20130916-notruf-eplus_tdv_1102-775x362cBis vor wenigen Jahren standen sie fast an jeder Bundes- oder Landesstraße, heute gibt es sie nur noch an Autobahnen: Notrufsäulen. Die orangefarbenen Säulen verschwanden unauffällig und geräuschlos aus dem Straßenbild. Echte Notrufsäulen werden in der heutigen Zeit kaum mehr benötigt. Smartphone und Handy haben sie abgelöst.

Laut statistischem Bundesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle 2013 rückläufig. Das ist gut so, denn jeder Unfall ist einer zuviel. Dennoch hat so gut wie jeder bereits Erfahrungen auf seine Art gemacht: mit Unfällen oder liegengebliebenen Verkehrsteilnehmern auf täglich genutzten Strecken. Während hier meist Hilfe schnell zur Stelle ist, wird ein Unfall oder ein Motorschaden auf abseits gelegenen Straßen schnell zu einem größeren Problem. Insbesondere im Herbst oder Winter, bei Sturm, Regen oder gar tiefem Frost fernab jeglicher Zivilisation. Vor dem Antritt längerer Fahrten oder abseits vielbefahrener Routen sollte daher vorgesorgt werden.

Notrufnummer gehört abgespeichert

Ein Mobiltelefon ist heutzutage unentbehrlich - nicht nur bei Notfällen auf dem Land.

Ein Mobiltelefon ist heutzutage unentbehrlich – nicht nur
bei Notfällen auf dem Land.

Wichtig ist die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 im Telefonspeicher des Mobiltelefons. In einem echten Notfall vergisst man leicht die einfachsten Dinge. So auch nicht selten die ansonsten sehr bekannte Notrufnummer. Doch Achtung: Seit 2009 lässt sich der Notruf nur noch mit einer eingelegten und aktivierten Mobilfunkkarte anwählen. Ein „leeres“ Handy oder Smartphone ist hingegen als Notrufzentrale nicht mehr zu gebrauchen. Moderne Smartphones können aber noch wesentlich mehr: Sie unterstützen heute auf komfortable Weise die Unfallaufnahme. So verfügen Smartphones über eine eingebaute, qualitativ hochwertige Fotokamera. Sie ist hervorragend geeignet, um Schäden für die Versicherung festzuhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, schickt die Fotos gleich an seine persönliche E-Mail-Adresse oder direkt vom Unfallort mit einer kleinen Schadensmeldung an den Versicherer. Wer nicht weiß, wo er sich befindet, beispielsweise nach einem nächtlichen Wildunfall auf dem Land, dem hilft ebenfalls das Smartphone: Dank eines eingebauten GPS-Empfängers lässt sich der eigene Standort schnell orten und so Helfern mitteilen.

Akku rechtzeitig vorher laden

Was hilft ein Mobiltelefon, wenn es im entscheidenen Augenblick nicht geladen ist? Damit das nicht passiert, sollte das Mobiltelefon vor Fahrtantritt aufgeladen werden. Der Fachhandel hält Ladebuchsen für die Kfz-Steckdose als Zubehör bereit. In Verbindung mit einem USB-Ladekabel lässt sich das Mobiltelefon so während der Fahrt weiter mit Strom versorgen.

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