20140512-flug_apps_775x362-775x362cIm April nach Palma, im Mai eine Städtereise nach Porto und im November ein Kurzbesuch in Athen oder Istanbul. Eine Flugreise innerhalb Europas kostet heute oft weniger als eine Taxifahrt durch die Großstadt, sogenannte Billig-Airlines machen’s möglich. Um allerdings möglichst günstig zu verreisen, sollte man einige Grundregeln beachten. Wir haben die besten Tipps zusammengestellt.

Früher war das Reisen mit dem Flugzeug teuer, mehr als ein großer Urlaub pro Jahr oftmals nicht bezahlbar. Dieses Bild hat sich gewandelt: Die Reisemöglichkeiten, mit denen sogenannte „No frills“-Airlines heute von sich reden machen, stehen bei Verbrauchern seit einiger Zeit hoch im Kurs. Kein Wunder: Nie war es so einfach und günstig, die großen Städte Europas zu entdecken.

In maximal drei Stunden von Hamburg nach Porto oder von Berlin nach Mallorca zu einem unschlagbaren Preis. Da wirkt selbst ein Kurztrip übers Wochenende schnell verlockend. Mit den entsprechenden Apps von Airlines wie Ryanair, easyjet, Vueling oder Pegasus sind solche Trips auch vom Smartphone oder Tablet schnell gebucht.

Erster Tipp: Anmelden für den Newsletter!

Mit Billig-Airlines kommt man günstig durch Europa - aber nur, solange man auf Extras verzichtet.

Mit Billig-Airlines kommt man günstig durch Europa
, aber nur, solange man auf Extras verzichtet.

Ist aus persönlicher Sicht die richtige Airline gefunden, sollte man sich bei der Fluggesellschaft für den E-Mail-Newsletter anmelden. Auch, wenn auf diese Weise einige Mails mehr im bereits überfluteten Postfach landen, ist dies die einzige Chance, zukünftig keine der großen Airline-Sonderaktionen zu verpassen: Immer wieder starten die Airlines gezielt den Verkauf von günstigen Sitzplätzen. Allerdings oft auf einen engen Zeitraum beschränkt, beispielsweise wenige Tage. So ist Ryanair bekannt für die sogenannten 17,99 Euro-Plätze, easyjet dagegen wirbt gerne mit plakativen Slogans wie „10.000 Sitzplätze unter 40 Euro“. Da zu viel Zeit mit dem täglichen Besuch der Website oder der App verloren geht, ist der Newsletter die beste Möglichkeit, am Ball zu bleiben und nichts zu verpassen.



Zweiter Tipp: Neue Flugpläne zeitnah nutzen!

easyjet_App2Wer direkt nach Freischaltung der Sommer- (im Oktober/November) oder Winterflugpläne (im April/Mai) für die kommende Saison im Internet zuschlägt, hat die größten Chancen, einen der begehrten und günstigen Flüge zu finden. Denn auch die Billig-Fluggesellschaften erhöhen automatisch die Ticketpreise, je beliebter eine Flugverbindung mit der Zeit wird. Ohnehin steigen die Ticketpreise, je näher der Abflugtermin rückt. Nur selten locken beliebte Strecken wenige Wochen vor dem Termin mit attraktiven Preisen. Weiter steigern kann die Chance auf eine günstige Kurzreise in beliebte europäische Metropolen übrigens, wer bei der Auswahl des Start- und Zielflughafens möglichst flexibel bleibt und sämtliche Flughäfen in der Nähe, beispielsweise in einem Radius von 150 km, in die Suche einbezieht.





Dritter Tipp: Handgepäck statt Koffer!

Für eine Kurzreise von nur wenigen Tagen muss es meist nicht der große Koffer sein. Eine Tasche oder ein Trolley, der die üblichen Handgepäck-Maße der Fluggesellschaften erfüllt, reicht in der Regel völlig aus. Damit lässt sich der Wäschebedarf für ein paar Tage decken. Aber Achtung: Auch die Einhaltung dieser Maße ist wichtig, andernfalls wird es teuer.

Auf Plattformen wie AirBnB oder 9flats.com finden Reisewillige Unterkünfte aller Art.

Auf Plattformen wie AirBnB oder 9flats.com
finden Reisewillige Unterkünfte aller Art.

