20130725-sicherheit-roaming-eplus_tdv_1311-775x362cWer in diesem Sommer in den Urlaub fährt, kann sich entspannt zurücklehnen. Sowohl die EU als auch die Netzanbieter haben sinnvolle Schutzmaßnahmen für Reisende eingeführt, die mit ihrem Smartphone per Roaming auf das mobile Internet im Ausland zugreifen. Die neuen Mechanismen machen das bis vor kurzem oftmals übliche Abschalten des Datenroaming komplett überflüssig.

Maximale Sicherheit und überschaubare Nebenkosten im Urlaub, das wünschen sich wohl alle Verbraucher. Dafür sorgen in diesem Jahr einige, ganz unterschiedliche Neuerungen.

Wer diese kennt, kann einen unbeschwerten Sommerurlaub mit dem Handy oder Smartphone genießen. Ganz neu für Nutzer des mobilen Internets ist das Freivolumen von zehn Megabyte, welches  Mobilfunkkunden der E-Plus Gruppe mit dem Roaming-Tarif „TOP Reisevorteil Plus“ seit dem 1. Juli automatisch bei Grenzübertritt innerhalb der EU jeden Monat aufs Neue erhalten. Wer also beispielsweise nach Italien oder Spanien reist, kann von dort ohne weitere Zusatzkosten mit Freunden und Verwandten über Facebook und WhatsApp in Kontakt bleiben. Ist das Freivolumen aufgebraucht, greift eine Automatik – E-Plus sperrt das Datenroaming bis zur Buchung eines der Datenpakete „EU Reisepaket Woche“ oder „EU Reisepaket Komfort“ oder der bewussten Freischaltung des Datenroamings im Tarif durch den Kunden. Damit Kunden bei Bedarf rechtzeitig auf die bevorstehende Sperre des Roamings reagieren können, erhalten sie bei 80 und bei 100 Prozent des verbrauchten Datenvolumens jeweils eine kostenfreie Kurzmitteilung.

Irgendwo in der Welt die E-Mails prüfen oder den Freunden per Smartphone über die Urlaubsfreuden informieren, ist nun unbeschwert möglich.

Irgendwo in der Welt die E-Mails prüfen oder den
Freunden per Smartphone über die Urlaubsfreuden
informieren, ist nun unbeschwert möglich.

Doch auch Kunden, die den neuen Roaming-Tarif (noch) nicht nutzen, können beruhigt in den Urlaub fahren. Explodierende Kosten auf der nächsten Rechnung muss niemand fürchten. Sobald eine Kostenschwelle von 50 Euro (netto) für das Datenroaming im Ausland erreicht ist, greift das sogenannte „Cut-Off“ – alle deutschen Anbieter schalten das Datenroaming ab. Diesen Schritt sieht die EU-Regulierung seit 2010 (weltweit seit 2012) verbindlich vor, solange Kunden dieser Kostenbegrenzung nicht vorher explizit widersprochen haben. Letzteres kann für Geschäftsreisende wichtig sein, wenn diese im Ausland regelmäßig per E-Mail kommunizieren müssen. Für alle anderen gilt: bitte zurücklehnen und den Urlaub genießen, hohe Roamingkosten sind Schnee von gestern.

 

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