Telefonica Millennial StudieAchte auf deine Gedanken, denn sie werden dein Schicksal: So lässt sich ein chinesisches Sprichwort zusammenfassen. Es ist so alt, dass keiner mehr die Quelle kennt.* Doch zusammen mit der aktuellen Telefónica Global Millennial Studie wirkt es plötzlich wieder hochmodern. Die weltgrößte Untersuchung über junge Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren brachte Erstaunliches zutage: Die deutschen Millennials sehen vieles schlechter als ihre Altersgenossen in anderen Ländern, obwohl es ihnen besser geht.

Die befragten jungen Leute in Deutschland gaben an, dass sie sich mehrheitlich um die wirtschaftliche Entwicklung und besonders um ihre finanzielle Absicherung im Alter sorgen. Obwohl sie deutlich weniger von der Wirtschaftskrise betroffen sind, als Jugendliche in vielen anderen Ländern. 62 Prozent der Millennials in Deutschland sind davon überzeugt, dass die globale Wirtschaft auf dem falschen Weg ist. In Westeuropa, wo es mehrere Länder mit sehr hoher Jugendarbeitslosigkeit gibt, sind es sogar 74 Prozent. Derselben Meinung sind weltweit allerdings nur 52 Prozent der Millennials – doch auch das ist noch mehr als die Hälfte.

Millennials 2013: Wirtschaft auf dem richtigen Weg?

Telefonica Millennials Studie 2013 - Ist die Wirtschaft auf dem richtigen Weg?

Telefónica Millennials Studie 2013 – Ist die Wirtschaft auf dem richtigen Weg?

Überhaupt ist die Wirtschaft für die gesamte Millennial-Generation das größte Sorgenkind (23 Prozent in Deutschland, 27 Prozent weltweit). Als ebenso großes Problemfeld bewerten die Millennials in Deutschland die soziale Ungerechtigkeit (23 Prozent). Dieses folgt für die Millennials weltweit erst mit einigem Abstand (18 Prozent) auf Platz zwei. Außerdem sehen die jungen Erwachsenen in Deutschland ihre finanzielle Absicherung im Alter in Gefahr. Das verwundert nicht, empfinden doch über zwei Drittel der deutschen Millennials (67 Prozent) bereits den Einstieg ins Berufsleben als schwierig. In Westeuropa teilen diese Einschätzung sogar 74 Prozent.

62 Prozent der deutschen Millennials glauben gar, dass sie ewig weiterarbeiten müssen, weltweit sind nur 39 Prozent dieser Meinung. Über die Hälfte (53 Prozent) der deutschen Befragten sagt sogar, dass die besten Tage ihres Landes vorbei sind (verglichen mit 33 Prozent weltweit und 59 Prozent in Westeuropa). Immerhin ein Lichtblick: Die andere knappe Hälfte (47 Prozent) glaubt, dass ihr Land die besten Tage noch vor sich hat (verglichen mit 67 Prozent weltweit und 41 Prozent in Europa).

Angesichts dieser Zahlen sollten in Politik und Wirtschaft die Alarmglocken läuten: Schließlich lernt man nicht nur in Studiengängen wie Wirtschaftspsychologie, dass alles miteinander verbunden ist. Erst vor ein paar Tagen betonte ein hochrangiger Manager in einem Interview, dass in allen „Marktphasen immer Pro- und Gegenargumente gleichzeitig“ wirken. Die Frage sei, wie man etwas bewerte. Die Psychologie der Märkte und Marktteilnehmer spiele dafür eine große Rolle. Womit wir wieder bei unserem Sprichwort am Anfang des Artikels wären: „Achte auf deine Gedanken…“

Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, einen Beitrag für die Stärkung des Vertrauens der jüngeren Generationen in die Zukunft zu leisten. Telefónica trägt dazu beispielsweise mit dem Jugendprogramm Think Big bei. Es begleitet bildungsbenachteiligte Jugendliche, damit sie ihre Potenziale erkennen und nutzen. In ärmeren Ländern Lateinamerikas arbeitet das Telefónica-Programm Proniño gegen Kinderarbeit und für die Verbesserung der Lebensperspektiven. Das sind nur zwei unserer Beiträge für eine bessere Zukunft.

* Die ungekürzte englische Fassung des Sprichwortes nach Charles Reade geht angeblich auf ein chinesisches Sprichwort zurück: „We sow a thought and reap an act; We sow an act and reap a habit; We sow a habit and reap a character; We sow a character and reap a destiny.“


Infografik: Fakten über Millennials in Deutschland

Telefonica Millennial Studie 2013: Infografik Millennial Leaders Germany
Embed Code für die Infografik „Millennials in Deutschland“:

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