Felix Cüppers, der Gewinner der Aktion “Chef für 1 Tag"

Felix Cüppers, der Gewinner der Aktion “Chef für 1 Tag“

Am 4. Dezember 2012 war es soweit: Felix Cüppers, der Gewinner der Aktion “Chef für 1 Tag”, trat seinen Cheftag bei FONIC an. Der 17-jährige Schüler des Illertal-Gymnasiums Vöhringen hatte in den vergangenen Wochen diverse Testverfahren durchlaufen, die in einem Casting-Wochenende mündeten: Über 200 Schüler wurden an zwei Tagen in einem Hotel in der Nähe von Frankfurt von der Unternehmensberatung Odgers Berndtson auf Herz und Nieren überprüft. In diversen Tests und Workshops konnte Felix seine Cheftauglichkeit belegen und sich gegen seine ebenso eifrigen Mitstreiter durchsetzen. Wie hat Felix nun der Platz auf dem Chefssessel von FONIC CEO Kai Czeschlik gefallen?

Zu Beginn des Tages bei dem mir eher vage bekannten Mobilfunkunternehmens FONIC war ich mir noch ziemlich im Unklaren, was ich von dem Tag erwarten konnte. Ich erwartete ein oder zwei Meetings, wie man Konferenzen heutzutage ja nennt, und viel „Zur-Schau-Stellen“ des eigenen Unternehmens, also viel Erklären und Repräsentieren.Nach der eineinhalbstündigen Zugfahrt von Ulm nach München gelangte ich zusammen mit dem Vertreter von Fink & Fuchs, der Presseagentur von FONIC, zur Geschäftsstelle von FONIC. Dass das Unternehmen FONIC, das ja das Ansehen eines gehobenen Mobilfunk-Discounters genießt, kein eigenes Gebäude hatte, war für mich nicht weiter verwunderlich; ich wusste ja, dass FONIC selbst nur aus 15 Mitarbeitern besteht.

Meeting bei FONIC

Meeting bei FONIC

Etwas irritiert war ich allerdings, als wir das O2-Gebäude durch einen Eingang betraten, an dem durch nichts ersichtlich wurde, dass hier neben dem Mobiltelefon-Giganten auch das Tochterunternehmen seinen Sitz hat. Sobald ich das „Reich“ von FONIC betreten hatte, wurde ich auch schon herzlich begrüßt vom CEO selbst, Kai Czeschlik, der mich dann auch allen Mitarbeitern vorstellte. Hier wurde ich mir erst der Struktur von FONIC bewusst: Jeder Mitarbeiter arbeitet mit mindestens einer Partnerfirma zusammen, die gewisse Aufgaben übernimmt. Ich befand mich sozusagen in der absoluten Kommandozentrale.

Entgegen meinen Erwartungen wurde der folgende Tag vor allem durch Meetings gestaltet; das war größtenteils durch die momentan schwierige technische Situation FONICs und den daraus angestiegenen Anrufen bei der Kundenbetreuung bedingt. Weil O2 eine Systemumstellung im Bereich der Kundendaten durchgeführt hatte, bei der nicht alles glatt lief, hatte FONIC viel mit Kundenanfragen zu tun, die Probleme mit ihren Buchungsoptionen hatten usw. Dem versuchten die Mitarbeiter von FONIC in jeder ihnen möglichen Weise entgegenzuwirken, was zur Folge hatte, dass ich einem Gespräch mit einem IT-Experten von O2 und einem Telefonat mit dem Redakteur einer Internet-News-Plattform beiwohnen durfte. Obwohl ich in beiden Fällen wenig bis gar nichts beitragen konnte, fand ich die Situation spannend. So tiefe Einblicke in die Vorgehensweise des Unternehmens hatte ich nicht erwartet.

Zu Beginn des Tages in München fand jedoch ein eher gewöhnlicheres Meeting statt: Eine Konferenz über die Retouren von Smartphones eines Vertriebspartners. Auch hier konnte ich leider relativ wenig beitragen, zum einen wegen der vielen Abkürzungen, die verwendet wurden, und zum anderen, weil ich nichts über den Sachverhalt wusste, z.B. was momentan mit solchen Geräten geschieht. Dadurch, dass ich in beiden Sachverhalten, im „Krisenmanagement“ und im Gespräch mit dem Smartphone-Hersteller, nicht viel beitragen konnte, fühlte ich mich etwas fehl am Platz, wie ein stummer Zuhörer. Obwohl mich die Sachverhalte sehr wohl interessierten, konnte ich meiner Meinung nach keine richtige „Chef“-Position einnehmen und die Gespräche leiten, wie es von einem Chef zu erwarten ist.

FONIC Chef Kai Czeschlik

FONIC Chef Kai Czeschlik

Nach dem Essen ging es vor allem um die internen Vorgänge und Abläufe bei FONIC. Die Mitarbeiter erklärten mir, was ihr Aufgabenbereich ist und inwiefern die Arbeit wichtig für das Gelingen des Unternehmens ist. Auch dieser Teil war spannend, weil man vor allem hinter der Werbung im Internet und in den Läden nie so viel Arbeit vermutet hätte. Zum Abschluss des Tages wurden noch Fotos gemacht und Interviews gedreht und zu meiner großen Freude schenkte mir Kai Czeschlik ein aktuelles Smartphone. Dieser zeigte sich über den ganzen Tag freundlich und hilfsbereit, vor allem wenn ich mal wieder ein Kürzel oder ein Vorgehen nicht verstand. Allerdings glaube ich nicht, dass er dieses Verhalten nur mir gegenüber an den Tag legt, sondern im Allgemeinen ein sehr kompetenter CEO ist und das Unternehmen zu neuem Wachstum führen wird!

In diesem Video können Sie sehen, wie Felix der Tag gefallen hat, warum er als erstes seinen Schlips abnahm und ob er Kai Czeschlik tatsächlich seinen Posten streitig machen konnte.

„Aktion „Chef für 1 Tag“

Abonnieren
Blogbeiträge per E-Mail
Blog-Archiv