VibeWrite - Pen in HandUnser Lernstift wird erwachsen. Die Gründer des Startups aus der Münchner Wayra-Akademie denken in größeren Maßstäben. Neben dem Stift für Kinder sind nun auch Versionen für Erwachsene in Arbeit, die beim Mitschreiben in Meetings helfen. Deshalb heißt die Firma jetzt VibeWrite und sammelt noch mehr Kapital ein. Seit dieser Woche läuft die neue Kampagne für eine Crowd-Finanzierung bei Seedmatch. Dabei kamen schon in den ersten vier Stunden mehr als 100.000 Euro zusammen.

VibeWrite produziert den ersten Digital-Stift, der Handschrift mit Bewegungssensoren erkennt und das Geschriebene digital nutzbar macht. Ihre neuartige Technologie macht die VibeWrite-Stifte unabhängig von teurem Spezialpapier oder lästigen Zusatzgeräten. Dank eines Systems für auswechselbare Schreibspitzen können die Stifte zudem wahlweise als Füller und Kugelschreiber benutzt werden – einmalig im Markt für so genannte Smart-Pens. Das ist „ein Produkt, das jeder gebrauchen kann“, erklärt der Erfinder Falk Wolsky in seinem Interview bei Seedmatch.

Geniale Geschäftsidee: Handschrift beim Schreiben korrigieren

Diese geniale Geschäftsidee hat das Potenzial, die Welt zu verändern. Genau deswegen wurde sie bei Seedmatch akzeptiert, denn Deutschlands größte Crowdfunding-Plattform für Startups nimmt längst nicht jeden Bewerber an. Alle Unternehmen werden zuerst durch Seedmatch und oft auch durch weitere Experten genau unter die Lupe genommen, bevor sie sich den Investoren präsentieren dürfen. Wichtige Kriterien sind die Neuigkeit und Nachhaltigkeit der Idee, durchdachte und realistische Planungen für ihre Umsetzung und die Finanzen sowie ein starkes und überzeugendes Gründerteam. Das kann Vibewrite alles bieten. Bis zu 400.000 Euro sollen in 60 Tagen über Seedmatch als Investitionen hereinkommen.

Das ist VibeWrite

In den vergangenen Monaten hat das Team viel erreicht: Die Idee ist längst kein Prototyp mehr, denn die erste Kleinserie ist bereits in Produktion. Diesen wichtigen Entwicklungsschritt schaffte VibeWrite in der Münchner Akademie von Telefónicas Startup-Programm Wayra. Der weltweit erste Stift, der vibriert, wenn man sich verschreibt ist überall beliebt. Internationale Radio- und Fernsehberichte, 4.000 Zeitungsartikel weltweit und 32.000 Blog-Artikel sprechen eine deutliche Sprache. Einfach nur „genial“ nannte beispielsweise CNN den neuartigen Digital-Stift, der Handschrift völlig eigenständig erkennt und in Verbindung mit Apps ungeahnte Anwendungsmöglichkeiten bietet. Die weltgrößte Technik-Nachrichtenwebseite Engadget bezeichnet ihn als „lernenden Stift, der schonungslos vibriert und nörgelt, bis Rechtschreibung und Handschrift besser sind“. Auch die deutsche Medien haben das Thema entdeckt. „Schreibfehler löst Vibration aus“, titelte beispielsweise Computer Bild.

VibeWrite Team 2014

Die Gründer Falk Wolsky (hinten, 4.v.r), Alexander Hanke (3.v.r.) und Daniel Kaesmacher (2.v.r.) mit dem VibeWrite-Team

Die rasante Entwicklung der vergangenen Monate schafften die jungen Erfinder nicht nur durch Wayra, sondern auch durch die 40 Investoren, die VibeWrite bisher bereits überzeugen konnte. Sie stiegen schon sehr früh bei dem Wayra-Startup ein und werden an seinen Gewinnen beteiligt. Auch die weiteren Pläne von VibeWrite sind sehr ehrgeizig. Sie sehen vor, dass die Umsätze in den kommenden zwei Jahren von 3,3 Millionen auf 60 Millionen Euro steigen sollen. Dafür werden die weiteren Investments über Seedmatch benötigt – getreu dem Motto: Ein Produkt für die Menschen, mit den Menschen.

40 Investoren: Nächster Schritt ist Crowd-Finanzierung

„Die nächste Finanzierungsrunde möchten wir wieder mit ‚echten Menschen‘ statt mit Venture-Kapitalgebern und Investment-Fonds realisieren“ sagt Daniel Kaesmacher. Er ist einer der drei Gründer von VibeWrite neben Falk Wolsky und Alexander Hanke. „Am Dienstag starteten wir dafür ein professionelles Crowdinvesting auf Seedmatch.“ Das Portal ist eine europäische Plattform, die schon mehr als zwölf Millionen Euro Kapital von Privatinvestoren an über 50 Startups vermittelte. Ab einem Investitionsbetrag von 250 Euro kann dort seit dieser Woche jeder zu einem Investor von VibeWrite werden.

„Die Teilnehmer erhalten damit einen Investmentvertrag, der sie mit einer bestimmten Beteiligungsquote in Zukunft an möglichen Gewinnen und vor allem an möglichen Wertsteigerungen teilhaben lässt“, erklärt Daniel Kaesmacher. „Wenn das VibeWrite-Team erfolgreich ist, winkt eine Rendite, die deutlich über der anderer Investments liegt. Falls das Unternehmen scheitern sollte, ist das Investment verloren – no risk, no fun.“

Doch damit rechnet momentan niemand, denn das Team von VibeWrite arbeitet mit Hochdruck auf allen Ebenen: Entwicklung, Produktion, Marketing und Business Development stehen unter Volldampf – und natürlich auch der Finanzbereich. Neben der Förderung durch Wayra nimmt das Startup momentan an zwei weiteren Pitches teil, die noch mehr Unterstützung versprechen:

Doch der größte Knaller ist für den Herbst 2014 geplant: Dann soll der erste Stift in Deutschland in den Handel kommen, am besten über Geschäfte aus dem Consumer-Electronics-Segment. Ein weiterer potenzieller Vertriebsweg sind unsere O2 Shops und die Läden in anderen Ländern. Über seine Wayra-Partnerschaft mit der Telefónica-Gruppe stehen VibeWrite auch diese internationalen Vertriebskanäle offen. Doch vorher drücken wir erst einmal die Daumen für die neue Kampagne bei Seedmatch.

Weitere Informationen

Seedmatch-Kampagne: Hier können Sie in VibeWrite investieren
Interview mit Lernstift-Erfinder Falk Wolsky: Der Lernstift ist ein Produkt, das jeder gebrauchen kann

VibeWrite in der Presse
„Schreibfehler löst Vibration aus“: Computer Bild
„ingenious prototype pen“: CNN
„pen can detect mistakes in handwritten text“: Telegraph
„a learning pen that’ll ruthlessly nag you into improving your spelling and handwriting with the power of vibration“: Engadget

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