Devonshire

Beim Wayra demoDay 2014 ging es am 26. März in München wieder voll zur Sache: Es war ein ideenreicher und inspirierender Tag.  Die Startup-Unternehmen führten die Teilnehmer auf eine Reise durch das digitale Universum und zeigten den anwesenden Ivestoren ganz unterschiedliche digitale Geschäftsideen. Blanca Arrechea Garcia- Berdoy und Anna Hajek waren für Telefónica live dabei und präsentieren uns heute ihren Bericht.

Die Vertreter der aktuellen Startup-Generation unserer Wayra- Akademie hatten immer nur fünf Minuten Zeit, um ihre ganze Arbeit der vergangenen Monate zu präsentieren. In aller Kürze mussten beim beim demoDay 2014 die Investoren in München überzeugt werden. Das ganze Publikum höchst gespannt – und wurde nicht enttäuscht.

demoDay: Am liebsten in jedes Startup investieren

„Jeder vorgestellte Pitch erweckte bei mir den Wunsch, direkt ins Venture zu investieren“, sagte anschließend Katharina Jobe-Esterházy von Fontainburg Capital, die extra aus Zürich angereist war. „Die Kombination aus Location und Mentorship mit Infrastruktur finde ich in Deutschland einzigartig. Der Event bot mir ein Forum, unkompliziert und direkt in diese Startups einzusteigen. Persönlich muss ich mich fokussieren auf ein bis zwei Ventures, aber ich danke Wayra für die äusserst professionelle wie leichte und unkomplizierte Umgebung.“

Auch der Unternehmensgründer und Künstler Kevin Abosch war mit einem anregenden Beitrag als Gastredner mit dabei. Er beeindruckte das Publikum mit einem sehr spannenden Interview zu den Themen Kunst und Entrepreneur. Und nebenbei wurden seine vielfältigen Bilder von Prominenten wie Pierce Brosnan, Claudia Schiffer und Johnny Depp vorgestellt.

Simon Devonshire, der CEO von Wayra Europe, leitete die Pitches mit einem Vortrag über Zahlen und Fakten ein und begeisterte das Publikum mit seiner sympathischen Art. Schon weit über 20.000 Bewerbungen gingen bereits bei Wayra ein. 49 Prozent der Finanzierungen erfolgten in Europa, obwohl die meisten Akademien in Lateinamerika stehen.

Wayra: Bereits 32 Millionen Euro in Startups investiert

Das sind 32 Millionen Euro, die Wayra bereits in Startups investiert hat. Devonshire ist begeistert über den Erfolg der Jungunternehmer: „Wir leben in einer unglaublichen Zeit“, schwärmte der Europa-Chef. „Sie ist bedeutender als die industrielle Revolution.“ Mit so viel Rückenwind konnte es gleich in die Pitches gehen. Es präsentierten sich gleich acht Unternehmen nacheinander und wir stellen sie heute alle noch einmal vor.

Nach den Pitches kam natürlich auch wieder der Networking Cocktail, wie man in unserer Fotogalerie sehen kann. Die Startups und Investoren konnten neue Geschäfte anbahnen oder auch einfach nur die Musik des guten DJ genießen und einen Wein trinken. Für uns war es nicht nur spannend, den Gesprächen zu lauschen, sondern auch neue Leute kennen zulernen und mehr über das digitale Business zu erfahren. Wir hatten super Erlebnisse auf unserer Tagesreise durch die Wayra-Akademie.

Wayra Demo Day am 26. März 2014
becoacht: Keine Ausrede mehr für Sport
Discover – Book – Play! Die drei Strufen, die es auf der becoacht-Plattform gibt, führen zum richtigen Sportprogramm. Um die Suche für die Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten, wurde die Internetplattform gegründet. Wie Frederik Roever es in seiner Präsentation erzählt, können Nutzer ihre zukünftigen Sportinstitutionen und Trainer ganz einfach finden. Um eine hohe Qualität zu garantieren, wird auf der Online-Plattform elektronisch gebucht und es gibt sogar ein ausgefeiltes Rating-System. Wer jetzt noch eine Ausrede für den Sport findet, hat das Konzept nicht ganz verstanden: Wo, wie und wann es Dir am besten passt – be coached.
becoacht

CENTERSONIC: Smarthome einfach machen
Und plötzlich gingen alle Lichter im Saal aus. Man erkennt ganz schwach eine Hand, die ein Smartphone hält. Klick. Alles ist wie vorher. Eine richtig kreative Einleitung ihrer Präsentation der beiden Gründer der Apps, Ralf Becker und André Burkart. Das Anwendungssystem von CENTERSONIC führt alle Steuerungselemente für die Haustechnik in einem System zusammen. Egal wo Du bist, im Urlaub oder zu Hause. Du kannst mit deinem Haus kommunizieren und alles kontrollieren. Die App registriert aber auch verdächtige Geräusche oder Bewegungen und kann dann Warnsignale auf das Smartphone schicken. Sicherheit spielt eine wichtie Rolle und deshalb ist CENTERSONIC die beste Lösung für einen perfekten Wohnkomfort.
centersonic

CipherApps: Sichere Cloud Collaboration
Auch wenn du nicht ganz technikaffin bist, wirst Du das Wort von CipherApps verstehen: SE-CU-RI-TY.  CEO Hitesh Tewari ist sich sicher, dass ein Echtzeitdecodierer dem Nutzer eine maximale Sicherheit für den Alltag bietet. Bei Google Docs oder Office 365 kann dir die maximale Sicherheit vor Datenraub geboten werden. Das Team beschreibt seine Spezialisierung als Brücke zwischen den Unternehmen, ihren Mitarbeitern und den Cloud-Service-Anbietern. Sichererheit pur!

