20130827-facebook-whatsapp-urlaub-alanya_teaser-775x362cWer in den wohlverdienten Urlaub aufbricht, erlebt viel Neues und gewinnt oft spannende Eindrücke. Eine andere Sprache zu hören und sich auf eine abweichende Mentalität einzulassen, ist für viele die beste Form der Erholung vom Alltag. Da berichtet so mancher gerne von seinen Erfahrungen. Doch die herkömmliche Postkarte hat ausgedient, heute verschicken Reisende Fotos und Mitteilungen in Echtzeit per Smartphone.

Ein Lebenszeichen an die Daheimgebliebenen zu senden und sich mitzuteilen, fällt angesichts immer neuer und günstiger Roamingtarife oder Datenvolumen-Pakete zunehmend leicht. Doch welche Menge an Daten verbrauchen Facebook, Twitter, E-Mail oder Foto? Wie viel Datenvolumen benötigen Urlauber für zwei Wochen in der EU?

Viel Vorbereitung braucht es nicht

Bevor es an die Buchung eines Volumenpakets für die bevorstehende Reise geht, sollte zunächst die bisher tagtäglich im persönlichen Gebrauch übliche Datenmenge grob überschlagen werden. Dafür lässt sich auf einige bekannte Werte als Anhaltspunkt zurückgreifen: So benötigt der Versand eines Fotos in Webauflösung lediglich 40 Kilobyte, während man für dasselbe Foto in voller Auflösung unter Umständen – je nach Auflösung – bis zu fünf Megabyte rechnen kann. Eine E-Mail ohne Anhang verbraucht durchschnittlich nur etwa 25 Kilobyte, ein Facebook-Posting als reiner Text noch weniger – ungefähr 5 Kilobyte. Ein einseitiges Word-Dokument, ebenfalls als reiner Text ohne eingebettete Grafiken, benötigt circa 100 Kilobyte.

Urlaub_500MB

Ein Volumen von 500 MB ist im Urlaub mehr als ausreichend, fast zuviel: so lassen sich damit 20.000 E-Mails oder auch15.000 Fotos in Webauflösung verschicken.

Android hilft beim Zählen der Bits und Bytes

Screenshot_2013-08-21-18-15-45Die Rechnung „von Hand“ ist dabei allerdings nicht die beste Lösung, sondern hat gleich mehrere Nachteile: Sie ist recht ungenau und sehr mühsam. Deutlich einfacher ist es, das Smartphone selbst rechnen zu lassen. Und das ist nicht schwierig. So erfasst das Betriebssystem Android über den Menüpunkt „Einstellungen“ und „Datennutzung“ eigenständig das Datenvolumen über einen selbst definierten Zeitraum. Ideal ist eine Messung über einen Zeitraum von einer Woche – die Werte lassen sich später leichter auf mehrere Wochen hochrechnen. Während das Betriebssystem den über Mobilfunk oder WLAN fließenden Datenverkehr misst, ordnet es gleichzeitig – und das ist sehr praktisch – die abgerufenen und gesendeten Datenmengen den einzelnen Apps zu. Nach dem Ende der Messung lässt sich daher direkt ablesen, welche Applikation auf dem Smartphone welches Datenvolumen im Einzelnen benötigt.

Durchschnittliche Nutzung zugrunde legen

In einer durchschnittlichen Woche, in der allgemein übliche Apps genutzt wurden, ergab die Messung bei den in dieser Zeit sieben meistgenutzten Apps exemplarisch folgende Werte (aufgerundet):

Facebook (inkl. Fotopostings)           54 Megabyte

E-Mail  (privater Account)                  16 Megabyte

Internet/Browser                                10 Megabyte

Google Maps                                     5 Megabyte

Wetter.com                                        3 Megabyte

FOCUS online/SPIEGEL online             2,5 Megabyte

Google Suche                                    2,3 Megabyte

Insgesamt betrug der Verbrauch aller Anwendungen 170 Megabyte. Wer allerdings im Auslandsurlaub auf einige Apps wie den Videoplayer, YouTube oder eBay verzichten kann, wird wohl deutlich darunter liegen. Ausgestattet mit diesem Wissen geht es anschließend auf die Suche nach einem passenden Roaming-Tarifmodell oder gar feste Datenvolumen-Pakete für den Urlaub.

Ein passendes Datenvolumen für den typischen Durchschnittsnutzer bieten das EU Reisepaket Woche (150 Megabyte) bzw. Komfort. Letzteres enthält neben einem Datenvolumen von 300 Megabyte zusätzlich 150 Minuten und 150 SMS für Gespräche und Kurzmitteilungen im und aus dem Ausland. Ideal also für kurze oder auch längere Reisen innerhalb der EU – ob privat oder beruflich.

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