Schülerpraktikantin Valentina Knapp

Schülerpraktikantin Valentina Knapp

Schon mal einen StuBo getroffen? Das ist kein Wildtier oder eine neue Jugendkultur. Fast alle Schüler in Bayern gehen durch die StuBo – und mich brachte sie weit nach oben: in den 31. Stock des O2 Tower in München. Von meiner spannenden Zeit als Schülerpraktikantin in der Pressestelle von Telefónica Deutschland möchte ich heute berichten.

Von der Aufforderung unseres Lehrers über das Internet in den Fahrstuhl des O2 Tower, wo die Abteilung Corporate Communications auf 120 Metern Höhe im 31. Stock sitzt, und dann auf einen Abstecher in den O2 Shop und einen Besuch bei der Agentur: So sah mein Weg im Juli aus. Als Teil meiner Vorbereitung auf Abitur und Arbeitsleben absolvierte ich ein dreiwöchiges Praktikum am Ende des Schuljahres. Es gehörte bei mir zur StuBo, unserer netten kleinen Abwechslung in der elften Klasse: zwei Schulstunden pro Woche für die Studien- und Berufsorientierung, kurz StuBo genannt.

Ganz hoch: Von Null auf 120 Meter in 64 Sekunden

Eine Menge Schüler, ein Lehrer und eine Aufgabe. Die Herausforderung: Raus aus dem Punktesammeln für das Abitur und rein mit dem Kopfsprung in das echte Leben. Man nehme dazu einen Lebenslauf, der gerade mal eine Seite füllt, das Muster für ein Bewerbungsanschreiben – und dann? Da war sie wieder, diese bohrende Frage: Was will ich eigentlich werden?

Früher war das ganz einfach. Jungen wollten Feuerwehrmann werden und die Mädchen meistens Prinzessin. Doch heute rennt jeder von einer Info-Veranstaltung zur nächsten, sammelt Vorschläge für Studienfächer – verliert dann bald komplett den Überblick. Dann ist plötzlich der Punkt erreicht, wo man nur noch weiß, dass man gar nichts weiß.

So ging es auch mir, Valentina Knapp, 17 Jahre alt und Schülerin am Gymnasium Oberhaching. Was also tun? Für mich bestand die Lösung in der Beschränkung aufs Wesentliche. Ich dachte noch einmal nach, was meine Lieblingsfächer sind, und dann war die Antwort ganz einfach: Es kann nur eine Arbeit im Medienbereich sein.

o2 Tower München

Dazu kam mein Wunsch, in ein großes, modernes und pulsierendes Unternehmen zu gehen. Deshalb dachte ich mir „O2 can do“ und am 22. Juli 2013 kam ich am Empfang bei Telefónica in Deutschland an. Das Schuljahr ist in diesen Wochen, um es salopp zu sagen, schon gelaufen. Zwar sind noch keine Ferien, doch seit dem Notenschluss stellen sich die Schüler auf einen geruhsamen Ausklang ein. Doch bei mir kam alles anders. Zum Glück! Mit dem Fahrstuhl ging es in 64 Sekunden nach oben und dann wurde ich meinen neuen Kollegen vorgestellt. Viele neue Gesichter und Namen, doch schon am zweiten Tag war niemand mehr fremd.

Schülerpraktikum: Einblicke und Durchblicken

Valentina Knapp am Arbeitsplatz

Valentina Knapp am Arbeitsplatz

Was ich dann erlebte: eine spannende Zeit mit echten Einblicken in alle Bereiche der Unternehmenskommunikation. In den Meetings und Gesprächen lernte ich schnell, welcher Kollege welche Aufgaben erfüllt und wie Telefónica seine Nachrichten in die Öffentlichkeit bringt.

Jeden Tag gibt es spannende Neuigkeiten. Das gilt übrigens nicht nur für die Arbeit mit der Presse. Im Intranet, wo sich die Mitarbeiter über ihre Firma informieren, ist mindestens genauso viel los. Um die Arbeit noch besser zu verstehen, bekam ich auch eigenen Aufgaben und konnte die Pressesprecher unterstützen.

Zuschauen und Kaffeekochen war also nicht angesagt. Stattdessen gab es einen eigenen Arbeitsplatz mit Telefon und Computer und sogar eine E-Mail-Adresse mit @telefonica.com. So war ich gleich in die Abteilung integriert und konnte sofort loslegen.

Zweite Woche: Verkaufsberaterin und Kreativkopf

In der zweiten Woche ging es spannend weiter. Bei meiner Arbeit im O2 Shop hatte ich Kontakt zu den Kunden und konnte den Mitarbeitern meine Fragen stellen. Am Anfang der dritten Woche tauchte ich dann für zwei Tage in die spannende Welt der PR-Agentur ein und lernte noch viel mehr über die Pressearbeit und ihre Abläufe. Das Spielen mit den Wörtern und Tüfteln an den Formulierungen bescherte mir abwechslungsreiche und kreative Stunden.

Zentrale von Telefónica in Deutschland

Zentrale von Telefónica in Deutschland

Doch was wird nun aus meiner bohrenden Frage, was ich denn werden will? Wenn ich zurückblicke, war die Antwort schon in der ersten Praktikumswoche klar: Pressesprecherin. Das ist ein sehr interessanter Beruf mit vielen Möglichkeiten, spannenden Themen und einem individuellen Zugang.

Die Gespräche mit den Telefónica-Mitarbeitern über ihre Wege in den Beruf haben mein Blickfeld erweitert. Damit hat das Praktikum seine Absicht erfüllt: nicht nur Neues sehen, sondern auch anders denken. Raus aus der Theorie und rein in die Praxis.

Ich sehe jetzt endlich klarer und habe konkretere Vorstellungen für meine Zukunft. Das unglaubliche Wirrwarr der Studienangebote und Möglichkeiten für den Berufseinstieg lässt sich mit meinen neuen Erfahrungen viel besser durchblicken.

Meine Studien- und Berufsorientierung war ein voller Erfolg. 1:0 für StuBo! Voller Tatendrang und neuer Ziele bedanke ich mich bei den Corporate Communications für die vielen Einblicke und den großartigen Ausblick im 31. Stock.

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