Eine Prepaidkarte ist eine Prepaidkarte – prinzipiell richtig. Und dennoch sind inzwischen so viele Marken auf dem Markt, dass es nicht ganz einfach ist, die Übersicht zu behalten: BASE Prepaid, NettoKOM, ALDI TALK, simyo, blau.de oder MTV Mobile sind nur einige der vielen Angebote, die mit günstigen Konditionen locken. Neben attraktiven Preisen für Gesprächsminuten, das Versenden von SMS oder den Zugang ins Internet bieten viele der neuen Marken gleich noch ein günstiges Startguthaben mit an. Praktisch, denn so kann ohne Formalien – abgesehen von einer einmaligen Registrierung im Internet – direkt lostelefoniert oder im Internet gesurft werden. So weit, so gut. Doch irgendwann ist auch das größte Startguthaben aufgebraucht.

Viele Wege führen zu neuem Guthaben

Die verschiedenen Wege der Aufladung

Die Verbraucher nutzen die verschiedenen
Möglichkeiten zur Aufladung einer Prepaid-Karte.
Sehr beliebt ist jedoch der Voucher aus dem Supermarkt,
vom Kiosk oder der Tankstelle.

Der Kauf von neuem Guthaben ist heute keine echte Herausforderung mehr, denn inzwischen führen viele Wege zum Ziel: Lastschrift vom Konto, bar per Voucher oder CashCard, aber auch mit Hilfe einer manueller Überweisung oder der Kreditkarte lässt sich der finanzielle Rahmen heute bequem an die persönlichen Bedürfnisse anpassen und verwalten. Doch was ist zu tun, wenn das betreffende Geschäft zum Aufladen gerade nicht in der Nähe oder schon geschlossen ist, die Karte aber aufgeladen werden soll oder muss? Es gibt diverse andere Möglichkeiten, an Guthaben zu kommen: in vielen Fachmärkten, an Geldautomaten vieler Banken, in Supermärkten und an vielen Tankstellen können sogenannte eVoucher gekauft werden. eVoucher sind im Prinzip 16-stellige Aufladenummern, die heute meist nur noch als Kassenzettel ausgedruckt, aber kaum noch als echte Aufladekarten ausgegeben werden. Ein Beispiel: Weil eine MTV Mobile-Prepaidkarte technisch im E-Plus Netz abgewickelt wird, lässt sich jeder noch nicht genutzte E-Plus Voucher für die Aufladung nutzen.

Rund um die Uhr: Aufladen leicht gemacht

Mit einer Einschränkung: wird der 16-stellige Aufladecode nicht über die jeweilige Marke, sondern beispielsweise über eine Tankstelle bezogen, kann es Probleme bei der Aktivierung des Guthabens über die Internetpräsenz der Marke geben. In diesen Fällen hilft ein einfacher Trick: über die direkte Eingabe der GSM-Code-Kombination *104*Aufladecode# ins Mobiltelefon und das Absenden ins E-Plus Netz wird das Guthaben dennoch aktiviert und der Karte unmittelbar gutgeschrieben. Insbesondere nach Ladenschluss, nachts oder am Wochenende kann dieses Wissen eine große Hilfe sein, soll die Karte sofort wieder für abgehende Telefonate zur Verfügung stehen. Eine Bestätigung über den geglückten Aufladevorgang bekommt der Kunde anschließend in Form einer kostenlosen Kurzmitteilung.

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