Think Big Logo„Gute Ideen? Nicht warten. Starten.“ Unter diesem Motto haben 14- bis 25-Jährige in diesem Jahr wieder ihre eigenen Ideen mithilfe von Think Big umgesetzt und mit digitalen Medien groß gemacht. Es geht darum, jungen Menschen zu helfen, aktiv die Zukunft zu gestalten und dafür die Chancen der digitalen Welt für sich zu nutzen.

Seien es eine App für Praktikumsstellen, ein Jugendradio oder ein Spendenprojekt für Obdachlose – seit Programmstart im Jahr 2010 haben rund 40.000 Jugendliche mitgemacht und fast 2000 Projekte realisiert. Wie Think Big sie inspiriert hat und was sie angepackt haben, erzählen die Jugendlichen selbst.

Think Big: Mit 400 Euro geht es los

„Wir haben uns an Think Big gewandt, damit unser Projekt Wurzeln schlägt und so mehr Menschen erreicht“, erzählt Jamila (20). Die Jugendlichen vom 400 Euro-Projekt „Jede Spende ist ein kleines Licht“ aus Münster haben übers Internet zu Kleider- und Spielzeugspenden aufgerufen, die sie an Asylbewerber und Obdachlose verteilen wollten. Die Resonanz war beeindruckend: Ganze Garagen voll sind zusammengekommen. „Wir haben gelernt, dass man selbst mit kleinen Taten Riesiges erreichen kann. Das Projekt verleitete uns dazu, offener, selbstsicherer und aktiver zu werden.“

Eine Stufe weiter: €1.000 und Coaching für Club Funk

Think Big Projekt "Club Funk" mit Bendix

Think Big Projekt „Club Funk“ mit Bendix

„Durch die Think Big Fördergelder konnten wir die Qualität der im Radio gespielten Beiträge verbessern“, berichtet Bendix (16) vom Projekt Club Funk, einer Radiosendung von Jugendlichen für Jugendliche auf dem Sender Babelsberg Hitradio. Für dieses Projekt gab es 1000 Euro sowie die Begleitung durch einen Projektpaten von Telefónica.

„Das Coaching hat uns geholfen, für andere Jugendliche in der Region ansprechender zu senden. Außerdem sehe ich das Projekt als gute Vorbereitung auf mein späteres Leben, da ich Moderator werden möchte und so schon Berufserfahrung sammeln kann.“

Als Projektpate unterstützt sie Roland Kuntze, verantwortlich für Corporate Responsibility bei Telefónica Deutschland: „Es ist uns wichtig, unser Know-how weiter zu geben und den Jugendlichen Mut zu machen, an ihre Ideen zu glauben. Gleichzeitig profitieren unsere Mitarbeiter von den Erfahrungen und dem Training für ihre Patenschaft, das sie durch unseren Partner „Social Entrepreneurship Academy“ bekommen.“

Ein anderes 1000-Euro Projekt IGER:Media entwickelt eine App, die User regelmäßig über Job- und Praktikumsangebote im Medienbereich informiert. „Ein Projekt kann nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn neben der Finanzierung auch das Wissen geschult wird“, sagt Projektmacher Sebastian (23). „Dazu hat Think Big für mein Projekt ein perfektes Gesamtprogramm geschnürt mit Workshops zu Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.“

Think Big pro: Das eigene Projekt professionalisieren

Teilnehmer von Think Big Pro

Teilnehmer von Think Big Pro

Migrantinnen und Migranten sind in nahezu gleichem Umfang aktiv wie Deutsche. Ihr Engagement ist aber seltener in feste Vereinsstrukturen eingebunden, zeigen Untersuchungen der Bundesregierung.

Die Projektmacher von One Nation Experience (O.N.E) möchten deswegen Anstöße geben und nutzen dafür das Programm-Modul Think Big pro. Dabei gibt es 5.000 Euro Förderung, kostenlose Arbeitsplätze für sechs Monate im social impact lab sowie Coaching von Experten rund um den Social Entrepreneur von iq consult Norbert Kuntz.

„Think Big hat uns nicht nur auf unbürokratische Weise finanzielle Unterstützung geboten, sondern uns auch teilhaben lassen an einem großen Netzwerk engagierter und kreativer Köpfe“, lautet das Fazit für 2013 von Projektmacherin Christina (24). „Von Anfang an hat man Unterstützung durch Mentoring oder gezielte Beratung und Workshops. Das eigene Projekt wird so weiterentwickelt, professionalisiert und das Potenzial kann sich voll entfalten.“

One Young World: Für Think Big nach Südafrika

Daniel Bayer auf der YOU 2013

Peer Scout Daniel Bayer

Daniel Bayer (23, rechts) ist von Anfang an bei Think Big aktiv und ein so genannter Peer Scout der ersten Stunde. Er unterstützt andere Jugendliche bei ihren Projekten und war unter anderem als Think Big-Botschafter auf der One Young World in Johannesburg.

