Die E-Plus Gruppe setzte sich im vergangenen Jahr ehrgeizige Umweltziele. So soll der Energiebedarf im Mobilfunknetz bis 2012 um fünf Prozent und bis Ende des Jahres 2020 um insgesamt 20 Prozent im Vergleich zu 2010 sinken. Zusätzlich muss der gesamte Betrieb bis 2020 eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen können und damit vollständig klimaneutral arbeiten.

Energieziel übererfüllt

Starke Ziele ziehen immer eine Menge Arbeit nach sich, um sie wirklich erfüllen zu können. Nicht immer rechnen sich die damit verbundenen Strapazen, hier jedoch lohnt es sich sogar langfristig. Denn eine Zwischenetappe auf dem Weg zu einer ausgeglichenen Energiebilanz hat die E-Plus Gruppe bereits Anfang Juni 2012 erreicht: So wurde die selbst gesetzte Zielmarke von fünf Prozent lange vor dem eigentlichen Zieltermin übertroffen. Sie liegt aktuell bei zehn Prozent. Oder anders gesagt: Weil die E-Plus Gruppe seit Anfang 2010 eine innovative und moderne Mobilfunktechnik einsetzt, konnte der Energieverbrauch im Vergleich zum Ausbau mit alter Technologie um zehn Prozent gesenkt werden.

CO<sub>2</sub> Ersparnis - Infografik

Bemerkenswert ist der effizientere Energieverbrauch auch angesichts des fortschreitenden Netzausbaus, letzterer ergibt sich aus einer immer stärkeren Nachfrage nach mobilen Daten im Mobilfunknetz. Doch genau da wird der Erfolg der Modernisierung in den Netzen deutlich: Zehn Prozent mögen nach wenig klingen, bedeuten aber nicht nur eine Einsparung von rund 17.000 Tonnen Kohlendioxid zu Gunsten der Umwelt, sondern gleichzeitig geringere Ausgaben im Energiesektor. Gemessen am Gesamtenergiebedarf des E-Plus-Mobilfunknetzes mit seinen vielen tausend Funkstationen reduziert die Zahl von zehn Prozent auch den Kapitaleinsatz um jährlich mehrere Millionen Euro – die wiederum in den Netzausbau für schnelle Datendienste investiert werden können.

Abonnieren
Blog-Archiv