20140213-fitness_mobilfunk_775x362-775x362cSmartphones sind für viele Menschen zum ständigen Begleiter geworden. Sie sind Alltagsorganisator, Navigationsgerät, Zeitung, Schnäppchenfinder, Gaming Plattform und neuerdings auch immer öfter persönlicher Fitnesstrainer. Das Smartphone kann helfen, aktiv zu bleiben, gesünder zu leben und seine sportlichen Ziele zu erreichen. Das macht deutlich: der Fitness-Markt und die Mobilfunkbranche finden immer mehr gemeinsame Lösungen. Wie interessant dieser neue Markt auch für große Unternehmen ist, zeigt ein Überblick der E-Plus Gruppe.

Fitness-Tracker, Smartwatches, Fitness-Apps, Sportarmbänder für Smartphones und Waagen, die nicht nur das Körpergewicht und den Kalorienverbrauch messen, sondern die Daten auch noch mittels Bluetooth Smart auf das Handy senden, sind nur einige Beispiele für neue Fitnessprodukte, die das Smartphone auch beim Sport unabdingbar machen.

Der Erfolgszug der Smartwatches

Die Samsung Galaxy Gear ist vermutlich die derzeit bekannteste computerisierte Armbanduhr. Derzeit ist die Galaxy Gear kompatibel zum Galaxy Note3 und Samsung-Smartphones – die auch unter www.base.de erhältlich sind. Beim Sport lassen sich Apps und Informationen über Distanzen, Zeiten, Geschwindigkeiten und eigene biometrische Daten auf einen Blick bedienen und verwalten.

Auf der CES im Januar 2014 in Las Vegas, der wichtigsten Messe für Unterhaltungselektronik und Computer, stellte LG das Lifeband Touch vor, das Heart Rate Earphones als Ergänzung anbietet. Die neuen In-Ear-Kopfhörer sollen anhand der Blutzirkulation im Innenohr die Herzfrequenz erfassen. Über Bluetooth können die Kopfhörer mit dem wasserdichten Fitness-Armband Lifeband Touch verbunden werden. Mit einer eigens von LG entwickelten Fitness-App lassen sich beide Gadgets mit Android- und iOS-Geräten verbinden.

Neben der Samsung Galaxy Gear, dem LG Lifeband Touch sind jetzt auch die Sportartikelhersteller Nike und Adidas in den Smartwatch-Wettbewerb eingestiegen.

Nike Fuel Band SE mit Bluetooth 4.0

Das Nike-Gadget hebt sich vor allem optisch von seinen Konkurrenten ab. Es ist mit einer LED-Anzeige ausgestattet und ist in vier Farben erhältlich. Im Armband-Verschluss ist ein USB-Stecker integriert. Die Funktionen kommen denen klassischer Fitness-Tracker gleich. Es misst die Distanz, Geschwindigkeit und gibt den Kalorienverbrauch an. Die passende App zum Nike Fuel Band läuft allerdings nur auf iOS-Geräten von Apple. Das Nike Fuel Band kostet derzeit 139 Euro.

Effizientes Abnehmen

Mit der Wahoo Smartphone Waage können die sportlichen Erfolge Tag für Tag gemessen und protokolliert werden. Die Waage sendet Körpergewicht und BMI (Body Maß Index) direkt an ein iPhone oder iPad. So können Tabellen und Verläufe erstellt  und verwaltet werden, die bei der Gewichtskontrolle helfen können. Zusätzlich kann man die Waage mit einer Reihe von Wellness- und Fitness-Apps  unter www.wahoofitness.com/Apps verbinden.

Sportliche Erfolge filmen

Wer nicht nur seine Fitness überprüfen, sondern seine sportlichen Erfolge auch filmen und mit Freunden teilen möchte, der greift am besten zur HDR-AS30V von Sony. Die Action Cam lässt insbesondere die Herzen von Snowboardern, Surfern und Mountainbikern höher schlagen. Dank SteadyShot filmt die Sony Action Cam fast wackelfrei und überspielt das Video direkt auf das Mobiltelefon. Möglich macht das das integrierte Wi-Fi. Kostenpunkt: 299 Euro.

Fitness-Apps

Bildschirmfoto 2014-02-12 um 08.33.53Günstiger, manchmal fast kostenlos, helfen Apps beim täglichen Training. Dazu zählen runtastic, lanista, sporty pal, runmeter oder MotoActv. Die meisten dieser Fitness-Apps zählen die Distanz, Geschwindigkeit, Zeit, Kalorienverbrauch und Höhenmeter auf. Die Ergebnisse können dann mit Freunden über Facebook oder Twitter geteilt werden.

Die weiter wachsende Anzahl von Fitnessprodukten und Zubehör rund um Smartphone und Co zeigen, dass Mobilfunk auch im Bereich Sport seinen Platz findet. Um zukunftsfähige Produkte zu schaffen, werden Unternehmen aus den Bereichen Fitness, Wellness und Mobilfunk noch enger zusammenarbeiten müssen – der Markt boomt. Auch wenn immer mehr Fitness-Gadgets zu einem zielorientierten Training motivieren, eines können sie nicht: wir müssen immer noch selbst vom Sofa runter und uns bewegen!

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