„Wenn ich eines bei meiner Tätigkeit als Peer Scout in Think Big gelernt habe, dann dass es jede Idee wert ist, ausgesprochen zu werden. Mit anderen gemeinsam daran zu arbeiten, das ist der erste Schritt.“

Speziell für digitale Themen bringt sich Ollii, (17 Jahre) als Online Agent und Medien Peer Scout ein. Ihre Erfahrung in 2013: „Think Big hat es geschafft, mich als Medien Scout nicht mehr wie eine irre Stalkerin aussehen zu lassen, wenn ich mit meiner riesigen Kamera Leute filme oder Bilder schieße. Jetzt werde ich, sogar an meiner Schule (!), darauf angesprochen, woran ich denn gerade arbeite.“

Campus Party: Neueste Technik selbst ausprobieren

hink Big Projekt "Upcycling – Gruß an die UmweltLisa Schwarz (23) ist seit diesem Jahr bei Think Big mit dem Projekt „Upcycling – Gruß an die Umwelt“ aktiv, bei dem aus alten Materialien neue Möbel oder Accessoires entstehen. Als Teilnehmerin war sie mit Think Big bei der Campus Party in London, einem der größten Technologiefestivals der Welt:

„Es kamen Jugendliche aus verschiedenen Ländern zusammen, die gemeinsam an Workshops teilnahmen und die neuste Technik ausprobiert haben. Ich habe gelernt, welche digitalen Tools ich nutzen kann, um auf mein Projekt aufmerksam zu machen. Es war eine klasse Woche!“

App-Workshop: Apps und Websites bauen

AppLab for Good

Im September haben Jugendliche im Berliner O2 Concept Store beim AppLab for Good Ideen für Apps entwickelt und einer Jury vorgestellt. „Well Soon“ ist die Gewinneridee.

„Unsere Community-App vermittelt Gesundheits- und Pflegetipps in Form von Hausmitteln und soll ein soziales Netzwerk für kranke Leute bieten. Im App-Workshop haben wir erste Erfahrungen in der Entwicklung von Apps gesammelt.“ Oscar (18) und Florentin (17).

Dazu gehörte, effektive Mindmaps zu erstellen und einen Click-Dummy sowie die Schritte und Funktionen der App zu entwerfen.

Think Big School: Zukunft mit Digital-Ideen gestalten

Wie aus einer einfachen Idee sogar eine digitale Geschäftsidee werden kann, lernen Jugendliche seit 2013 bei Think Big School in Kooperation mit Yaez als Medienpartner und der Mozilla Foundation. Dazu hat Telefónica im Jahr etwa 1000 Schüler der 9. und 10. Klasse an insgesamt 32 Projekttagen ins Unternehmen eingeladen. Gemeinsam mit rund 200 Telefónica Mitarbeitern durchliefen die Schüler in einer „Ideenfabrik“ den Ideenfindungsprozess von der Entstehung bis zur Umsetzung und Vermarktung. Sie lernen dabei, wie sie digitale Technologien einsetzen und programmieren eine Website in HTML. Ziel ist es, den Innovations- und Unternehmergeist der Schüler sowie ihre digitale Medienkompetenz zu stärken.

DKJS: Unterstützung von Partnern in den Regionen

Unterstützung für ihre vielen Ideen haben die Jugendlichen von den Think Big Programmpartnern Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) erhalten. Doch auch viele so genannte Partner vor Ort wie Jugendhäuser und Medieninstitute haben die Projektmacher begleitet. „Sie motivieren und aktivieren die Jugendlichen für ihre Projekte und tragen dazu bei, dass die Projektmacher beim Tun auch etwas über Projektmanagement, den Nutzen von digitalen Medien oder das Verkaufen ihrer Botschaft lernen“, erklärt Christian Hahn, Programmleiter von Think Big in der DKJS.

Best of Think Big 2013
So funktioniert Think Big – Am Beispiel „wo-wird-gekickt.de“

Mehr Informationen zu Think Big 2013:

Video: Think Big Projektmesse
Video: Think Big auf der Campus Party 2013
Video: Think Big AppLap for Good
Video: Engagement Report

Fotos: Think Big auf der One Young World
Fotos: Think Big App Workshop
Fotos: Think Big Projektmesse

Radio: So funktioniert Think Big

Think Big im Engagement Report 2013 gemeinsam mit betterplace.
Download Engagement Report 2013

Think Big Homepage
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Think Big School Homepage

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www.telefonica.de/presse-thinkbig

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