Die Kommunikation und die Arbeitsmedien sind mobil geworden. Informationen können wir von überall aus abfragen, Meetings können auch per Telco oder Videokonferenz stattfinden. Firmen E-Mails kann man auch von seinem Smartphone aus lesen. Warum sollten wir jeden Tag ins Büro fahren? Seit einigen Monaten forciert die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG das Thema „Von zu Hause aus arbeiten“ für ihre Mitarbeiter. Schon seit vielen Jahren gibt es zwar die Möglichkeit, so genannte Telearbeitstage vertraglich zu definieren, an denen man von zu Hause aus arbeitet. Jetzt wurden aber auch die Möglichkeiten des spontanen Home Office vereinfacht. Der Home Office-Tag wird einfach im EDV-System angemeldet, der Vorgesetzte gibt dort sein O.K. und der Mitarbeiter arbeitet am ausgewählten Tag mit seinem Firmenlaptop von zu Hause aus.  Warum das praktisch ist?

Hier drei Beispiele für spontanes Home Office:

Bei Nicole hat sich heute der Heizungsableser angesagt. Mist, jetzt extra einen halben Tag Urlaub nehmen oder die Nachbarin fragen. Nein, lieber an diesem Tag zu Hause arbeiten und für die fünf Minuten Heizungsableser nicht einen ganzen Urlaubstag opfern.

Moritz muss Ende der Woche sein Marketingkonzept für die BASE Weihnachtsaktionen fertig haben. Er braucht einfach mal acht Stunden Ruhe, um richtig nachdenken zu können und etwas Vernünftiges zu Papier zu bringen. Katia weiß, dass heute wegen einer Tagesbaustelle ein besonders großer Stau in NRW zu erwarten ist, da arbeitet sie lieber von zu Hause aus, anstatt vier Stunden im Auto zu sitzen.

Und warum will der Arbeitgeber das?

Arbeit soll flexibler werden. Die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG möchte ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, das Arbeiten und ihre privaten Lebensumstände besser unter einen Hut zu bringen. Dabei entspricht der sinnhafte Einsatz von Home Office-Tagen den Kernwerten der E-Plus Gruppe, nämlich einfach, smart und ergebnisorientiert zu arbeiten. Und manchmal ist es die effizienteste Lösung, von zu Hause aus Konzepte zu schreiben oder „richtig was wegzuschaffen“. Das Ergebnis der Arbeit soll hierbei im Vordergrund stehen, nicht Ort und Zeit des Arbeitsaufwands. Das nützt Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das Arbeiten im Home Office wird damit einfach ein Teil des Arbeitens – und so zur Unternehmensnormalität. In manchen Bereichen der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG werden schon Home Office-Quoten von rund 10 Prozent erreicht, Tendenz steigend. Das ist im Durchschnitt ein halber Tag pro Woche.

Selbstdisziplin gefragt

Den Home Office-Tag zu gestalten, ist am Anfang vielleicht gar nicht so einfach für jeden. Ohne Bürostruktur mit Meetings etc. den Tag zu planen und sich die Zeit sinnvoll einzuteilen, daran muss man sich erst gewöhnen. Und die Mischung aus Arbeit und Freizeit bedarf eines besonderen Augenmerks: Natürlich kann man zu Hause auch ein Mittagessen kochen, die Waschmaschine anstellen und seine Kinder zum Flöten bringen, aber diese Zeit ist eben keine Arbeitszeit und wird hinten dran gehängt. Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass das Arbeiten im Home Office eben auch kein „Bereitschaftsdienst“ ist. Es wird nicht funktionieren, die Kinder zu beaufsichtigen und nebenbei mal zu schauen, ob eine E-Mail reingekommen ist. Um Missverständnisse und Vorbehalte hier auszuräumen, ist immer die offene Kommunikation mit dem eigenen Vorgesetzten das Beste. Überhaupt müssen die Absprachen stimmen – auch innerhalb des Teams, zum Beispiel wann und wie die Meetings angesetzt werden.

Das Arbeiten im Home Office bringt über all diese praktischen Effekte noch einen weiteren Vorteil. Ohne das „alltägliche Grundrauschen“ im Büro bekommt man einen klaren Blick auf das eigene Arbeiten und wird manche Idee mit anderem Abstand beurteilen.

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