dirks_rp_4_2013-03-23-09.47.29-300x225Am 5. April jährt sich der Gründungstag des Mobilfunknetzbetreibers E-Plus zum 20sten Mal. Aus diesem Anlass sprach E-Plus CEO Thorsten Dirks in Düsseldorf, dem Sitz der Firmenzentrale und seit jeher Kernstandort des Unternehmens mit einem Wirtschaftsredakteur der in Düsseldorf ansässigen Zeitung „Rheinische Post“. Das Interview erschien am 23. März 2013 in der Samstagsausgabe des Blattes.

Hier einige Auszüge des Gesprächs. Das komplette Interview ist zudem im Internetauftritt der Zeitung unter rp-online.de/wirtschaft nachzulesen.

Herr Dirks, E-Plus wurde vor 20 Jahren gegründet. Ihre Bilanz?

Dirks: Wir haben rund 1200 Arbeitsplätze hier in Düsseldorf und viele hundert bei Partnern geschaffen, wir haben 23 Millionen zufriedene Kunden und wir haben viel Bewegung in den deutschen Mobilfunkmarkt gebracht. Wir sind also sehr zufrieden.

Sie starteten gegenüber Telekom und D2 (jetzt Vodafone) als Nachzügler im Markt. Was hatte das für Folgen?

Dirks: Wir mussten frecher und innovativer sein, um aufzuholen. Darum haben wir als erster die SMS aktiv vermarktet, wir waren die ersten mit Minutenpaketen („Time & More“), wir haben zuerst wirklich günstige Prepaid-Tarife mit Aldi-Talk oder simyo eingeführt und haben mit BASE der Flatrate zum Durchbruch verholfen. Da unser Marktanteil von faktisch Null am Anfang auf mittlerweile schätzungsweise 20 Prozent bei den Kunden und rund 16 Prozent beim Umsatz gewachsen ist, bestätigt uns das.

Wie wichtig ist Düsseldorf für Sie als Heimatstandort?

Dirks: Als wir vor vier Jahren den Umzug unserer Firmenzentrale planten, hatten wir uns auch Berlin und Hamburg als Standorte angeschaut. Wir sind aus Überzeugung am Rhein geblieben: Düsseldorf und das Umfeld sind Deutschlands Mobilfunkzentrum. Das hilft uns bei der Suche nach Fachkräften und Kooperationen.

[…]

Sie wollen in einigen Jahren 20 Prozent des Mobilfunkumsatzes in Deutschland abrechnen, vier Prozent mehr als aktuell. Wie?

Dirks: Wir steigerten den Marktanteil bereits seit 2006 von zwölf Prozent auf etwa 16 Prozent. Genau diesen Sprung wollen wir wiederholen. Unsere vergangene Wachstumsphase verdanken wir vorrangig Angeboten wie simyo, Aldi-Talk, blau.de oder  Ay Yildiz, bei denen die Kunden ihre Gespräche im Voraus bezahlen – oft auch per automatisch abgebuchter Lastschrift. So wurden wir bei Prepaid-Kunden Marktführer.

Und künftig?

Dirks: Nun starten wir endgültig mit Flatrates bei Vertragskunden durch. Base ist seit Jahren ein großer Erfolg, seit Sommer verkaufen wir unter den Marken Yourfone, Blau und simyo eine Flatrate in alle Netze inklusive mobilem Surfen für 19,90 Euro – erfolgreich. Wir haben im vierten Quartal so viele neue Vertragskunden gewonnen wie seit 2005 nicht.

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