Ebenso sollte man rechtzeitig vor dem Abflug die Bedingungen der Fluggesellschaft lesen. Mit wenig Toleranz begegnen die Fluggesellschaften ihren Passagieren bei der Zahl der Gepäckstücke an Bord. Während beispielsweise Ryanair nach anfänglicher Strenge die Bedingungen inzwischen wieder lockert und kostenlos ein zweites, kleines Gepäckstück an Bord erlaubt (z. B. einen Fotoapparat), erhebt easyjet für das Mitführen von mehreren Gepäckstücken nach wie vor Gebühren. Unser Tipp: Günstiger als teures Aufgabegepäck ist das Waschen der Kleidung am Zielort. Viele Vermieter von Ferienwohnungen oder privaten Unterkünften wissen das und bieten in ihren Häusern oder Wohnungen zusätzlich zu WLAN oder TV Waschmöglichkeiten an – oftmals sogar kostenlos.

Vierter Tipp: Auf feste Sitzplätze verzichten!

Eines haben alle Billig-Airlines gemeinsam: sie befördern ihre Passagiere recht günstig, langen dafür aber im Gegenzug bei vielen Extras zu. Aus Sicht der Airlines und des Kunden ist das legitim, schließlich muss jede Airline am Ende auf ihre Kosten kommen. Doch wer sparen möchte, kann an mancher Stelle auf überflüssige Extras verzichten. So kosten Speisen und Getränke im Bordverkauf oftmals mehr als am Boden. Ebenso zahlt Aufschläge, wer das Gepäckmaß überschreitet oder einen besonderen Sitzplatz, beispielsweise in den ersten Reihen oder am Notausgang, reservieren möchte. Auch ein verlorenes oder vergessenes Flugticket trübt oftmals schnell die Freude über den vermeintlich günstig gebuchten Flug, wenn es am Flughafenschalter gegen Gebühr erneut ausgedruckt werden muss.

Fünfter Tipp: Smartphone gehört ins Handgepäck

Weder auf den Partner noch auf das Smartphone wollen die Deutschen im Urlaub verzichten.

Weder auf den Partner noch auf das Smartphone wollen
die Deutschen im Urlaub verzichten.

Die Mehrheit der Urlauber (60 Prozent) verzichtet auch unterwegs und außerhalb der deutschen Staatsgrenze ungern auf das eigene Smartphone, ebenso wenig wie auf den Partner oder die Partnerin (63 Prozent). Eine kürzlich durchgeführte Umfrage im Auftrag der E-Plus Gruppe unter 1.000 repräsentativ ausgewählten Smartphone-Nutzern hat es ans Licht gebracht: Lediglich eine kleine Minderheit von nur drei Prozent verzichtet auf Urlaubsreisen aus Angst vor zu hohen Kosten ganz und gar auf Handy oder Smartphone. Doch nicht nur, wer es mitführt, ist gut beraten: So lässt sich vor dem Rückflug schnell die Abflugzeit prüfen oder mit wenigen Klicks ein neuer Rückflug buchen.

Auch die Angst vor zu hohen Nutzungskosten ist unbegründet. Anbieter wie die E-Plus Gruppe bemühen sich um größtmögliche Transparenz in Bezug auf die Kosten. So startete E-Plus die erste Welle ihrer Roaming-Offensive bereits vor einigen Wochen mit der EU Reise Flat für Vertragskunden von BASE und E-Plus, kurze Zeit später folgten neue, preisreduzierte Auslandstarife für Prepaid-Kunden. Während Vertragskunden mit einer All-In-Flat für drei Euro im Monat ganz einfach die heimische Flat für Daten und Telefonie auch im Ausland genauso nutzen wie in Deutschland, zahlen Prepaid-Nutzer künftig im EU-Ausland für ihre Gespräche und die mobile Datennutzung pro Einheit nicht mehr als zu Hause. Eines allerdings ist wichtig: Weder Smartphone noch Handy oder Tablet gehören ins Aufgabegepäck, allenfalls das Ladegerät. Ebenso wie den Ausweis sollte man auch die wertvollen Kommunikationshelfer immer bei sich führen und auf Reisen nicht aus der Hand geben – außer natürlich dem geliebten Partner oder der Partnerin …

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