o2 Pop-up Shop auf der re:publica 2014

Von 5. bis 8. Mai versammelte sich die Netzgemeinde für drei Tage in der STATION Berlin um aktuelle Entwicklungen der Digitalbranche zu diskutieren und neue Tends auszuloten. Klar, dass Telefónica auf Deutschlands größtem Event dieser Art nicht fehlen darf. In diesem Jahr war das Unternehmen mit dem O2 Pop-up Shop und einem kleinen Gewinnspiel vertreten. Eine willkommene Abwechslung zwischen vielen interessanten, amüsanten aber auch sehr ernsten Themen, die hier diskutiert wurden.

Meine erste re:publica war sehr aufregend für mich – so viele Programmpunkte, die einem die Wahl wirklich schwer machten. Im Zentrum des Geländes gab es viele kleinere Stände, auf denen Startups ihr Produkte präsentierten und Firmen ihre digitalen Lösungen vorstellten. Perfekt zum informieren zwischen den Programmpunkten. Neben einer Chill-Ecke, in der man sich erholen und Strom tanken konnte, gab es sogar einen Stand mit essbaren Insekten.

Berichte über die Konferenz gibt es mittlerweile einige im Netz, außerdem stehen im YouTube Kanal der re:publica zahlreiche Veranstaltungen als Video zur Verfügung, darunter übrigens auch David Hasselhoffs Gesangseinlage, dazu aber später noch einmal. Unsere Autorin Blanca Arrechea schildert hier ihre Eindrücke von der Konferenz. Sie arbeitet im Bereich Corporate Communications und unterstützt dort seit dem letzten Jahr die Social Media Aktivitäten des Unternehmens.

O2 Pop-up Shop: Feedback von Konferenzbesuchern

o2 Pop-up Shop  auf der re:publica 2014Mitten im Getümmel befand sich der O2 Pop-up Shop. Dort unterhielten wir uns mit zahlreichen digitalen Experten und sammelten wertvolles Feedback für unseren Shop, den es in echt und auf Facebook gibt. Am Stand war auch ein O2 Guru – für alle Fragen rund um aktuelle Smartphones und die Welt von O2.

Für unser Gewinnspiel sollten die Besucher ihre Selfies auf der Facebook-Seite des Pop-up Shops posten um sich die Chance auf Karten für die O2 World zu sichern – das haben auch viele getan – und es gab uns die Gelegenheit, mit den Konferenz-Besuchern ins Gespräch zu kommen. „Die Chance sich mit Experten aus den Social Web auszutauschen, gibt uns Futter für die Weiterentwiclung des Pop-up Shopkonzepts. In den nächsten Tagen geht es darum, das Feedback auszuwerten und die kreativen Ideen in unsere Planung einzubringen“, erzählt Thomas Kraus, Projektmanager des Pop-up Shop.

Natürlich wurde auf der re:publica nicht nur über innovative Tools gesprochen, sondern auch darüber, wie man digitale Hilfsmittel nutzen kann, um die Welt ein Stückchen zu verbessern. Von Wissenschaft und Technologie über Politik bis hin zu Bildungs- und Medien-Themen: für alle Altersschichten waren spannende Themen dabei. Jeder hatte die Chance, etwas vom Geist der re:publica mit nach Hause zu nehmen. Hier sind meine Highlights, an die ich mich gerne erinnere:

Motivation und Emotion: Schlüsselfaktoren der digitalen Welt

David Hasselhoff auf der re:publica 2014

David Hasselhoff auf der re:publica 2014

Bianca Jagger und Rafael Vilela berichteten darüber, wie mit Hilfe der Sozialen Netzwerke in Nicaragua und Brasilien um Menschenrechte gekämpft wird. Jilian York und Jacob Appelbaum aber auch Friedemann Karig brachten in ihren hörenswerten Vorträgen mit anschaulichen Beispielen die Bedeutung der Privatsphähre auf den Punkt. Sie warben für mehr Eigeninitiative und Aktivität, denn um zu gestalten müsse man auch mitmachen und nicht nur passiv zuhören. Jonathan Imme und Jonathan Henning machten Besuchern ihres Vortrags Mut, eigene Ideen zu entwickeln um später auch Investoren zu überzeugen.

Sogar etwas Glamour war auf der Konferenz zu spüren: als David Hasselhoff (alias „The Hoff“) als Botschafter für das Projekt einer IT-Firma die Bühne betrat und am Ende des mehr oder weniger einstudierten Dialogs mit dem Firmen-Manager auf Wunsch des Publikums tatsächlich ein paar Zeilen seines Hits „Looking for Freedom“ sang. Spontan textete er den Titel um in „Looking for Digital Freedom“ – passend zum beherrschenden Thema der Konferenz.

Keep it simple: Bloggen, Livestreams und Programmieren

re:publica 2014 - Orientierung im Digitalen DschungelWenn man über Digitale Lösungen spricht, geht es automatisch um Themen wie Technik, Transparenz und vor allem um Einfachheit für die Nutzer. Nicht jeder kann alles und schon garnicht programmieren. Passend dazu gab es eine Session zum Programmieren: Wo und wie soll man anfangen?

Dank der erfrischenden Art der Macher hatte man nach dem Crashkurs fast den Eindruck, man könne gleich losprogrammieren. Die Bedeutung von Video hat auch eine wichtige Rolle auf der re:publica gespielt: Bekannte Youtuber haben in ihrem Talk erzählt, wie sie mit dem Video-Blogging angefangen haben und warum sie heute so erfolgreich sind. Authentizität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Außerdem hat Dennis Wilsmann über die Zukunft von Online Video gesprochen: Er sieht den Trend klar in Richtung Live Streaming Video – ich bin gespannt!

Nun bin ich wieder in München und verarbeite die vielen Eindrücke, wunderbaren Gespräche und die vielen vielen Informationen von insgesamt 250 Stunden Programm und über 500 Speakern auf der re:publica 2014. Und schon jetzt freue ich mich auf die re:publica 2015!

re:publica 2014 bei Flickr

Weitere Informationen

Website: re:publica 2014
Facebook: O2 Pop-up Shop

Fotos: Blanca Arrechea, Holger Rings

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