20140324-abschaffung_roaming_775x362-775x362cAb Dezember 2015 sollen die Roaming-Gebühren gänzlich wegfallen. Dann soll es keine Aufschläge mehr für im Ausland getätigte und empfangene Anrufe geben. Dafür stimmte am vergangenen Dienstag der Industrieausschuss des Europaparlaments in Brüssel. Noch im April dieses Jahres soll die Abschaffung der Roaming-Gebühren verabschiedet werden. Damit diese Neuregelung in Kraft treten kann, müssen noch die 28 EU-Mitgliedsstaaten zustimmen.

Neelie Kroes, Kommissarin für digitale Agenda und Vizepräsidentin der EU-Kommission gibt sich zuversichtlich: „Das Abstimmungsergebnis ist eine gute Nachricht. Damit wird ein dynamischer, gesunder und wettbewerbsfähiger Telekommunikationssektor sichergestellt, der bereit ist für die Zukunft.“

Ab Juli 2014 gelten neue Roaming-Preise in der EU
Wenn auch das komplette Aussetzen der Roaminggebühren auf sich warten lässt, gelten ab Juli neue Obergrenzen für aus- und eingehende Anrufe, SMS und Datendienste aufgrund der im Jahr 2012 erlassenen Vorschriften der Europäischen Kommission. So dürfen Anrufe aus dem EU-Ausland nach Deutschland dann maximal 19 statt wie bisher 24 Cent pro Minute kosten, angenommene Anrufe fünf statt sieben Cent pro Minute und das Verschicken einer SMS aus dem Ausland sechs statt acht Cent. Datendienste dürfen maximal mit 20 Cent pro MByte berechnet werden.

E-Plus Roaming-Offensive demokratisiert bereits jetzt Smartphone-Nutzung in Europa
Mit dem Buchungsstart der EU-Reise Flat für BASE und E-Plus Vertragskunden läutete die E-Plus Gruppe bereits im Februar dieses Jahres ein neues Roaming-Zeitalter und damit das Ende der Roaming-Kostenfalle ein. Dank der Option können sich die Kunden im Urlaub entspannt zurücklehnen und sorgenfrei zum Smartphone oder Tablet greifen – ganz wie zu Hause. Ob telefonieren oder mobil surfen: für drei Euro im Monat zusätzlich sind die Roaming-Gebühren in der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz und damit in den beliebtesten Reiseländern der Deutschen abgedeckt.

Vorreiter ALDI TALK: E-Plus Gruppe schafft als erster deutscher Netzanbieter die Prepaid-Roaminggebühren ab
Seit Anfang März geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter, schafft schrittweise auch die Prepaid-Roaminggebühren ab und setzt damit den Kampf gegen die Roaming-Kostenfalle in Europa konsequent fort. Den Anfang machte ALDI TALK. Ob europäisches Ausland oder Inland: ALDI TALK Kunden zahlen für ihre Gespräche einheitlich elf Cent pro Minute. Für nur drei Cent pro Minute telefonieren sie auch über Ländergrenzen hinweg von ALDI TALK zu ALDI TALK. Ankommende Gespräche sind grundsätzlich kostenfrei. Die Kosten pro verbrauchtem Megabyte (MB) Datenvolumen liegen mit 23 Cent auf Inlandsniveau und für SMS fallen EU-weit sieben Cent an. Ankommende Gespräche sind ab 11. April grundsätzlich kostenfrei.

Zusätzlich hat  ALDI TALK auch das Volumen seiner EU-Pakete aufgestockt. So gibt es für 4,99 Euro das EU-Sprachpaket mit 120 Inklusivminuten statt wie bisher 60. Das EU Internet-Paket bietet mit 120 MByte ebenfalls für den gleichen Preis die doppelte Menge an  Surfvolumen. Die EU-Pakete haben eine Laufzeit von sieben Tagen und lassen sich direkt nach Verbrauch oder Ende der Laufzeit neu buchen.

Rechtzeitig zur Ostern-Reisezeit setzt die E-Plus Gruppe die Prepaid-Roaming offensive bei den Partnern OrtelMobile, Mobilka und AY YILDIZ fort. Auch hier gelten einheitliche Preise – ob europäisches Ausland oder Inland. Die Kunden zahlen für ihre Gespräche wie vom Basistarif gewohnt 9 Cent/Minute. Ankommende Gespräche sind bei diesen Partnern ab dem 11. April ebenfalls grundsätzlich kostenfrei. Die Kosten für das mobile Surfen im EU-Ausland  liegen wie bei ALDI Talk bei 23 Cent pro MByte und für Kurznachrichten EU-weit bei 7 Cent pro SMS.

Weitere Informationen zum Thema Roaming gibt es im Redaktionsservice Roaming der E-Plus Gruppe.

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