Luis Ivan Cuende Garcia

Luis Ivan Cuende Garcia auf der Campus Party EU 2012 in Berlin

Unglaublich! Mit 12 Jahren fing Luis Iván Cuende García an zu codieren und nutzte für die gesamte Entwicklung seines eigenen Betriebssystems nur kostenlose Software. Sein ebenfalls kostenloses Betriebssystem „Asturix“ nutzen mittlerweile über 350.000 Menschen auf der ganzen Welt! Die Geschichte von Luis begann vor vier Jahren. Er stellte fest, dass es Menschen auf der Welt gibt, die für die namenhaften Betriebssysteme kein Geld haben. Also codierte er sein eigenes innovatives Betriebssystem Asturix und stellte es kostenlos zur Verfügung.

Allerdings war der Anfang bei weitem nicht einfach. Aufgrund seines Alters wurden ihm viele Steine in den Weg gelegt. So erntete er nur Gelächter, als er damals von seiner Idee sprach und nur wenige nahmen ihn ernst. Zudem durfte er laut Gesetz in seinem Alter noch kein eigenes Unternehmen gründen. “Andererseits liebt mich die Presse, weil ich eben jung bin”, entgegnete Luis. “Keiner hat mich verurteilt, wenn ich nicht brilliert habe und stattdessen einen Fehler machte.”

Wenn Du an etwas arbeitest, das Du liebst, dann ist es keine Arbeit

Eine Sache wiederholte Luis in seinem Vortrag immer wieder: „Wenn du an etwas arbeitest und es macht dir Spaß bzw. du liebst es, dann ist das keine Arbeit“. Zudem muss man als Social Entrepreneur das Ziel verfolgen, die Welt zu verändern und sie zu verbessern. Laut Luis sollte das Projekt mit dem eigenen Herzen verschmelzen. Für ihn ist Coden eine Art von Kunst. Der Linux Gründer Jon „Maddog“ Hall stand während seiner Vortrags im Publikum und hat Luis Worte durch ständiges Nicken nur bestätigt. Luis Iván Cuende García, Entwickler von Asturix und Gründer von Hola labs hat mich mit seiner Leidenschaft für seine Projekte sehr beeindruckt. Ich nehme sein Tun auf jeden Fall sehr ernst.

Wie sieht der Alltag eines 16-jährigen Unternehmers aus?

Wie alle Jugendlichen geht auch Luis noch zur Schule. Dort muss er sieben Stunden überstehen, ohne sich mit lebensverändernden Ideen zu beschäftigen. Danach geht er nach Hause und beantwortet E-Mails, bis er zum spannenden Teil seines Lebens kommt: Coden. Was ihm weniger Spaß macht: Bugs fixen und lernen, “weil das einfach langweilig ist”. Also codet er weiter bis um ein Uhr morgens und geht dann ins Bett.

Weitere Informationen rund um die Campus Party Europa

…finden sich auf der Campus Party Website, auf Facebook, auf Twitter, auf Google+, auf Pinterest, auf YouTube, auf Flickr und dem eigenen Campus Channel wieder. Twitter Hashtag: #CPEurope


Fotos: www.f-s-p.com

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