20130412-rentner-_base_036-775x362cDas Internet und mobile Geräte gehören zum Alltag vieler Menschen hinzu. Gerade Tablet PCs verbreiten sich rasch in der Bevölkerung. Doch noch nicht alle Altersgruppen surfen mobil im Netz. So entdecken zwar immer mehr Senioren die digitale Welt, aber nur sechs Prozent der Generation 60+ besitzt Tablet: Berührungsängste mit der neuen Technologie oder fehlender Mut sich mit den rasanten technologischen Entwicklungen auseinanderzusetzen sind einige der Gründe dafür. Um dem entgegenzuwirken, hat die E-Plus Gruppe gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen das Projekt Tablet PCs für Senioren ins Leben gerufen.

In verschiedenen Städten Deutschlands verteilt die E-Plus Gruppe Tablet PCs ausgestattet mit einer Internetflatrate an Einrichtungen, um die Senioren an das mobile Internet heranzuführen – jetzt auch in Dresden. Zur Unterstützung des Projektes waren hier der Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel (CDU) und der Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt Dresden Klaus Rentsch (CDU) im Vereinszentrum des Vereins Bürgernetz Dresden erschienen und übergaben der Dresdener Seniorengruppe die Geräte.

v.l.n.r. Andreas Lämmel (MdB), Harald Geywitz (E-Plus Gruppe), Klaus Rentsch (Seniorenbeirat Stadt Dresden)

v.l.n.r. Andreas Lämmel (MdB), Harald Geywitz (E-Plus Gruppe), Klaus Rentsch (Seniorenbeirat Stadt Dresden)

Lämmel lobte zum Auftakt das Projekt: „Ich wünschte mein eigener Vater säße heute auch hier und würde die neue Welt für sich erschließen.“ Besonders gelungen ist die Idee, ältere Menschen über Tablet PCs an das mobile Internet heranzuführen, findet er.

Eberhard Mittag, Vorstand des Vereins Bürgernetz Dresden stimmt dem zu: „Das Internet soll die Generationen verbinden. Mit neuer Technik wie Tablets, iPads und Smartphones können wir die digitale Kluft verringern. Gerade älteren Menschen wollen wir so den Zugang und die Nutzung der neuen Medienwelt und deren Vielfalt erleichtern.“

Die Stiftung Digitale Chancen, die das Projekt betreut, begleitet und erforscht freute sich über die neue Partnerschaft: „Mit dem Förderverein Bürgernetz Dresden haben wir einen besonderen Partner für unser Projekt gewinnen können“, erklärt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen. „Der gemeinnützige Verein hat sich das Thema Bildung rund um die neuen Medien zur Aufgabe gemacht und wird mit den Tablet PCs neue Wege für die Senioren erschließen.“

Dresdner Senioren zeigen keine Berührungsängste mit dem mobilen Internet

Dresdner Senioren zeigen keine Berührungsängste mit dem mobilen Internet

Die Dresdener Senioren zeigten sich der neuen Technologie gegenüber sehr aufgeschlossen. Fasziniert wischt das 76-jährige Vereinsmitglied Gerhard Walther über das Display des Tablets: „Tablet PCs interessieren mich, weil ich technisch auf der Höhe der Zeit bleiben will.“ Insbesondere freut er sich darüber, dass er über das mobile Internet seinen Angehörigen ein Stück näher sein kann. „Ich habe Enkel und will dabei sein, wenn sie über das Internet kommunizieren. Über Videotelefonie mit ihnen an jedem Ort von Angesicht zu Angesicht reden zu können, ist für mich sehr wichtig.“ Eine andere Seniorin schätzt am Tablet dagegen die Informationsmöglichkeiten, beispielsweise sich darüber informieren zu können, wo es sich besonders gut einkaufen lässt.

 

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