Kai Brasche

Kai Brasche, Vice President Digital M2M bei Telefónica in Deutschland, sieht Telekommunikationsunternehmen als Vernetzer für mobile M2M-Anwendungen – nicht nur aus technischer, sondern auch aus Kundensicht. Den Netzbetreibern wie Telefónica kommt damit eine Schlüsselfunktion für unsere Mobilität der Zukunft zu.

Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ist der Schlüssel für moderne Mobilitätskonzepte. Sie hilft nicht nur, den Verkehr am Fließen zu halten, sondern macht ihn auch wirtschaftlicher und umweltfreundlicher – und kann Leben retten, weiß Kai Brasche. Moderne M2M-Lösungen von Telefónica in Deutschland machen das möglich. Darüber wollen wir gern mehr wissen.

Autos von Herstellern wie Audi, BMW und Toyota bestimmten beispielsweise die Bilder der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES). Daneben war bestenfalls noch von Google mit seiner Softwareplattform für Fahrzeuge die Rede, wenn es in Las Vegas um Connected Car, E-Mobility und autonomes Fahren ging. Wo waren dabei die Telekommunikationsunternehmen?

Selbstverständlich bieten sich besonders Autos als Highlights für Messen wie die CES oder andere Veranstaltungen an. Sie ziehen automatisch die Aufmerksamkeit auf sich, während die verdeckt eingebauten Telekommunikations-Services sich schwerer in Szene setzten lassen. Aber die neuen Anwendungen, welche das automobile Leben der Zukunft maßgeblich beeinflussen werden, lassen sich ohne moderne Kommunikationslösungen nicht mehr realisieren.

Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: Connected Car. Dabei werden unter anderem Fahrdaten oder Informationen über den technischen Zustand des Autos über Mobilfunknetze an Werkstätten oder Fahrzeughersteller übertragen. So lassen sich beispielsweise Wartungsabläufe optimieren. Auch bei der Elektro-Mobilität schafft erst die mobile Datenkommunikation die Voraussetzung für sinnvolle Nutzungskonzepte. Nur so werden Ladestationen intelligent und teilautomatisiert auffindbar und ihre Belegung erkennbar. Und beim selbstständigen Fahren von Autos, das bald auch in Deutschland normal sein könnte, basiert fast alles auf dem mobilen Austausch von Informationen. Sie sehen: Telekommunikation ist in all diesen Entwicklung eine wesentliche Grundlage.

Vielen Telekommunikationsunternehmen ist es mittlerweile zu wenig, nur Telefonminuten und mobile Daten zu verkaufen. Was können sie in der mobilen Welt denn zusätzlich bieten?

m2m schema

M2M von O2

Wir sind geradezu prädestiniert, Themen wie Telematik und mobile Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) geschlossen technologisch und als Ende-zu-Ende-Lösungen voranzutreiben. Unsere Mobilfunknetze verbinden nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen intelligent miteinander. Wir kombinieren verschiedenste technische Systeme zu kompletten Lösungen.

Ein Beispiel dafür ist unser Fleet Store: Zusammen mit Masternaut, dem europäischen Marktführer für Fahrzeugortung und Flottenmanagement, bieten wir eine Komplettlösung an, mit der Unternehmen ihre Logistik dokumentieren, analysieren und steuern können. Damit eröffnen wir ihnen nicht nur neue Potenziale für mehr Effizienz und höhere Auslastung. Wir ermöglichen auch die Optimierung von Fahrwegen und damit unter anderem eine Absenkung des Spritverbrauchs. Das zahlt sich für die Anwender aus – und für die Umwelt.

M2M ist aber nicht nur eine technische Lösung. Schnell geht es doch auch um sensible Daten. Wie gehen Sie damit um?

Wir von Telefónica zählen zu den absoluten Spitzenreitern im Management von vertrauensvollen Kundenbeziehungen. Weltweit haben wir mehr als 317 Millionen Kunden, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen. Sie vertrauen uns. Das notwendige Know-how, um solche sensiblen Beziehungen zu pflegen und auszubauen, haben wir uns über viele Jahre erarbeitet. In der Automobilindustrie gibt es das bisher kaum. Der vertrauensvolle Umgang mit unseren Kunden gehört, neben unserer hohen technischen Kompetenz auf der Basis unserer Netzinfrastruktur, zu den wichtigsten Elementen für unsere hochsicheren M2M-Lösungen.

Wie erfolgreich funktioniert das denn schon?

o2 M2M SIM Karte Telefonica Deutschland

Eine M2M Sim Karte öffnet das Tor zur digitalen Welt

Für unsere Kunden – und auf die kommt es an – funktioniert es zuverlässig und erfolgreich. Auch besonders anspruchsvolle Unternehmen, wie beispielsweise Bluttransportdienste, verlassen sich bereits auf unsere Lösungen. Und da geht es schließlich um Menschenleben. Die Blutspenden müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen, selbst bei schwierigen Verkehrsverhältnissen. Dabei können wir mit unseren Produkten perfekt unterstützen.

Solche Lösungen wollen wir weiter optimieren. Mit einem intelligenten Flottenmanagement können wir beispielsweise dazu beitragen, dass unsere mobile Gesellschaft selbst dann noch mobil bleibt, wenn der Verkehr immer weiter zunimmt. Deshalb sind wir offen für Gespräche und Kooperationen mit allen, die unsere Mobilität langfristig und nachhaltig weiterentwickeln wollen. Der technischen Entwicklung sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Als Beispiele seien autonom fahrende Pkw erwähnt oder die viel beachteten Pläne von Amazon, ihre Pakete mit Drohnen auszuliefern. Solche ferngesteuerten oder selbstständig agierenden Transportmittel brauchen dringend eine ortsunabhängige Anbindung an Kontroll- und Managementsysteme. Genau solche Verbindungen schaffen wir und bündeln sie zu marktfähigen Produkten. Als Mitarbeiter des Innovationsbereiches von Telefónica verstehen wir uns als Innovationstreiber und Katalysatoren der Telekommunikationsbranche.

Weitere Informationen:

M2M-Beratung
Zu allen Fragen rund um das Thema Machine-to-Machine von Telefónica schreiben Sie bitte eine E-Mail an:
telefonica@bs-m2m.de

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