Appticles Zyncd Centersonic - Wayra

Von links: Team Zyncd – Chris Heinze, Simon Schneider
Simon Devonshire (Director Wayra Europe)
Team Centersonic – Andre Burkart
Ralf Becker (Mitte); Tanja Kufner (Director Wayra Deutschland)
Team Appticles: Ciprian Borodescu, Alexandra Anghel
Christine Sturm (Deputy Director Wayra Deutschland)

Bei Wayra ziehen wieder neue Gründer ein. Das Startup-Programm von Telefónica beendete am Freitagabend seine Wayra Week, bei der die besten Bewerber für die nächste Generation ausgewählt wurden. Heute wurden drei neue Unternehmen in das Accelerator-Programm aufgenommen, berichtet auch Deutsche Startups, und mit zwei weiteren Unternehmen finden noch Gespräche statt. Die neuen Startups werden in den nächsten Wochen in die schicke Wayra-Akademie in Münchens Kaufingerstraße einziehen.

Dort bekommen sie nicht nur Finanzierungen von bis zu 40.000 Euro, sondern auch Hilfe von erfahrenen Mentoren. Außerdem können sie einen Vorteil nutzen, der sich mit Geld gar nicht bezahlen lässt: den Zugang zum globalen Netzwerk von Wayra mit seinen Investoren, Partnern und Experten. Das Wayra-Programm wächst damit auf über 300 Startups, die weltweit in 14 Akademien in zwölf Ländern einziehen konnten.

Beeindruckend: Hohes Niveau der Wayra-Bewerber

Tanja Kufner, Wayra Deutschland

Tanja Kufner, Wayra Deutschland

Die neuen Startups für München vertreten ein sehr breites Spektrum. Dazu gehören Appticles, die eine geschickte Lösung für das schnelle Erstellen von mobilen Apps haben, aber auch Zyncd mit ihrer Crowd-Exchange für Skills. Das dritte Startup, Centersonic, bezeichnet sich selbst als „Facebook für Smart-Devices“, das zu Hause die Heizung und Beleuchtung steuert.

Sehr interessant waren auch die anderen Bewerber: eine Plattform für Nachhaltigkeitsmanagement und ein intelligente Einkaufshelfer, sowie mehrere Geschäftsideen, die dem aktuellen Analytics-Trend entsprechen.

„Wir sind beeindruckt von der Qualität der vorgestellten Geschäftsideen und Teams“, sagt Tanja Kufner, Academy Director Wayra Germany. „Das Verfolgerfeld war dieses Mal sehr dicht und wir freuen uns, dass wir so gute Bewerber aus unseren bevorzugten Bereichen wählen konnten: Analytics, Internet der Dinge, Medien und Werbung. Wir haben uns für großartige Geschäfte mit einem globalen Potenzial entschieden und werden sie jetzt in ihrer Entwicklung beschleunigen, indem wir den Zugang zu Telefónicas internationalen Märkte öffnen und die Startups mit unserem Kapital, Coaching und Kontakten voranbringen.“

International: Bewerber kamen bis aus Neuseeland

An der jüngsten Bewerbungsrunde hatten sich acht Wayra-Akademien in London, München, Barcelona, Prag, Caracas, Lima, Bogotá und Buenos Aires beteiligt, die insgesamt 35 Plätze für neue Startups frei hatten. Auf der Shortlist für München standen zehn Startups aus fünf Ländern. Sie kamen aus Deutschland, Polen, Luxemburg, USA und sogar Neuseeland, um beim Wettbewerb um einen der begehrten Plätze in München anzutreten.

Seit Donnerstag konnten sich die jungen Unternehmer in der Akademie auf ihren Pitch vorbereiten und heute wurde es ernst. Doch glücklicherweise mussten sie nicht sofort ins kalte Wasser springen, sondern bekamen zuerst ein Training von Experten wie Frederik Roever, CEO von Becoacht, und Lukas Steinbacher, Gründer von Cleverlize. Auch die Schauspielerin und Trainerin Bianca Praetorius half bei der Vorbereitung auf den großen Auftritt.

Das war auch notwendig, denn die Jury war wieder anspruchsvoll und gut besetzt. Für Telefónica war Peter Rampling dabei, der unseren Innovationsbereich Telefónica Digital in Deutschland, der Tschechischen Republik und der Slowakei leitet. Neben ihm saßen der bekannte Business Angel und Amiando-Gründer Felix Haas sowie Curtis MacDonald vom High-Tech Gründerfonds und Daniel Keiper-Knorr, Co-CEO des Startup-Kapitalgebers Speedinvest. Auch Gary Stewart gehörte zur Jury. Er ist Executive Director von Wayra in Spanien, wo es gleich zwei Akademien in Madrid und Barcelona gibt. Für ihn war es eine der schwersten Entscheidungen seines Lebens, weil die Kandidaten so gut waren. So gute Pitches hatte er bisher kaum bei Wayra gesehen.

Spannung bis zuletzt: Welche Startups schaffen den Sprung in die Wayra Akademie München?
Einfach erklärt: Was ist Wayra?
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