20140328-girlsday_775x362-775x362cDer Girls‘Day oder Mädchenzukunftstag gilt weltweit als größtes Projekt zur Berufsorientierung für Schülerinnen. Jedes Jahr haben die jungen Mädchen an diesem Tag die Chance, so genannte Männerberufe kennen zulernen und neue Ideen für die eigene Karriereplanung zu bekommen. Die E-Plus Gruppe nutzt auch 2014 die Gelegenheit, den Teilnehmerinnen attraktive Berufe im Bereich der Mobilfunkwelt vorzustellen.

Gestern betraten 25 Mädchen mit erwartungsvollen Gesichtern das Foyer der E-Plus Gruppe – gespannt auf die nächsten Stunden in einer bisher unbekannten Welt. Die Teilnehmerinnen hatten sich entweder über die Plattform der Girls‘Day-Initiative (www.girlsday.de) für E-Plus als Gastgeber entschieden oder sind aufgrund einer Unternehmenskooperation mit ihrer jeweiligen Schule auf den Mobilfunkanbieter aufmerksam geworden.

Katharina geht in die achte Klasse des Ratinger Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und ist schon oft an der Unternehmenszentrale vorbeigefahren. „Das große Gebäude wollte ich schon immer einmal von innen sehen“, so die Gymnasiastin. Mervan ist E-Plus Kundin und daher schon mit dem Unternehmen etwas verbunden: „Ich habe mich gefreut, E-Plus auf der Website von Girls’Day zu finden und mich gleich angemeldet“. Jaquelines Stiefvater arbeitet im E-Plus Technikbereich und sie kennt das Unternehmen aus Erzählungen. „Bei den Mitarbeiterfesten konnte ich sogar schon die Büros anschauen und einige Mitarbeiter kennen lernen“, erzählt die Schülerin. Alle waren neugierig auf den Tag und die bevorstehenden Erlebnisse.

Girls‘Day – in einem Tag zum Traumberuf?

Datenpakete, Voice over IP, LTE:  Mobilfunk Lektion 1

Das Tagesprogramm bot eine Menge Möglichkeiten, verschiedenste Einblicke in den Arbeitsalltag bei der E-Plus Gruppe zu sammeln. Die Mädchen lernten aktuelle Auszubildende aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen kennen und konnten deren konkrete Erfahrungen und Erlebnisse im Arbeitsleben erfragen. Technischer wurden die Themen, als Dr. Helge Lüders (Team Manager im Bereich der strategischen Netzplanung) der wissbegierigen Gruppe auf unterhaltsame Weise erklärte, wie Mobilfunk eigentlich funktioniert und mit welchen Aufgaben sich Berufstätige in diesem Bereich auseinandersetzen. „In meiner Studienzeit hat unser Elektrotechnik-Institut auch jährlich am Girls’Day teilgenommen“, betont Lüders die Relevanz des Mädchenzukunftstags. Er erinnert sich an den Frauenanteil in seinem eigenen ersten Semester von lediglich drei Prozent. „Im Abschlussjahrgang fiel das Verhältnis etwas ausgeglichener aus. Vermutlich wussten die Kommilitoninnen einfach schon zu Beginn, worauf sie sich da einließen“, lacht der Technikexperte.

Girls‘Day – in einem Tag zum Traumberuf?

Mathematik im Marketing

Ganz im Sinne der Girls‘Day-Botschaft stellte Birgül Meteriz den 31 Mädchen ihren Arbeitsalltag vor – als erfolgreiches weibliches Vorbild mit einem naturwissenschaftlichen Studium. Die Mathematikerin arbeitet im Bestandskundenmarketing in der Abteilung Customer Intelligence und analysiert Call- und E-Mail-Kampagnen. „Mir ist wichtig, den Mädchen Mut für die Entscheidung zu einer naturwissenschaftlichen oder technischen Tätigkeiten zu machen“, so Meteriz. Während des Mathematikstudiums hatten sich die meisten ihrer Kommilitoninnen für das Lehramt entschieden. „Später im Hauptstudium trennten sich die Wege und ich saß dort in einer weiblichen Minderheit. Das war aber überhaupt kein Problem. Ich wurde dort und auch später in der Arbeitswelt sehr positiv aufgenommen, meine Kollegen begegnen mir stets auf Augenhöhe.“ Wichtig seien Talent, Spaß am analytischen Arbeiten und Zahlenaffinität. Wer fachlich gut gewappnet sei, werde auch als Frau unter vielen Männern entsprechend ernst genommen.

Der Nachwuchs beim Top Arbeitgeber

Alle technikbegeisterten Mädchen gewannen einen positiven Eindruck von der E-Plus Gruppe schon beim Betreten der Foyers. „Die Atmosphäre ist wirklich angenehm und alle Mitarbeiter wirken offen und locker – hier arbeitet ja kaum jemand in Anzug und Krawatte“, bemerken Jaqueline und Katharina überrascht. Mervan findet gerade das Arbeitsklima an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz wichtig: „Ich möchte mich wohlfühlen und mit den Menschen um mich herum kollegial zusammenarbeiten“. Die Realschülerin aus Düsseldorf hat schon konkrete Pläne für ihr nächstes Praktikum: „Das möchte ich auf jeden Fall in einer Technikabteilung machen – hoffentlich bei der E-Plus Gruppe.“

Für die E-Plus Gruppe ist die Förderung des Nachwuchses und dessen Ausbildung ein zentraler Punkt der Unternehmensphilosophie, was nicht zuletzt die wiederholte Auszeichnung als Top Arbeitgeber des Top Employers Institute bestätigt. Dass gerade die gezielte Ansprache der Arbeitnehmer von morgen hinsichtlich der für sie eher untypischen Berufe durchaus sinnvoll ist, bestätigen auch vorliegende Evaluationsergebnisse des Girls‘Days: Diese zeigen, dass teilnehmende Unternehmen einen steigenden Anteil junger Frauen in technischen und techniknahen Berufen verzeichnen können.

Girls‘Day-Fakten

Seit ihrem Start im Jahr 2001 haben mehr als 1,3 Millionen Mädchen an der Aktion teilgenommen. Im Jahr 2013 erkundeten rund 109.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 9.200 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren auf der Girls’Day-Website eingetragen.

Der Girls’Day Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Viele politische und wirtschaftliche Organisationen und Verbände unterstützen das bundesweite Projekt.

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