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Die gegenseitige Ergänzung von Start-Ups und etablierten Unternehmen öffnet Chance für ein echtes Win-Win. Denn Konzerne verfügen über ausgeklügelte Prozesse, Ressourcen, Netzwerk und Know-how. Start-Ups hingegen sind agil, haben Ideen und wollen die Welt verbessern. Das ist nur eine der Erkenntnisse aus der spannenden Debatte, die wir gerade im Internet auf www.diskutiere.de führen. Am Anfang stand die Frage „Unternehmenskooperation und digitales Arbeiten: Must-Haves für erfolgreiche Sozialunternehmer?“ und nun wird seit über drei Wochen diskutiert. Noch zwölf Tage lang kann sich jeder daran beteiligen.

Mit nachhaltig produzierter Mode, fairem Handel oder der Integration von Menschen mit Behinderung haben engagierte Sozialunternehmer bereits bewiesen, dass soziale Geschäftsmodelle möglich sind. Sie verbinden wirtschaftliches Denken mit sozialem Nutzen und verfolgen dabei ihre Vision, die Welt zu verbessern. Immer mehr Menschen arbeiten an solchen innovativen unternehmerischen Lösungen. Telefónica Deutschland unterstützt diese Kreativität und hat mit Think Big und Wayra passende Programme zur Förderung neuer Ideen ins Leben gerufen. Als Telekommunikationsunternehmen interessiert uns dabei, ob und wie Unternehmenskooperationen sowie digitales Arbeiten das Sozialunternehmertum voran bringen können.

Günter Faltin: Gutes Geschäftsmodell am wichtigsten

„Unternehmenskooperationen und digitales Arbeiten sind heute wichtige Voraussetzungen für Unternehmer, seien es nun Sozial-, Öko-, Kultur- und/oder Business-Unternehmer“, sagt der bekannte Wirtschaftsprofessor und Gründer der Teekampagne Günter Faltin. „Als MUST-HAVE steht aber für mich an oberster Stelle immer noch folgendes: Ein innovatives und nachhaltiges Geschäftsmodell, das auf mehreren Beinen steht und dadurch mehrere Vorteile gegenüber dem Wettbewerb besitzt.“

Ein anderer Diskussionsteilnehmer betont, dass internationale Konzerne die Möglichkeit böten, Start-Ups durch echten globalen Footprint Türen zu internationalen Märkten zu öffnen und Skalierungen, die aus eigener Kraft geradezu unmöglich seien, möglich zu machen. Diskussionsteilnehmerin Nicola Hengst-Gohlke gibt zu bedenken: „Wichtig dabei ist der Dialog auf Augenhöhe. Und aufrichtiges Interesse, Respekt, Offenheit und Wertschätzung für die einzelnen ggf. unterschiedlichen Sichtweisen, Ansätze, Meinungen und Kompetenzen“. Ein anderer Diskussionsteilnehmer ergänzt, dass es nicht den Anschein machen dürfe, als sei eine Unterstützung rein wegen der Werbewirksamkeit eingegangen worden.

Zusätzlich zu unserer Diskussion laden wir die Teilnehmer zu einer Umfrage ein. Diese hat bisher ergeben, dass mehr als 40 Prozent der Teilnehmer der Meinung ist, etablierte Unternehmen könnten Sozialunternehmer am besten mit Know-how unterstützen. In Beteiligungen und Investitionen sehen 27 Prozent der Befragten die größten Möglichkeiten und 22 Prozent versprechen sich am meisten etwas von Kontakten.
Was ist Ihre Meinung? Diskutieren auch Sie mit unter www.diskutiere.de! Wir sind auf Ihre Beiträge gespannt.


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