E-Plus und arvato verlängern Zusammenarbeit

Freuen sich über das moderne, neue Lager
im ostwestfälischen Marienfeld:
Martin Stirm, Vice President Logistics bei arvato
und André Berninger, Director Procurement
bei der E-Plus Gruppe.

Die E-Plus Gruppe, drittgrößter Mobilfunkanbieter in Deutschland, hat die Zusammenarbeit mit arvato um weitere vier Jahre verlängert. Um das wachsende Volumen für das Düsseldorfer Mobilfunkunternehmen auch künftig bewältigen zu können, hat arvato die komplette Logistik der E-Plus Gruppe in eine neue „grüne“ Logistikimmobilie am Standort Marienfeld bei Gütersloh verlegt. Das bisherige Logistikzentrum in Harsewinkel wird aber nicht aufgegeben, sondern von anderen arvato-Einheiten für deren wachsendes Geschäft genutzt. Damit halten der Dienstleister arvato und dessen Kunde E-Plus dem Kreis Gütersloh zwischen Bielefeld und Osnabrück die Treue.

Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen arvato und der E-Plus Gruppe begann in Harsewinkel bereits vor 17 Jahren (1994) mit der Auslieferung des Handymodells PT-11. Heute werden für die E-Plus Gruppe, die  bundesweit mittlerweile rund 24 Millionen Kunden betreut, im Rahmen einer umfangreichen Komplettlösung sämtliche Service-Dienstleistungen von arvato abgewickelt. Unter anderem zählen das Konfektionieren von SIM-Karten-Starterpaketen und die Steuerung der Produktionsabläufe zu den Leistungen. Darüber hinaus hat arvato sukzessiv umfangreiche Serviceaufgaben wie die Gerätereparatur, die Garantieabwicklung und das Abrechnungsmanagement übernommen. Mehr als 60 Mitarbeiter arbeiten heute bei arvato für den Kunden E-Plus.

„arvato ist seit Beginn unserer Mobilfunkzeit ein starker Dienstleister, der unsere Anforderungen an eine funktionierende Logistik und unsere internen Abläufe extrem gut kennt, berücksichtigt und Veränderungen im Markt auf eine unkomplizierte Weise umsetzt. So ist für uns in Bezug auf diesen Logistikstandort mit grüner Technologie wieder einmal arvato unsere erste Wahl“, unterstreicht André Berninger, Director Einkauf bei der E-Plus Gruppe, die jüngste Kooperation der beiden Unternehmen.

Klimaneutralität – ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll

Gegenstand des neuen Vertrags ist aber nicht nur die Intensivierung der Zusammenarbeit – auch das Engagement für den Klimaschutz soll ausgebaut werden. “Unser Ziel ist es zukünftig, Prozesse nicht nur unter dem ökonomischen, sondern auch unter dem ökologischen Aspekt zu optimieren“, erläutert Dr. Karsten Menzel,  Abteilungsleiter Environment, Health & Safety bei der  E-Plus Gruppe, die grüne Initiative. „Im Mobilfunk spielen ökologische Aspekte eine entscheidende Rolle. Wir freuen uns, in unserem langjährigen Partner arvato einen Dienstleister gefunden zu haben, der diesen Weg mit uns gemeinsam geht. Die CO2-neutrale Logistik ist ein wichtiger Baustein für unser Ziel, bis 2020 einen klimaneutralen Betrieb der E-Plus Gruppe zu erreichen.“

arvato und E-Plus

Die Umwelt immer im Blick:
Photovoltaik und Geothermie versorgen
die E-Plus-Lagerstätte Marienfeld mit
CO2-neutraler Energie und Wärme.

In der neuen Betriebsstätte Marienfeld haben die Gütersloher deshalb die Dienstleistung einer „klimaneutralen Logistik“ implementiert. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen werden mit Kompensationszertifikaten neutralisiert, die Umweltprojekte in Entwicklungsländern nachhaltig unterstützen. Alle Analysen und Berechnungen des Bilanzierungsprozesses entsprechen den internationalen Normen und werden durch eine externe Prüfungsgesellschaft verifiziert. Außer den Emissionseinsparungen leistet auch die Logistikimmobilie in Marienfeld selbst einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige CO2-Bilanz der E-Plus Gruppe. Neben moderner Wärmeschutztechnik zählt beispielsweise eine erdwärmebetriebene Fußbodenheizung zu den grünen Maßnahmen, die 75 Prozent der gesamten Heizleistung kostenlos und regenerativ erbringt. Die Wärme wird von drei speziellen Sole-Wärmepumpen erzeugt, die über eine gemeinsame Heizleistung von 256 kW verfügen – das entspricht einer Siedlung von 30 Einfamilienhäusern. Als Energiequelle dient ein unter der Halle liegendes Kollektorfeld, das 75 Prozent der gesamten Heizleistung kostenlos und regenerativ erbringt. Der Strom wird über eine Photovoltaik-Anlage erzeugt, die eine Leistung von 900 kWp erzeugt.

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