Wayra Logo - StartIp Accelerator von Telefónica

Die zehn Gewinner im Wettbewerb um den Einzug bei Wayra stehen bald fest. 268 Gründerteams bewarben sich im Juli für die Startup-Initiative von Telefónica in Deutschland – und ab 22. August geht es um die Wurst. Dann stellen sich die 20 besten Bewerber auf der Campus Party Europe unserer Jury, die mit CEO René Schuster sowie unabhängigen Unternehmern, Technologie-Experten und Venture Capitalists prominent besetzt ist. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, schon das nächste Kapitel aufzublättern: Wir stellen die ersten Mentoren vor, die den Startups unter die Arme greifen.

Unsere schicke Wayra-Akademie in Münchens Kaufingerstraße erwartet die Gründer nicht nur mit modernsten Büroräumen und Finanzierungen bis 50.000 Euro, für die keine Exklusivität verlangt wird. Auch umfangreiches Coaching gehört zu dem Paket: Die jungen Gründer werden durch erfahrene Mentoren von Telefónica sowie dem Wayra-Partnernetzwerk betreut und können mit Unternehmern aus anderen Wayra-Ländern zusammenarbeiten. Schon jetzt haben sich fast 60 Mentoren gemeldet, die von Telefónica Germany und aus der Startup-Szene stammen.

Jeder will dabei sein, wenn Wayra in den nächsten Gang schaltet, und wir können die besten Berater für die Startups aussuchen. Am wichtigsten ist ihre Erfahrung, denn beim Startup-Gründen ist es wie beim Autofahren: Aus den Büchern lernt man es kaum, sondern nur durch ständige Praxis. Und mit einem erfahrenen Beistand, der selbst schon jahrelang solche Runden drehte, kommt man noch wesentlich besser voran.

In der Gründerszene bekannt: Jodok Batlogg und Stefan Menden

Genau so ein Mentor ist Jodok Batlogg. Seit seinen Stationen als CTO von StudiVZ und Sevenload gilt er als einer der brillantesten Köpfe der deutschen IT-Szene. Sein Spezialgebiet ist die agile Softwareentwicklungs-Methode SCRUM. Jodok ist Experte für strategische Produktentwicklung, Innovationsmanagement und die Optimierung von technischen Arbeitsprozessen. Außerdem arbeitet er als CEO für zwei Internet-Unternehmen: Lovely Systems und Luminance.tv. Die Wayra-Startups können viel von ihm lernen.

Wayra-Mentor Stefan Menden beim Launch in München

Wayra-Mentor Stefan Menden beim Launch in München

Das gilt natürlich auch für den Serien-Unternehmer Stefan Menden. Er brachte schon eine Menge Unternehmen voran. Vor über zehn Jahren startete Stefan das Kölner Karrierenetzwerk squeaker.net und arbeitete dann als Venture Capitalist in London, wo er Internet-Unternehmen wie Truphone (mobile VoIP) und Empora (Fashion) unterstützte.

Sein eigenes Investment-Portfolio ist vom Feinsten, doch momentan macht er vor allem Schlagzeilen mit JustBook. Die kostenlose Smartphone-App ermöglicht exklusive Hotelbuchungen zu günstigen Last-Minute-Preisen, damit zog er eine stolze Liste von Investoren für sein Unternehmen an. Den Startups kann er erklären, wie man das möglich macht, und ihnen das ABC des mobilen E-Commerce beibringen.

Für deutsche Startups unverzichtbar: Mobile Apps und Soziale Netze

Denn ohne eine mobile App läuft heute fast gar nichts. Das zeigen schon die 151 Startups, die bisher in die Wayra-Akademien in acht Ländern einzogen. Beinahe alle programmieren für iPhone, Android und andere Smartphone-Plattformen. Deswegen ist es ein besonderer Glücksfall, dass wir Marco Hauprich als Mentor für Wayra gewinnen konnten. Der Senior Vice President Mobile & New Media der Deutschen Post führte bereits vor Jahren das Handyporto ein und arbeitete auch als Chef des Mobil-Bereiches von HRS. Mit seinem Motto “Mobile First!” führte er Deutschlands größten Hotelbettenvermittler, der schon vor 40 Jahren gegründet wurde, in das Smartphone-Zeitalter.

Auch den anderen Mega-Trend, der heute fast alle Aktivitäten im Internet bestimmt, decken unsere Wayra-Mentoren ab: Sozialnetzwerke. Dafür stehen beispielsweise Benjamin Günther und Sebastian Schuon, CEO und CTO bei der Fashion-Community Stylight, oder Nicolas Plögert, der CEO von Sharewise. Bei seiner Aktien-Community stellen 140.000 Mitglieder aus fünf Ländern regelmäßig Aktientipps ein. Eine Software vergleicht die Prognosen mit den erzielten Aktienkursen und kürt die besten Tippgeber. So entsteht aus Crowdsourcing und Gamification ein weitreichender Marktüberblick, der auch Investoren wie Rudolf Wöhrl oder die drei Zanox-Gründer von Sharewise überzeugte. Mit solchen Experten arbeiten Startups gern zusammen.

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