20130417-mobiles-internet-auf-dem-vormarsch_610x285Das mobile Internet boomt. Wie die aktuelle Studie „Digitales Deutschland 2013“ (Comscore, Future in Focus) belegt, steigen die Nutzerzahlen für Smartphones und Tablets in Deutschland weiter rasant an: Demnach ist hierzulande inzwischen jedes zweite genutzte Mobiltelefon ein Smartphone. Bei einem Neukauf entscheiden sich acht von zehn Deutschen für ein internetfähiges Endgerät mit Touchdisplay. Die neueste Studie geht bundesweit von rund 31 Millionen Smartphone-Nutzern aus.

Die E-Plus Gruppe hat 2012 mehr Smartphones vermarktet als je zuvor. Über 80 Prozent aller Endgeräteabsätze der eigenen Vertriebskanäle entfällt inzwischen auf die mobilen Alleskönner.

In Deutschland ist jedes zweite genutzte Mobiltelefon ein Smartphone.

In Deutschland ist jedes zweite genutzte Mobiltelefon ein Smartphone.

Dabei gilt Deutschland im internationalen Vergleich weiterhin als Wachstumsmarkt. Seit 2009 hat das Geschäft mit den mobilen Daten jährlich zweistellig zugelegt. 2012 erreichte der Anteil der Non-Voice-Umsätze mit geschätzten 6,5 Milliarden Euro einen neuen Spitzenwert – dies geht aus der VATM-Marktanalyse 2012 hervor. Und die Tendenz ist weiter steigend: Je mehr Smartphones verkauft werden, desto steiler zeigt die Kurve des mobilen Datenverkehrs nach oben.

Mobiles Internet ist im Alltag angekommen

Schnell von unterwegs die Mails checken, im Bus online shoppen oder mit den Freunden über Facebook & Co. chatten – für die heute 25- bis 34-Jährigen ist das längst Alltag. Aber auch Frauen und ältere Nutzer holen auf und sorgen für eine weiterhin steigende Smartphone-Nachfrage. Die Mobilfunkbranche erlebt zurzeit eine Zeitenwende: Waren internetfähige Handys anfangs nur unter Geschäftsleuten und Technikjüngern verbreitet, so ist das mobile Internet jetzt im Massenmarkt  angekommen.

Deutsche zahlen nicht jeden Preis

Das heißt aber nicht, dass die Deutschen alles technisch Mögliche in Anspruch nehmen und für diese neue Internet-Freiheit jeden Preis bezahlen würden, wie aus der aktuellen Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov hervorgeht. Dies gilt vor allem für den zurzeit vieldiskutierten Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE). So sind monatliche Kosten von durchschnittlich 40 Euro den meisten Nutzern deutlich zu teuer – diese Summe müssen die Deutschen zurzeit zahlen, um besonders leistungsfähige LTE-Verbindungen nutzen zu können. Laut YouGov-Studie können sich derzeit nur 15 Prozent aller Nutzer den Abschluss eines solchen Vertrags für die LTE-Technologie vorstellen.

LTE noch nicht im Massenmarkt angekommen

Die E-Plus Experten sehen sich durch die neuesten Zahlen in ihrer bisherigen LTE-Strategie bestätigt. Denn der Markt bietet derzeit noch keine ausreichende Auswahl LTE-fähiger Endgeräte zu attraktiven, massenmarkttauglichen Preisen. Zudem bietet der im E-Plus Netz eingesetzte UMTS-Beschleuniger HSPA für Smartphone- und Tabletnutzer mehr als ausreichend Geschwindigkeit für Internet-Browsing, Social Networking und die anderen mobilen Datenservices.

Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen auf die neue Technologie vor. Ein Großteil der HSPA+-Stationen im E-Plus Netz ist bereits LTE-fähig. Ebenso sind die neuen Breitband-Anbindungen im Datennetz sowie das Kernnetz „LTE-ready“. Die Vorbereitungen für den LTE-Netzausbau laufen.

Abonnieren
Blogbeiträge per E-Mail
Blog-Archiv