrelevante Projekte und Ideen hinzuweisen. Doch auch die E-Plus Gruppe hat in der jüngeren Vergangenheit verschiedene Umweltmaßnahmen gestartet. So sollen Ressourcen geschont und die Umwelt erhalten werden.

Dieses Engagement hat der E-Plus Gruppe in einer Anfang Juni von der Wirtschaftswoche veröffentlichten Untersuchung zum Nachhaltigkeitsimage von 101 deutschen Unternehmen die mit Abstand beste Platzierung aller Telekommunikationsanbieter in Deutschland beschert. In der Studie wurden 7.700 Verbraucher befragt, für wie grün und sozial sie die wichtigsten von ihnen konsumierten Marken in Deutschland halten.

Pappe statt Plastik, Biogas statt Atomstrom, Sonne und Wind statt Kohle

In Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) hilft die E-Plus Gruppe der Umwelt gleich an drei Stellen: Speziell für den NABU-Mobilfunktarif führte die E-Plus Gruppe eine besondere Form der SIM-Karte ein – die Papp-SIM. Stabil wie die herkömmliche Telefonkarte aus Plastik, aber dennoch umweltverträglich, weil auf einfache Weise recycelbar. Nicht nur damit helfen Kunden, die sich für den im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen NABU-Mobilfunktarif entscheiden, aktiv mit: Jeden Monat fließen 15 Prozent der Rechnungssumme an den NABU, um verschiedene Umweltprojekte zu unterstützen.

Einen weiteren wichtigen Beitrag leistet das Handyrecycling. Für jedes eingesammelte Altgerät, welches Verbraucher kostenfrei in allen BASE-Shops abgeben oder einsenden können, bekommt der Naturschutzbund drei Euro. Dieses Geld dient dem Kampf um den Erhalt der unteren Havel in Brandenburg – eine Renaturierungsmaßnahme, die bereits mittelfristig positive Ergebnisse bringt.

Doch die E-Plus Gruppe geht noch weiter: Ein Biogaskraftwerk versorgt seit neuestem eines der Rechenzentren am Standort Düsseldorf-Unterrath mit Energie. Der klimaneutrale Betrieb der mehr als 300 Server durch das im April in Betrieb genommene Kraftwerk erspart der Umwelt einen jährlichen Ausstoß von mehr als 4.500 Tonnen Kohlendioxid. Insgesamt ist der Fokus in Sachen Energiepolitik nicht alleine auf zentrale Standorte gerichtet – parallel ergreift der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter auch im regionalen Bereich geeignete Maßnahmen, um vor Ort Ressourcen zu schonen und die Energiewende langfristig einzuleiten. So steht im westfälischen Versmold die erste energieautarke Mobilfunkstation: ein Mobilfunkmast, der sich selbstständig aus den Ressourcen Windkraft, Sonnenenergie und Wasserstoff versorgt. Der Drittelmix ist dabei das ausschlaggebende Kriterium für eine lückenlose Versorgung mit Energie. Je nach Vorkommen schaltet die intelligente Steuerung zwischen Windgenerator, Solarpanel (Photovoltaik) und Brennstoffzelle hin und her. Eine zukunftsweisende Technologie, die die E-Plus Gruppe noch in diesem Jahr an weiteren Standorten im Bundesgebiet aufbaut. So sollen in verschiedenen Regionen die meteorologischen und geografischen Bedingungen eingehend getestet werden. Kühlmittelfreie Hybridlüfter, seit 2011 an vielen Mobilfunkbasisstationen statt einer Klimatechnik mit FCKW-Lösung eingesetzt, runden das Umweltengagement ab.

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  1. www.udldigital.de: Energiewende im Mobilfunk | UdL-Digital
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