Cleverlize App

Cleverlize App

Die erste Generation der deutschen Wayra-Startups ist bereit für den Start ins Geschäftsleben. Die jungen Unternehmen laufen schon warm für den Wayra Investor demoDay. Am 13. Juni präsentieren sich neun Startups in der Münchner Wayra-Akademie vor führenden Investoren aus Deutschland und Europa. Beim Pitch für ihre nächste Finanzierungsrunde zeigen sie überzeugende Lösungen für neue Geschäftsideen. Ein Beispiel ist Cleverlize, die den Markt für mobiles E-Learning aufrollen wollen.

CEO Lukas Steinbacher stellt uns heute sein Startup vor:

Der Weltmarkt für E-Learning soll bis 2015 auf 107 Milliarden US-Dollar wachsen. Gleichzeitig zieht mobile Technologie in sämtliche Bereichen unseres Alltags ein. Eine Umfrage von Forsa zeigt, dass 60 Prozent der Jugendlichen in Deutschland für ihr Smartphone sogar auf Sex verzichten würden. Deshalb kombinieren wir als Startup von Wayra Deutschland diese zwei Trends in einem Unternehmen. Wir nennen es Cleverlize (@ cleverlize) und das ist unsere Idee: E-Learning für Smartphones und Tablets, aber mit einem ganz besonderen Twist.

Mobiles E-Learning: Welchen Nutzen erfüllt Cleverlize?

Wegen der zunehmenden Mobilisierung benötigt unsere Gesellschaft auch Unterrichtsmaterialien, die sich unabhängig von Ort und Zeit nutzen lassen. Gleichzeitig steigt die Leistung der Datenverarbeitung und die Nachfrage nach individualisierten Lernangeboten nimmt zu. Die Pädagogen sind deshalb gefordert, ihre bestehenden Lernmaterialien auf digitale, mobile Formate zu übertragen und trotzdem eine benutzerspezifische Lernumgebung zu ermöglichen. Aber ein Mangel an Programmierkenntnissen und die Vielzahl von mobilen Betriebssystemen hindern sie meistens bei der Erreichung dieses Zieles.

Das ist eine große Herausforderung für die Lehrerschaft, doch mit Cleverlize lässt sich das meistern. Wir stellen die Lösung bereit: Durch den Aufbau eines intelligenten Lern-Algorithmus mit Fokus auf Lernverhalten sind wir in der Lage, mehr als 80 Millionen Pädagogen weltweit bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir geben den Lehrern und Trainern die notwendigen Werkzeuge für den Bau und Verkauf ihrer mobilen Apps für E-Learning, denn viele haben solche Unterstützung sehr nötig.

Kann das Bildungssystem die neuen Herausforderungen meistern?

Binh-An Tran (CTO) und Lukas Steinbacher (CEO) von Cleverlize

Binh-An Tran (CTO) und Lukas Steinbacher (CEO) von Cleverlize

Die heutige Millennial-Generation, die mit Internet und Smartphones aufwuchs, verlangt heute nach modernen Lernformen – abseits von Tafel und Kreide, Büchern und Heften oder Klassenraum und Hausaufgaben. Sie wollen überall lernen, wann immer es möglich ist. Cleverlize macht das möglich.

Mit unserer Cloud-Lösung können Pädagogen ihre eigenen E-Learning-Apps für Smartphones und Tablets bauen. Sie werden einfach im Browser zusammengestellt. Programmierkenntnisse sind nicht nötig, um die die Lerninhalte für Android, iOS oder HTML5 bereitzustellen. Die Lehrer verteilen ihr Material in Echtzeit, während die Schüler es jederzeit und überall nutzen können.

Und das Beste: Die Pädagogen können mit ihren Lerninhalten auch ordentlich Geld verdienen. Über den Cleverlize Marktplatz, der auf den verschiedenen mobilen Betriebssystemen bereitsteht, erreichen sie Schüler auf der ganzen Welt. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Schule im Dorf bleiben musste. Heute wird weltweit gelernt. „Auf diese Möglichkeiten und den Zugang zu solchen großen Märkten, den wir Pädagogen ermöglichen, sind wir natürlich schon etwas stolz“, sagt unser CTO Binh-An Tran. Das kann er auch sein: Unsere Test-App Practice English Grammar hat beispielsweise schon über 1,5 Millionen Downloads weltweit.


Demo-Video der Grammar App

Der Weg zu Wayra: Wie ist Cleverlize entstanden?

Wir trafen uns buchstäblich für eine Minute während einer Pause bei einer Veranstaltung und hatten sofort einen Draht zueinander. Fortan war das Ziel, einen ersten Prototypen auf die Straße zu bringen.

Logo cleverlizeIm Juni 2012 bewarben wir uns schließlich für Wayra Deutschland – und heute arbeiten wir an einem der angesagtesten Orte Münchens, haben unser Basisprodukt veröffentlicht und erste Kunden akquiriert. In den nächsten Monaten gilt es vor allem, weitere internationale Kunden an Land zu ziehen und so die notwendige „Traction“ zu erlangen, wie man im Startup-Umfeld sagt. Damit wollen wir uns noch attraktiver machen für weitere Investoren und strategische Partner.

Aber es geht nicht nur um Geld bei Cleverlize. Mit unserem Bildungsprodukt sind wir auch in der Lage, einen sozialen Nutzen für die ärmeren Menschen in der Welt zu stiften. Deshalb sprechen wir auch mit Wohltätigkeitsorganisationen, um sie mit unserem Produkt zu unterstützen. Das klingt vielleicht seltsam, aber ein Smartphone kann oft hilfreicher sein als eine ganze verstaubte Schulbibliothek.

Und abgesehen von der Finanzierungssuche, dem Aufbau des Kundenstamms und dem Coaching durch die Telefonica-Mentoren – wo uns Wayra und Telefónica mit ihrem riesigen professionellen Netzwerk unterstützen – gilt es vor allem, unser Produkt weiter zu entwickeln. Unser Anspruch ist, dass jeder – und damit meinen wir auch tatsächlich jeder – seine eigenen Lerninhalte auf mobile Endgeräte bringen kann.

Und was ist der nächste große Schritt für Cleverlize? Der Launch unserer Spiele-Templates, damit jeder seine eigenen Lernspiele erstellen kann und wir den neuen Trend der Gamification nutzen können.

Auch das geht wieder ganz ohne Programmierkenntnisse, versteht sich.

Cleverlize auf der re:publica 13

Cleverlize auf der re:publica 2013
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