Unsichere Apps im Google Play Store erkennen

Täglich werden Millionen Apps aus dem Google Play Store heruntergeladen. Kein Wunder: Viele der kleinen Helfer-Programme leisten wertvolle Dienste und erweitern die Funktionen unserer Smartphones. Doch nicht alle Anwendungen sind empfehlenswert. Es gibt auch unsichere Apps, die man gar nicht erst installieren sollte. Unsere O2 Guru Marie nennt heute drei Tipps, wie man solche schädlichen Programme erkennen kann.

Fast jeder mag Apps. Sie informieren über die aktuelle Pollenflug-Situation oder helfen Kindern beim Sprechenlernen. Und die Spiele-Apps für Smartphones sind besonders beliebt, denn sie vertreiben uns die Wartezeit an der Bushaltestelle oder im Zug. Aus den kleinen Programmen, die unsere Smartphones immer weiter verbessern, wurde in wenigen Jahren eine riesengroße Welle: Ganze 48 Milliarden Apps luden die Nutzer bis Mai 2013 allein aus dem Google Play Store.

Gefährliche Apps: Datenklau und teuere Telefonate

Die meisten der Mini-Programme sind hilfreich und zuverlässig, doch leider kommen manchmal auch schädliche Apps in den Store. Die schwarzen Schafe unter den Programmierern entwickeln Apps, die private Daten weiterleiten oder sogar unerlaubte Telefonate führen. Deshalb sollte man immer genau die Berechtigungen prüfen, die eine App verlangt. Wer Zweifel bei so einer Smartphone-Software hat, der sollte sie sofort löschen. Oder noch besser: gar nicht erst installieren. Marie erklärt uns, wie die Gefahr erkannt wird.

o2 Guru Marie erklärt, wie man schädliche Android Apps erkennen kann

o2 Guru Marie erklärt, wie man schädliche Android Apps erkennen kann

1. Urheber vor der Installation überprüfen
Nicht von großen Namen täuschen lassen! Das ist ein besonders gemeiner Trick: Manche Anbieter tun, als ob ihre App von einer bekannten Firma stammt, der jeder vertrauen kann. Allein die Suche nach Angry Birds bringt 62 Ergebnisse bei Google Play. Doch nur die ersten acht Treffer stammen vom Original-Anbieter Rovio Mobile.

Deswegen ist immer wichtig, was in der Urheberbeschreibung der App steht. Nur dort wird der wahre Herausgeber genannt. Wenn der Titel einen bekannten Name nennt, der aber nicht zum Urheber passt, dann sollte man lieber die Finger von der App lassen. Dieses Prinzip kennen wir schon von den Spam-E-Mails: Die kommen auch angeblich von großen Banken, doch sie verwenden dubiose Absender-Adressen.

2. App-Beschreibung auf Fehler kontrollieren
Schlechte und falsch formulierte Beschreibungen sind oft ein Hinweis auf zweifelhafte Apps. Diese Texte wurden meistens maschinell übersetzt, um möglichst viele Opfer in mehreren Ländern in kurzer Zeit hinters Licht zu führen. Deswegen rät Marie, solche Apps mit fehlerhaften Beschreibungen gar nicht erst herunterzuladen.

3. Bewertungen durchsehen
Die Nutzerbewertungen bei Google Play können sehr hilfreich sein. Am besten sollte man gleich mehrere lesen, nicht nur die neuesten Kommentare. Denn auch zwischen diesen Bewertungen verstecken sich erlogene Einträge, die nur den Verkauf fördern sollen. Falls die App aber schlecht ist, dann sammeln sich schnell Kommentare von wirklichen Nutzern, die ihre Kritik nicht verstecken.

I Am Rich: Teuer muss nicht gut sein

Und zum Schluss noch ein Bonus-Tipp: „Was teuer ist, muss auch gut sein“, gilt bei Apps leider nicht. Der Preis ist kein sicheres Signal für die Qualität der Software. Das sah man schon vor fünf Jahren, als die ersten Apps aufs iPhone kamen. Damals kostete die teuerste Smartphone-App aller Zeiten ganze 1.000 Dollar. Wer I Am Rich wirklich kaufte, fand darin nur einen Sinnspruch, der außerdem noch falsch geschrieben war.

Frag den O2 Guru: Gefährliche Apps erkennen



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