20140314-duale_studenten_775x362-775x362cIn der Uni die Theorie pauken, parallel dazu in einem Unternehmen die gelebte Praxis kennenlernen – und sogar Geld mit nach Haus bringen. Das kann man nur im Rahmen eines dualen Studiums. Derzeit bietet die E-Plus Gruppe jungen Menschen bereits zum dritten Mal diese Möglichkeit. Seit Januar sind sie im Unternehmen. Wie fühlen sie sich? Für Studierende ist es die Chance, Studium und Praxiserfahrung auf spannende Weise zu verbinden.

Und für die E-Plus Gruppe die ideale Methode, leistungsstarken Nachwuchs direkt im Unternehmen zu entwickeln: das duale Studium. Bereits seit 2011 bietet das Unternehmen Studierenden diese Option. Feste Partner sind die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann und die Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus.

Erfahrungen aus dem Hörsaal – und im Unternehmen

Studiert wird – je nach Studiengang – in zwei Varianten: Entweder es folgen auf jeweils drei Monate im Hörsaal drei Monate Praxis im Unternehmen. Oder es werden zwei Tage die Woche im Unternehmen verbracht und drei Tage an der Hochschule. Besonderes Plus des Dualen Studiums: Die Studierenden tragen ein reguläres Auszubildendengehalt nach Hause und haben so die Möglichkeit, schon während des Studiums finanziell auf eigenen Füßen zu stehen.

Momentan läuft bei der E-Plus Gruppe die dritte Ausbildungsrunde. Seit Januar sind vier junge Studenten des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft der FHDW in Mettmann in der Unternehmenszentrale in Düsseldorf. Hinzu kommt ein Student der Mechatronik und Informationstechnologie der Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus. Sie alle haben bereits Erfahrungen mit Hochschule und Hörsaal gesammelt. Und nun auch jede Menge Erfahrungen in der Praxis.

Familiäre Atmosphäre

Kim Janköster ist für das Duale Studium der Betriebswirtschaft (Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Business Management) eigens von Lüdenscheid nach Düsseldorf gezogen, um nahe an der Uni und an der E-Plus Gruppe zu sein. „In der Uni haben wir uns bislang unter anderem mit den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, mit Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsrecht beschäftigt. Im Unternehmen ging es aber vom ersten Tag an um gelebte Praxis. Das ist schon etwas ganz anderes!“ Momentan ist Kim in der Abteilung Produktmanagement und beschäftigt sich intensiv mit Projektmanagement. Dabei im Fokus: ein Projekt, bei dem es darum geht, die Tarifwelt zu vereinfachen und überschaubarer zu machen. Auch Technisches sei da im Spiel, aber wenn man von Anfang an aufgeschlossen an die Sachen rangehe, sei das kein Problem, so Kim. „Inzwischen habe ich gemerkt, dass das alles klappt. Es macht richtig Spaß.” Dass sie sich wohlfühlt, hängt dabei nicht zuletzt auch mit der familiären Atmosphäre im Unternehmen zusammen.

Bereits am ersten Tag beim Meeting dabei

Die gefällt auch ihrem Kommilitonen Jonas Plieth, der in der Abteilung Wholesale Concepts lernt und arbeitet. „Man ist hier schnell an das Duzen gewöhnt. Von manchen kenne ich die Nachnamen gar nicht – aber zu Verwechslungen ist es trotzdem noch nie gekommen”, so der neunzehnjährige BWL-Student. Seine derzeitige Haupttätigkeit: Jonas testet im Labor eine neue Mobile-Wallet-App, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Dabei sei vor allem die Zusammenarbeit mit dem internationalen Programmierer Team – komplett auf Englisch – sehr interessant. Außerdem erstellt Jonas Powerpoint-Präsentationen für den unternehmensinternen aber auch für den externen Gebrauch. „Ab dem ersten Tag war ich bei Meetings dabei. Man wird hier von Anfang an einbezogen. Das ist richtig gut!”

