20140311-vatm_abend_775x362-775x362cWie wird der Breitbandausbau richtig vorangetrieben? Was bringt die Netzallianz? Diese beiden Themen standen am 10. März 2014 im Fokus des traditionellen VATM-CeBIT-Abends in Hannover (VATM: Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten). Die E-Plus Gruppe ist seit Jahren einer der Hauptsponsoren dieser Veranstaltung. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies appellierte in seiner engagierten Keynote für einen weiteren Ausbau im Wettbewerb.

Anschließend diskutierten Andreas Pfisterer, CTO der E-Plus Gruppe, Volker Leyendecker, SES ASTRA Broadband Services, Rainer Helle vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium und Vorsitzender des Länderarbeitskreises TIP, Prof. Dr. Peter Winzer von der Hochschule RheinMain und VATM-Präsident Peer Knauer über die richtigen Rahmenbedingungen für den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Deutschland.

Andreas Pfisterer betonte bei der Paneldiskussion, dass die Breitbandziele der Bundesregierung nur mit einem Infrastrukturmix erreicht werden könnten, zu dem mobiles Breitband einen wichtigen Beitrag leiste. Dabei sei die Politik gefordert, für faire Chancen der Anbieter zu sorgen und Investitionen zu fördern.

Breitbandausbau und Netzallianz im Mittelpunkt des VATM-CeBIT-Abends

Auch die derzeit noch geringe Nachfrage nach hohen Bandbreiten durch die Verbraucher  und die Möglichkeiten die Nachfrage durch den Staat zu stimulieren, diskutierten die Panelteilnehmer in der königlichen Reithalle „cavallo“. Im Anschluss stand traditionell der Dialog zwischen den Gästen und das Networking beim VATM-CeBIT-Abend im Vordergrund – mit all den vielfältigen Themen, die die innovative TK-Branche zu bieten hat.

Über die CeBIT 2014

Die – 1986 von der Hannover Messe abgespaltene – CeBIT gilt als weltweit führende Leitmesse für die Informationstechnologie. In diesem Jahr präsentieren rund 3.400 Aussteller aus 70 Ländern in Hannover ihre Neuheiten. Etwa die Hälfte kommt aus Deutschland, gefolgt von China und dem diesjährigen Partnerland, Großbritannien. Allein 500 Aussteller bieten Sicherheitslösungen an, darunter Techniken für die Verschlüsselung und für den Schutz interner Netzwerke. Weitere Schwerpunktthemen sind Verkehrsleitsysteme, das vernetzte Auto, 3D-Technologien, Cloud-Lösungen sowie Industrie 4.0. Das diesjährige Messe-Motto lautet Datability – ein Kunstwort, das für den schnellen und verantwortungsvollen Umgang mit großen Datenmengen steht.

Erstmals begreift sich die CeBIT in diesem Jahr als reine B2B-Veranstaltung und hat damit einen klaren Fokus auf das Fachpublikum. Das drückt sich auch im Wegfall des Samstags als Messetag sowie in deutlich erhöhten Eintrittspreisen (reguläres Tagesticket: 60 Euro) aus. Der Anteil der Privatbesucher war schon in den Vorjahren rückläufig gewesen und bis 2013 auf 18 Prozent gesunken. Nach 280.000 Besuchern im Vorjahr werden daher in diesem Jahr nur noch 230.000 erwartet. Mit den über 800.000 Teilnehmern im Jahr 2001 hat das nicht mehr viel zu tun. Doch das gehört zum veränderten Messekonzept. Statt mögliche Endkunden zu begeistern, steht inzwischen der Auf- und Ausbau von internationalen Geschäftsbeziehungen im Vordergrund.

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