Oktoberfest LTE-Netztest 2013 o2 E-Plus Vodafone Telekom

LTE-Netztest auf dem Oktoberfest 2013

„O2ans, zwoa, g’surft“, hieß es bis neulich auf dem Oktoberfest in München. Telefónica hatte 2013 oft das schnellste LTE-Netz aller Anbieter, bestätigt der umfangreiche Messtest der Computerwoche. O2 LTE war die Maß aller Dinge, wenn es um die schnelle mobile Breitband-Versorgung ging.

„Das O2-Netz überraschte mit großartigen Messwerten auf der Wiesn“, schrieb der Tester Dr. Harald Karcher in der Computerwoche und bei Focus Online. „Auch nach 19 Uhr lagen die O2-Werte über denen von E-Plus, Telekom und Vodafone„. Im Durchschnitt „schaffte O2 satte 33,85 Mbit/s, gefolgt von Vodafone mit 25,98 Mbit/s, Telekom mit 7,81 Mbit/s und E-Plus mit 0,87 Mbit/s.“

Unsere Strategie ging also voll auf: Telefónica investiert viel Geld in den bedarfsgerechten Netzausbau und konnte auf dem Oktoberfest glänzen. Die schnellsten Messungen lagen sogar über den 50 Mbit/s, die in den Verträgen als Obergrenze für die LTE-Geschwindigkeit gelten.

O2 LTE: Dreimal mehr Standorte beim Oktoberfest 2013

Schon im vergangenen Jahr hatte O2 seine Kapazitäten auf dem Oktoberfest verdreifacht und ging erstmals auch mit zwei LTE-Stationen an den Start. Für Telefonate rechneten wir in diesem Jahr mit einem ähnlich hohen Volumen wie 2012, doch bei der Nutzung mobiler Datendienste war erneut eine Verdopplung zu erwarten.

Oktoberfest 2013 - o2 LTE Netztest

Top-Datenraten für O2 LTE auf dem Oktoberfest 2013

Deswegen hatten unsere Netzwerk-Kollegen die Anzahl der Netzelemente für 2G, 3G und 4G in diesem Jahr auf 40 Stück fast verdoppelt und sie auf neun Standorte verteilt. Dazu gehörten allein sechs LTE-Stationen auf dem Festgelände, also dreimal so viele wie 2012. Damit ließen sich auch die riesigen Fotos des hochauflösenden Nokia Lumia 1020 blitzschnell versenden.

Und wie hat Telefónica in Deutschland das erreicht?

Die Kollegen der Netztechnik arbeiten ständig am Ausbau des O2 Mobilfunknetzes. Schon die internen Tests in den ersten Septembertagen zeigten, dass wir ein blitzschnelles Netz erwarten konnten. Der Verkehr aus dem O2 Hotspot wurde über einen eigenen Glasfaserring auf dem Oktoberfest-Gelände geleitet und von dort über Glasfaser zu den außenliegenden Konzentratoren (BSC/RNC) von O2 abgeführt.

Übertragenes Datenvolumen im o2 Netz: Oktoberfest 2009 vs 2013

Für Nicht-Techniker bedeutet das: Die Datenautobahn war richtig schön breit und auch die Ausfahrten hatten so viele Spuren, dass kaum ein Datenpaket bremsen musste. Zusätzlich hatte O2 auch noch Richtfunk-Schüsseln neben dem Hippodrom und bei den Münchener Stadtwerken als Redundanz-Lösung installiert. Sie hätten einspringen können, falls die Glasfaser voll gewesen wäre.

Daten verdoppelt: Netzplanung exakt kalkuliert

Besonders erfreulich: Die Netzplaner bekamen 2013 genau recht, ihre Annahmen erfüllten sich exakt. Genau nach Plan verdoppelte sich der Oktoberfest-Datenverkehr über 2G, 3G und 4G – obwohl die Besucherzahl ungefähr gleich blieb. Neben den Tests der Computerwoche stellten wir natürlich auch eigene Untersuchungen an. Die Kollegen aus dem Netzwerkbereich zogen sogar bei brütender Hitze mit ihren Rucksäcken voller Messgeräte über die Wiesn.

Das Ergebnis: Im Durchschnitt konnten die O2 LTE-Kunden schnelle Bandbreiten von 20 bis 30 Mbit/s nutzen. Selbst in den Stunden der stärksten Belastung lieferte das LTE-Netz immer noch 5 bis 10 Mbit/s, was den Durst nach Daten immer noch perfekt befriedigte. Insgesamt war der Konsum gigantisch: 150 Gigabyte an Daten wurden täglich übertragen, während es 2009 noch 37 Gigabyte an allen 16 Tagen waren.

Deshalb singen jetzt alle: Ein Prosit, ein Prooosit auf den Netzwerkbereich!

Die Icons in der Daten-Grafik stehen unter Creative-Commons-Lizenz: www.customizedgirl.com
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