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Nicht nur die junge, auch die ältere Generation entdeckt
zunehmend die Chancen der mobilen Kommunikation.

Jede Generation wird geprägt durch ihre politische und gesellschaftliche Einstellung sowie ihre individuelle Geisteshaltung. Aber auch durch ihr ganz eigenes Kommunikationsverhalten. Wie sich dieses Verhalten mit der Zeit ändern kann, zeigt sich bei näherem Hinsehen besonders in der Generation der Älteren. Bei der Gruppe der jungen Erwachsenen – also bei Menschen im Alter bis 30 Jahre – ist der Trend zur ständigen Online-Kommunikation sehr ausgeprägt. Nicht überraschend, wächst doch diese Generation ganz automatisch mit Tablet-PC und Smartphones auf.

Sie lernt folglich im frühen Kindesalter ganz selbstverständlich den Umgang mit neuen Medien, erkennt früh alle damit verbundenen Möglichkeiten und nutzt diese auf vielfältige Art und Weise.

Senioren_starten_durchDagegen galten Menschen im fortgeschrittenen Alter bisher eher als Fürsprecher der klassischen Kommunikationswege. Handys, Smartphones oder Tablet-PC’s galten lange Zeit als Werkzeug der Jüngeren, Senioren dagegen wagten sich nur zögerlich heran. Zwar ist die „analoge“ Form der Kommunikation in dieser Altersgruppe nach wie vor stark ausgeprägt, dennoch ist eine deutliche Verschiebung, ein Wechsel, im Kommunikationsverhalten erkennbar: viele Senioren erkennen inzwischen die positiven Seiten der elektronischen Kommunikationswege – und nutzen sie.

Starke Zurückhaltung?

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Dieser Wechsel wird deutlich, wirft man einen kurzen Blick zurück: Weil neue, moderne Medien wie der Personal-Computer erst etwa ab dem Jahr 1990 für Privatanwender preiswerter und damit letztlich gesellschaftsfähig wurden, sahen sich Menschen aus den Geburtsjahrgängen 1933 und früher – die sogenannten Senioren – erst ab etwa 55 Jahren mit dieser Technologie konfrontiert. Der Durchbruch des Internets erfolgte noch später: das Internet erreichte zunächst die Jüngeren – viele der heutigen Senioren waren bei dessen Einführung in der Fläche bereits 60 oder älter. Die Ära des heimischen Computers mit Internetanschluss und dessen fortschreitende, massive Verbreitung begann somit etwa Ende der Neunziger.

Zielgruppengerecht: Chancen im Alter

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Die Art der Kommunikation verändert sich:
Neue Technologien wie Tablet-PC’s
führen junge und alte Menschen zusammen.

Viele Ältere fühlten sich lange Zeit im Umgang mit neuen Innovationen unsicher. Primär spielten dabei Ängste – von der Fehlbedienung bis zur komplizierten Anwendung, teils der Überforderung – eine entscheidende Rolle. Zurückhaltung, oftmals sogar Vermeidung, lautete die Devise. Ein ähnliches Verhalten dominierte bei der Einführung der ersten Smartphones durch Apple im Jahre 2007. Erst in den zurückliegenden zwei bis drei Jahren stieg der Zahl der älteren Nutzer von Smartphones und Tablet-PC’s deutlich sichtbar an. Heute nutzt bereits fast jeder vierte Senior die vielen Möglichkeiten des mobilen Internets. Zum Nachteil der klassischen Handys, sie verlieren langfristig weiter Anteile. Dennoch gibt es nach wie vor Angebote für spezielle Zielgruppen. Beispielsweise für Menschen mit Sehschwäche, die Wert legen auf die mobile Kommunikation. Insgesamt aber ist die Zurückhaltung der Älteren der Aufgeschlossenheit gewichen. Immer mehr Senioren erkennen in der mobilen Kommunikation ihre Chancen. Dafür sorgen auch viele junge Menschen. Das belegen die in Seniorenresidenzen gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen bundesweit durchgeführten Veranstaltungen der E-Plus Gruppe immer wieder aufs Neue.

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