Datamolino: Papierwirtschaft wird digital
Spar Umsatz, manuell eingetippte Fehler und hohe Kosten bei Rechnungen. Wie? Mit dem Tool von datamolino beschreiten wir einen Weg in eine papierlose Welt. Mithilfe einer automatischen Datenextraktion werden die Rechnungen direkt in ein übersichtliches und sicheres Online-Archiv abgelegt. Andrej Glezl, der Co-Founder und CEO dieser technologischen Lösung zeigt uns, wie Du deine Unternehmensgeschwindigkeit erhöhen kannst und wie die Kollaboration mit den Kunden transparenter und informativer wird. Wenn wir auf einer technischen Ebene sprechen, erlaubt uns Datamolino, mit der existierenden Software schnell weiterzuarbeiten, wenn es gewünscht ist. Alles wird digital gemacht.
datamolino

hapticom: 1. Smartphone für Taubblinde
Wir leben in einer globalisierten Welt, wo die Grenzen zwischen Menschen (fast) nicht mehr existieren. Das ist was uns das Start-up gezeigt hat: Digital inclusion – Hiermit werden alle Grenzen übergangen. Dank des revolutionären Geräts können sich taubblinde Menschen Nachrichten schicken. Das Startup hapticom bietet mit der besonderen Übersetzungsleistung einen wichtigen Zugang zur digitalen Welt. Rund zwei Millionen Menschen weltweit haben jetzt einen Zugang zu Telekommunikation, Information und digitale Integration bekommen. Das Gerät spricht für Barrierefreiheit, Digitalisierung und Innovation. Die beiden Gründer des hapticom Marcus Aschenbrenner und Andreas Strauss sind darüber begeister – und wir sind es definitiv auch!

Lernstift: Good vibrations company
Small and smart: Mit seinem Motto „Daumen hoch“ holt sich der Pitch von Lernstift sofort die Aufmerksamkeit. Mit dem Produkt in der Hand, zeigt uns der Gründer und CEO Falk Wolsky, was so ein kleines Gerät „Schreiben 2.0“ sein kann: einzigartige Technologie, verschiedene Apps rund ums Produkt und digitale Messungen durch Lernstatistiken und Monitoring. Mit dem digitalen Stift tut sich eine Innovation in der Schreibwelt auf. Denn der Stift vibriert nicht nur, wenn er beim Schreiben einen Rechtschreibfehler erkennt, sondern kann auch geschriebene Texte digital abspeichern. Investitionen sollen dabei helfen, einen noch smarteren Stift zu entwickeln, der auch für einzelne Fachbereiche wie Medizin angepasst wird. Es ist definitiv ein Hilfmittel, welches uns allen, Kinder und Erwachsene, durch das Lernen führen kann.

Lernstift - Team

NAYMIT: Be found
Was macht man, wenn man einen Ort einfach nicht finden kann? Wir glaubten bislang, das gibt ess nicht mehr. Aber schon in tausenden Orten auf der ganzen Welt ist das ein bekanntes Problem. NAYMIT bringt die Lösung. Mit dem Motto be found wird eine App vorgestellt, die schnell, einfach und exakt funktioniert. Der CO-Gründer und CMO Tjasa Krisper Kutin zeigen, dass es hier um zweierlei geht: Unternehmen können Geld sparen und Nutzer haben einen maximalen Benefit. Denn das Tool schließt die Lücken der bewährten Navigationsgeräte und -softwares. Mit der Verknüpfung exakter Adressanschriften und zusätzlichen Infos schlägt der Dienst auch googlemaps. Die nächsten Schritte sind, nach Brasilien zu gehen, da sich dort ein großartiger Markt auftut.

NAYMIT-Team

Zyncd: Crowdsharing für Teams
Nobody is perfect: Simon Schneider, der CEO von Zyncd, leitet mit dem Problem an, dass niemand perfekt sein kann und erzählt uns, wie Zyncd das Problem konkret angeht. Sein Kollege hat andere Fähigkeiten, wie er und genau deswegen können die Kollegen in Zusammenarbeit eine super Arbeit leisten. Zusammen sind wir stark: Genau dieses Motto hat das Startup-Team zum Kernthema gemacht. Die Suchmaschine findet genau die Leute mit Kompetenzen, die in einem Team fehlen. Und auch du kannst deine Fähigkeiten anbieten und lernst dadurch Neues kennen. So einfach funktioniert es und so schnell kann man die Gelegenheiten nutzen.

zyncd
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