ellen-judith_1 „Wo kommst du nochmal her?“, diese Frage hörte ich ziemlich oft während meines Schulpraktikums bei Telefonica in Deutschland. Aus Heidenheim bin ich, Ellen Dammann, angereist um eine Woche die Mitarbeiter der Abteilung Corporate Communications zu begleiten. Ich bin 16 Jahre alt und besuche die 10. Klasse des Hallenstein-Gymnasiums in Heidenheim. Und bei Telefónica habe ich mein BoGy gemacht.

BoGy bedeutet ausgeschrieben Berufsorientierung am Gymnasium. Jeder Schüler muss oder darf sich einen einwöchigen Praktikumsplatz suchen, um einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen. Während dieser Woche lernte ich sehr viel über die verschiedenen Abteilungen. Aber zu meinen Aufgaben für diese Woche gehörte auch, ein Video zu drehen und anschließend darüber im Blog zu berichten. So entstand dieser Text, in dem ich von meinen Erfahrungen bei Telefónica berichte.

Hier wird gedreht: Kaffee kochen? Nicht bei Telefónica!

Am Montag, den 17. März 2014 betrat ich zum ersten Mal den O2 Tower, der oft auch als Uptown München bezeichnet wird. Mein Herz schlug bis zum Hals. Ich war wirklich super aufgeregt! Aber das war völlig unbegründet. Das merkte ich sofort, als ich in der 31. Etage bei Corporate Communications ankam. Die Mitarbeiter empfingen mich sehr freundlich und ich wurde gleich an meinen eigenen Arbeitsplatz begleitet.

Ellen Dammann: Meine Woche bei Corporate Communications

Was mich sofort begeisterte: Hier duzen sich alle! Selbst die Geschäftsführer kann man ganz locker mit Du ansprechen. Jeden Morgen suchen sich Mitarbeiter, Geschäftsführer oder eben auch Schülerpraktikanten einen Schreibtisch und schließen ihre Laptops an.

Telefonica-Video: Unterstützung vom Youtube-Profi

Am zweiten Tag ging es dann auch schon richtig los: Zwischen ihren Meetings halfen mir die Mitarbeiter, ein vorläufiges Storyboard für meinen Film zu erstellen. Das machte großen Spaß – und schon am Nachmittag meines zweiten Tages im Praktikum begannen wir mit den Dreharbeiten.

ellen-judith_2Der Werkstudent Christian Mbalili zeigte mir kurz, wie man mit der Kamera umgeht – und schon führten wir die ersten Interviews mit O2 Mitarbeitern. Wir befragten sie über ihre Jobs und filmten auch schöne Außenaufnahmen des O2 Tower, der übrigens das zweithöchste Gebäude der Stadt nach dem Olympiaturm ist. Christian ist ein echter Experte für Videos. Sein Youtube-Kanal mit Handy-Tests hat schon fast 17.000 Abonnenten.

Bei den Dreharbeiten verging mein zweiter Tag im Praktikum wie im Flug. Den Mittwoch verbrachte ich dann größtenteils damit, Meetings zu besuchen und mir von Mitarbeitern erklären zu lassen, was ihre Aufgaben sind. Corporate Communications ist in drei Bereiche gegliedert: interne Kommunikation, externe Kommunikation und Corporate Responsibility. Diesen Bereich finde ich besonders spannend, weil er so viele unterschiedliche Projekte betreut: Das geht vom Jugendprogramm Think Big, über Umweltschutz und Recycling bis hin zur Unterstützung von Behinderten. Auch der Datenschutz ist ein wichtiges Thema. Glücklicherweise blieb zwischen den vielen Gesprächen immer noch Zeit, neue Interviews zu filmen und an meinem Blog-Artikel zu arbeiten. Selbst während der Meetings durfte ich drehen.

Endspurt: Die Zeit fürs Video wird richtig knapp

ellen-judith_3Nun war es auch schon Donnerstag: Mehr als die Hälfte des Praktikums war schon um. Nur noch ein Tag lag vor mir, doch wir waren immer noch nicht fertig mit dem Filmen. Ich musste mich beeilen. Schön früh um 8 Uhr setzte ich mich wieder an den Blog und arbeitet durch bis zum wöchentlichen Meeting von External Communications, das immer um 9.15 Uhr beginnt.

Dort werden interessante Themen besprochen: Entscheidungen der Geschäftsführung, die nächsten Schritte der Öffentlichkeitsarbeit und manche Dinge, die in den kommenden Wochen das Interesse der Öffentlichkeit auf sich ziehen werden. Nach dieser interessanten halben Stunde wollte ich unbedingt weiter an meinem Blog schreiben.

Denn schon bald war es wieder Zeit für das Treffen mit den nächsten Kollegen: Der Kundenservice und das Beschwerdemanagements stellten sich vor. Danach ging es zum Mittagessen in die Kantine und anschließend filmten wir gleich das Video weiter. Nach einem leckeren Eis am Nachmittag war gegen 16 Uhr mein vorletzter Tag im Praktikum auch wieder vorbei. Unglaublich, wie die Zeit verfliegt!

Popup bei Facebook: Ein Shop für zwei Welten

Gegen 8 Uhr am Freitagmorgen begann ich meinen letzten Arbeitstag und schrieb meinen Blog zu Ende. Danach konnte ich wieder filmen, diesmal das wöchentliche Teammeeting der ganzen Abteilung. Danach hatte ich noch einen Termin, bei dem mir Think Big von zwei Mitarbeitern vorgestellt wurde.

Und schon gingen Christian und ich wieder ans Drehen der letzten Szenen für unser Video. Wir filmten ein Interview mit einem Shop-Mitarbeiter und besuchten mit unserer Kamera und dem Stativ auch den Popup Shop in der 22. Etage. Telefónica ist die erste Firma in Deutschland, die einen Shop eröffnete, den es gleichzeitig auf Facebook und im realen Leben gibt. Darüber hat selbst die BILD-Zeitung berichtet.

Am Nachmittag schnitten Christian und ich das Video fertig. Und als der Kommunikationschef, Roland Kuntze, mein oberster Vorgesetzter für diese fünf Tage, sich den Film angeschaut hatte, war unser Projekt auch schon beendet. Viel Spaß beim Anschauen! Nachdem ich mich von allen mit einem leckeren Kuchen verabschiedet hatte, war meine Praktikumswoche auch schon vorbei – und ich kann sagen: Jeder, der ein interessantes Praktikum absolvieren möchte, sollte sich bewerben. Es hat wirklich Spaß gemacht!

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