„Alle Kollegen nahmen sich Zeit“

Von Anfang an einbezogen wurde auch Nadja Ludwig. Die Einundzwanzigjährige aus Wuppertal ist derzeit in der Abteilung Wholesale Carrier & Premium Services. „Jeder meiner Kollegen hat sich Zeit genommen und mir in einem Extra-Meeting genau erklärt, was seine Aufgaben in der Abteilung sind. Das war richtig klasse und hat mir sehr dabei geholfen, die Thematik der Carrier & Premium Services zu verstehen.” Ebenso schön sei es gewesen, dass sie direkt zu Beginn des Jahres an einem zweitägigen Kickoff in Köln teilnehmen konnte, auf dem unter anderem die strategische Jahresplanung von Wholesale auf dem Plan stand. „Es ist natürlich interessant, zu wissen, wo es hingeht – und es war auch eine gute Gelegenheit, die Kollegen näher kennenzulernen.” In Zukunft hofft sie, auch in die Bereiche Marketing und Personal reinschnuppern zu können.

Eigene Meinung erwünscht

Auch Alina Enge gefällt es in ihrer Abteilung: Customer Strategy Propositions. Kernaufgaben dieser Abteilung sind die Betreuung der BASE- und E-Plus-Bestandskunden im Rahmen der Entwicklung neuer Angebote für Kunden der E-Plus Gruppe. „Klar, das Studium ist sehr interessant, aber wenn man in ein Unternehmen kommt, dann merkt man, dass die Theorie einem nur bedingt weiterhilft“, lacht Alina. Stimmung und Atmosphäre im Unternehmen seien extrem freundlich: „Jeder in meiner Abteilung hat sich für mich Zeit genommen.“ Auffallend findet sie die ausgeprägte, aber doch hilfreiche Meeting-Kultur. „Ich schätze auch, dass ich ehrlich meine Meinung sagen kann – und dass diese Ehrlichkeit sogar erwünscht ist und unterstützt wird.“ Besonders positiv: Ganz zu Beginn konnte sie in verschiedene Bereiche hineinschnuppern. Zum Beispiel in die Arbeit im Callcenter der E-Plus Customer Support GmbH in Essen.

„Ein gutes Gefühl“

In einem ganz anderen Unternehmensbereich ist Peter Wiese eingesetzt, der an der Hochschule Bochum Campus Velbert/Heiligenhaus Mechatronik und Informationstechnologie studiert. Im Unternehmen arbeitet er in der Abteilung Engineering Access Radio und ist dort unmittelbar in die strategische Planung involviert. Konkret geht es darum, den Bedarf an zusätzlichen Sendemasten zu ermitteln und diese zu planen. Peter Wiese, der in Heiligenhaus wohnt, hat sich für das duale Studium entschieden, „weil es ein gutes Gefühl ist, zu studieren und finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können.“

Gutes Feedback aus allen Abteilungen

Positive Rückmeldungen kommen bei alledem nicht nur von den Studierenden selbst. „Auch das Feedback aus den Abteilungen ist durchgehend positiv“, freut sich Thomas Gottschlich, Director des Bereiches Human Resources bei der E-Plus Gruppe. Die Studenten seien hochinteressiert und sehr engagiert. „Sie sind als vollwertige Teammitglieder integriert, übernehmen eigene Aufgabenbereiche und tragen so ihren Teil zum Erfolg der jeweiligen Abteilungen bei.“ Übrigens: Die Studierenden des allerersten der bislang drei dualen Ausbildungsrunden werden diesen April in ihre letzte obligatorische Praxisphase starten und ihre Bachelorarbeiten schreiben. Thomas Gottschlich: „Die Studenten sind aufgrund ihrer theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen aus den letzten Jahren optimal auf ihre Karriere vorbereitet und freuen sich, im September ihren Abschluss – den Bachelor of Arts – zu erlangen!”

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