René Schuster im Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf dem #dldw12

René Schuster, CEO Telefónica Germany,
im Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen
auf dem #dldw12

“Wir Frauen wollen heutzutage beides”, sagte Ursula von der Leyen am Mittwoch zur Eröffnung der DLDwomen. “Wir wollen Bosse sein und wir wollen Babys bekommen.” So brachte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales sowie siebenfache Mutter das Programm gleich auf den Punkt. Keine leichte Vorlage für René Schuster, der sofort danach auf der Frauenkonferenz sprach. Die Männer waren eine Minderheit auf der Veranstaltung des Burda-Verlages und mussten sich viel Kritik gefallen lassen. Dennoch bekam der CEO von Telefónica Germany gleich mehrmals Applaus für seinen Vortrag.

“Vielfältige Firmen sind heute erfolgreicher als die alten Männerbünde”, erklärte René Schuster belegte es mit Statistik. Die neuen Digitalnetzwerke geben viel mehr Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten und Karrieremachen. Diesen Gedanken aus der Rede der Ministerin, die einen Großteil ihres Lebens mit dem Smartphone organisiert, nahm er gern auf. Die Möglichkeit, künftig verstärkt von der eigenen Wohnung aus zu arbeiten, werde die Firmenkultur ändern und Smartphones würden zu Fernbedienungen für alle Lebensbereiche. So lassen sich Arbeit und Privatleben besser unter einen Hut bringen. Das bringt auch große Vorteile für die Unternehmen, hat Telefónica Germany längst erkannt.

Diversity bringt Mehrwert durch Vielfalt

Die Menschen unterscheiden sich, sie haben individuelle Bedürfnisse und verschiedenste Fähigkeiten. Diese Vielfalt will Telefónica europaweit voranbringen. “Wir verstehen Diversity als Wettbewerbsvorteil und fördern sie”, erklärt Joachim Kugoth, Managing Director Human Resources. “In der sozialen Vielfalt steckt ein enormes Potenzial, das wir unbedingt ausschöpfen müssen.” Der Geschäftserfolg von Unternehmens hänge in Zukunft davon ab, ob sie ein Arbeitsumfeld aufbauen, das den demographischen Fakten des 21. Jahrhunderts entspricht.

Telefónica hat sich europaweit strategische Diversity-Prioritäten gesetzt. In Deutschland stehen die Themen Alter, Behinderung und Geschlecht im Vordergrund. “Die gute Nachricht ist: Wir fangen nicht bei Null an”, sagt Diversity Manager Daniela Kiskanc. Bei Telefónica Germany gibt es schon jetzt viele Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt: Telecommuting, Think Big und die Kooperation mit der Pfennigparade sind nur einige Beispiele. “Allerdings wollen wir innerhalb unserer definierten Themenblöcke an einigen Stellen noch besser werden”, sagt Kiskanc. “Wir wollen ein Arbeitsklima schaffen, in dem sich jeder wohlfühlt.”
Deutschlands Beste Arbeitgeber 2012 - GPTW

Attraktiver Arbeitgeber für Jung und Alt

Seit einigen Jahren gehört Telefónica Germany zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. Aktuell sind Mitarbeiter, die älter sind als 45 Jahre, in der Unterzahl. Aber auch die Altersgruppe der unter 25-jährigen ist unterrepräsentiert. Immerhin ist ein Viertel unserer Bevölkerung jünger als 25 Jahre, 27 Prozent sind zwischen 45 und 65 Jahre alt. Telefónica Germany strebt deswegen ein ausgewogeneres Altersverhältnis an, unsere Firma soll für alle Altersklassen ein attraktiver Arbeitgeber sein.

Keine Barrieren für Menschen mit Behinderung

Telefónica setzt sich auch dafür ein, Menschen mit Behinderung stärker in die Gesellschaft zu integrieren. Durch innovative Produkte wie den Gehörlosentarif Verbavoice und die Verleihung der Ability Awards an Unternehmen, die sich besonderes für die Integration von Behinderten einsetzen, setzt der Konzern bereits erste Akzente. Noch in diesem Jahr wird Telefónica Europe außerdem ein Karriereportal starten, das den Standards eines barrierefreien Internetzugangs entspricht. Auch die Zusammenarbeit von Telefónica Germany mit der Pfennigparade steht für die Überzeugung, dass die Erfahrungen von Menschen mit Behinderung wertvolle Impulse liefern. Daher soll der Anteil an Mitarbeitern mit Behinderung 2012 weiter erhöht werden.

Geht auch ohne Quote: Mehr Frauen an die Spitze

Telefónica Germany befürwortet keine Frauenquote, sondern will alle Voraussetzungen schaffen, dass Frauen dieselben Karrierechancen bekommen wie Männer. “Wir wollen mit Aktionen überzeugen und so unseren Frauenanteil in Führungspositionen schrittweise ausbauen”, erklärt Daniela Kiskanc. So gibt es inzwischen ein von Telefónica-Mitarbeiterinnen organisiertes Frauennetzwerk mit einer eigenen Yammer-Community. Außerdem helfen Programme wie Working Moms & Dads, Telecommuting oder die Zusammenarbeit mit dem Familienservice, die Familie und den Beruf besser unter einen Hut zu bringen.

“Die Unterschiede in unserer Herkunft und unseren Erfahrungen und Expertisen betrachten wir bei Telefónica als einen wichtigen Wettbewerbsvorteil – in Deutschland, in Europa und weltweit”, sagt CEO René Schuster. “Wir sind davon überzeugt, dass in der Vielfalt unsere Stärke liegt, und deshalb werden wir diese auch konsequent weiter fördern.” Deshalb unterschrieb er im vergangenen Jahr das Memorandum für Frauen in Führungspositionen. Die unterzeichnenden Unternehmen verpflichten sich darin, Karrieren von Frauen gezielt zu fördern. Telefónica Germany beteiligt sich außerdem am Cross-Mentoring-Programm, bei dem sich weibliche Führungskräfte mit Managern anderer Firmen austauschen und unterstützen.

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