Thorsten Stuke, Head of M2M Sales and Solutions Business bei Telefónica Germany

Thorsten Stuke, Head of M2M Sales
and Solutions Business
bei Telefónica Germany

Der deutschen M2M-Branche steht ein riesiges Wachstum bevor. Bis 2015 wird sich ein Milliarden-Markt entwickeln. Bei Hardware und Konnektivität steigen die Stückzahlen und fallen die Preise. Dazu trägt nicht nur die O2 Data M2M Flat bei, sondern auch neue Lösungen wie unsere M2M-Plattform und der O2 Fleet Store. Gleichzeitig wächst das Segment der IT-Services und Integrationsdienstleistungen.

Mittlerweile ist bekannt, wie M2M zur Kostensenkung durch die Neustrukturierung von etablieren Wertschöpfungsprozessen beitragen kann. Vor allem in Facility Management, Zeiterfassung, Logistik, Flottenmanagement und Industriegüterproduktion müssen sich die Projekte nicht durch die Erschließung neuer Umsatzquellen rechnen. Stattdessen helfen sie den Unternehmen, Geld einzusparen, das sie bisher ausgeben müssen.

Das ist besonders in Marktsegmenten der Fall, die bereits gesättigt sind. Die Unternehmen können dort einen neuen Kundennutzen nur durch Entwicklungssprünge in ihren Produkten und Dienstleistungen generieren. Wenn sie darin versagen, dann müssen sie sich einem hartem Wettbewerb und hohem Kostendruck stellen.

In diesen Segmenten wird M2M meistens zuerst als einfache Telemetrieanwendung genutzt, die etablierte Serviceprozesse kosteneffizienter gestalten soll. Im Laufe des Einsatzes wird dann oft schnell klar, dass die Verfügbarkeit von Daten auch neue Servicemodelle ermöglicht. Sie erlauben wesentlich höhere Kosteneinsparungen durch automatisierte Prozesse oder sogar den Sprung auf eine neue Wachstumskurve. Die M2M-Anwendungen unterstützen in diesem Fall nicht nur die Serviceprozesse, sondern eröffnen auch neue Geschäftsmodelle.

Rentable Geschäftsmodelle für Endkunden finden

o2 M2M SIM Karte

o2 M2M SIM Karte

Die häufig zitierten Segmente wie Smart Meter, Smart Home oder auch vernetzte Fahrzeuge zeigen bisher noch nicht das Wachstum, das ihnen in der Vergangenheit vorhergesagt wurde. Im Unterschied zu anderen M2M-Anwendungsbereichen liegt dies daran, dass sich die rentablen Geschäftsmodelle auf der Endkundenseite noch in der Entwicklung befinden. Der Nutzen für den Endkunden muss sich oft noch zeigen.

Auf dem deutschen Markt lässt sich zurzeit beobachten, dass viele Ausschreibungen zunächst sichere, robuste und globale M2M-Kommunikationsdienstleistungen nachfragen. In weiteren Diskussion mit Telefónica Germany und ihren Partnern fragen diese Kunden dann aber nach weitergehenden Dienstleistungen, das geht bis zur End-to-End-Abwicklung ganzer M2M-Projekte. Während Telefónica Germany bisher vor allem mit der Bereitstellung der M2M-Funkstrecke beschäftigt war, fragen die Kunden heute auch nach Hardware, Smart Objects, Service Enabling und sogar nach Service-Integration, beispielsweise in ERP Systeme.

Bei unseren Endkunden wandeln sich M2M-Projekte zunehmend zu strategischen Aspekten ihrer Wertschöpfung und dienen als Basis für neue Geschäftsmodelle. Vor allem Großunternehmen, die globale Anwendungen brauchen, wünschen dafür wenige, aber große Lieferanten. Telefónica ist solch ein Lieferant. Durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern kann das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von M2M-Projekten liefern. So werden kundenspezifische Lösungen unter der größtmöglichen Nutzung von standardisierten Produkten und Elementen aus der Partnerschaft erstellt.

M2M wird global für lokale Märkte entwickelt

Die Mutterfirma von O2 baute ihr M2M-Geschäft in den vergangenen Jahren massiv aus. Eine eigene Konzerneinheit – die Telefónica M2M Global Unit – treibt weltweit neue Entwicklungen und Anwendungen mit einem internationalen Team voran. Auch Deutschland ist ein wichtiges Zentrum für die M2M-Innovation. Hier entwickeln die Experten von Telefónica Germany marktnahe Lösungen für Unternehmen aus der Bundesrepublik. Der spanische Konzern baut außerdem seit einigen Monaten die neue Sparte Telefónica Digital auf. Dort werden 2.500 Angestellten neue Produkte für elektronische Gesundheitslösungen, Finanzdienste, Unterhaltung, Werbung und M2M entwickeln.

In Deutschland ruht das M2M-Geschäft auf vier Säulen: Telefónica Germany bietet zunächst einfache, robuste und sichere M2M-Konnektivität für globale Anwendungen zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen und mit innovativen Tarifmodellen an. Im Bereich Managed Connectivity können unsere Kunden außerdem ihre M2M-Anwendungen selbst effizient über eine Selbstverwaltungsplattform steuern. Das Angebot gesamter M2M-Projekte beinhaltet zusätzlich die komplette Spezifizierung von End-to-End-Lösungen inklusive Hardware, Telekommunikation und IT-Plattformdienstleistungen.

Im Bereich M2M-Mehrwertdienstleistungen bietet die Telefonica zusammen mit der Firma Masternaut auch M2M-Flottenlösungen für Unternehmen an. Masternaut entwickelt zukunftsweisende Telematik-Lösungen für Transport und Logistik. Diese innovativen Technologien ermöglichen Kunden und Partnern eine signifikante Verbesserung ihrer Leistungserbringung und ihrer Geschäftsergebnisse. Zusätzlich haben sie den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge im Blick und können ihn durch eine Optimierung der Fahrweise aktiv senken. Ermöglicht wird das durch M2M.

Weitere Informationen finden Sie unter Machine-to-Machine Kommunikation (M2M)

Vorstellung 2011: So funktioniert M2M von o2 bei Seidensticker

Weitere Informationen:

M2M-Beratung
Zu allen Fragen rund um das Thema Machine-to-Machine von Telefónica schreiben Sie bitte eine E-Mail an:
telefonica@bs-m2m.de

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