20140516-20_jahre_netz_775x362-775x362c„Hören Sie mich?“ – es begann einst mit Telefonie: Vor zwanzig Jahren, im Mai 1994, startete E-Plus die Vermarktung seines neuerrichteten Netzes. Exakt ein Jahr nach der Lizenzvergabe. Doch seit dem Start in Berlin hat sich viel getan: mit innovativen Produkten, starken Tarif-Offensiven und mit einem optimal hochgerüsteten Netz für schnelle Daten auf dem Smartphone oder Tablet ist die E-Plus Gruppe heute erfolgreich im Markt unterwegs.

Die Basis des Erfolgs von E-Plus im Datengeschäft bildet eine konsequent am Kundenbedarf ausgerichtete Netztechnologie. Das zur maximalen Leistungsstärke hochgerüstete UMTS-Netz wird seit neuestem sukzessive um LTE erweitert und der Erfolg in doppelter Hinsicht von außen bestätigt: zum einen durch das positive Urteil vieler Kunden, also derjenigen Menschen, die tagtäglich das Netz nutzen.

Zum anderen belegen viele positive Resultate in den Netztests der vergangenen Monaten, dass E-Plus „die richtige Netzstrategie für die Mehrheit der Nutzer gewählt, die ihre mobile Kommunikation in guter Qualität zu einem guten Preis nutzen wollen“.

Schnelligkeit siegt: Netzausbau in Rekordzeit

Offensive-Netzausbau_530Richtig gut lief es übrigens schon ganz zu Anfang: In Rekordzeit baute E-Plus als neuer Mobilfunkanbieter seinerzeit eines der weltweit ersten GSM1800-Netze auf. Es ist der bis dahin schnellste Netzstart in Deutschland. Erst im Mai 1993 hatte das Düsseldorfer Unternehmen E-Plus die „E1-Lizenz“ offiziell erhalten und schon ein Jahr später funkte es in den Ballungsräumen. In kürzester Zeit entstand so ein zunächst regional zu nutzendes Netz. Bereits am ersten Vermarktungstag freute sich der Vertrieb über 600 Kunden – für die damalige Zeit (und angesichts der teuren Tarife) eine kleine Sensation. Dass die ersten Kunden dabei in Ostdeutschland gewonnen wurden, war kein Zufall: Mit der Vergabe der Lizenz verknüpfte die Bundesregierung die Auflage, das Netz vor allem in den neuen Bundesländern aufzubauen. Hier fehlte es schlicht an Festnetzanschlüssen. Aber auch im Westen blieb E-Plus nicht untätig. Bis Jahresende 1994 folgte der Netzausbau in Großräumen wie Hamburg, München, Hannover, Frankfurt, Stuttgart, Karlsruhe/Mannheim, Nürnberg und die Rhein-Ruhr-Schiene. Und innovative Produkte wie die Zweitkarte (1995) oder das Prepaid-Paket Free & Easy (1997).

Wer braucht schon Daten?

Der Ausbau des Datennetzes geht weiter zügig voran - auf UMTS folgt nun LTE.

Der Ausbau des Datennetzes geht weiter zügig voran
– auf UMTS folgt nun LTE.

Von Daten, erst recht von schnellen Daten sprach in dieser Aufbruchszeit kaum jemand. Zu jener Zeit betrug die Übertragungsgeschwindigkeit 9,6 Kilobit pro Sekunde (kbit/s), es gab daher kaum Anwendungen für mobile Daten. Doch die Techniker und Marketing-Experten tüftelten bereits an neuen Standards und Produkten für die Zukunft: Höhere Datengeschwindigkeiten sollten her, mit denen eines Tages auch das Abrufen von E-Mails oder das Übertragen größerer Dateien möglich sein würde. Das mobile Surfen im Internet war zu diesem Zeitpunkt praktisch noch eine Vision –  ein Zugang ins weltweite Netz erfolgte damals per Modem, aus heutiger Sicht erscheinen Webseiten von damals eher rudimentär. Viel weiter in ihrer Entwicklung war zu diesem Zeitpunkt die Produktwelt: Mit der 3-Cent-Offensive (2004) von E-Plus ging ein Ruck durch den bis dahin eher verhalten offensiven Mobilfunkmarkt. E-Plus machte von sich reden! Und nur kurze Zeit später folgte bereits ein komplett neuer Ansatz, der ein Erdbeben im Markt auslöste: die Marken BASE, simyo, AY YILDIZ und ALDI Talk gingen an den Start (2005) – und sind es nach wie vor sehr erfolgreich.

Perspektivwechsel: Daten auf dem Vormarsch

Kurz vor der Jahrtausendwende zündete E-Plus dann den ersten Datenturbo. Mit „High Speed Circuit Switched Data“ (HSCSD) führte E-Plus eine Technik ein, die bis zu 56 kbit/s erreichte. Damals phänomenal, aus heutiger Sicht jedoch ein Schneckentempo. Tatsächlich waren viele Menschen zu dieser Zeit selten mehr als 64 kbit/s über ihren ISDN-Anschluss gewohnt. Doch die Entwicklung stoppte nicht: Nach der Einführung von UMTS vor zehn Jahren (2004) und Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s folgte ab 2010 mit der Umrüstung auf HSPA+ und die IP-Technologie das größte Netzausbauprogramm in der Geschichte von E-Plus. Die massiven Investitionen und die konsequent nutzerorientierte Ausbaustrategie verfolgte vor allem ein großes Ziel – die verfügbaren Kapazitäten sollten erhöht und der nächsten Netzgeneration bedarfsgerecht der Weg bereitet werden. Dieses Ziel wurde erreicht: Mit dem Ausbau des UMTS-Netzes bis zur maximalen Leistungsfähigkeit bietet E-Plus seit 2013 in Kombination mit der „Highspeed für Jedermann“-Initiative allen Kunden Zugang zu einem bewährten und zuverlässigen Datennetz. Das UMTS-Netz mit dem Booster HSPA+ bildet damit das„Arbeitspferd“ für die alltägliche Datennutzung. Weiter konsequent ausgerichtet am Bedarf der Kunden baut das Unternehmen seit einigen Monaten zügig eine weitere Technologie aus – „Long Term Evolution“, kurz: LTE.

Das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Rahmen der „Highspeed für Jedermann“-Initiative steht seit Ende 2013 allen Kunden unabhängig von ihrem Tarif und  der Zugehörigkeit zu einer Mobilfunkmarke der E-Plus Gruppe ein bundesweit zuverlässiges Netz mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 42 MBit/s per HSPA+ und in immer mehr Regionen zusätzlich das LTE-Netz mit bis zu 100 MBit/s zur Verfügung. Die hohe Netzqualität bestätigt eine aktuelle Bewertung durch die Leser der Zeitschrift CHIP: Das Netz der E-Plus Gruppe zieht im Urteil der Nutzer an allen vorbei und belegt in jeder Kategorie den Spitzenplatz. Damit honorieren die Kunden zugleich, dass E-Plus konsequent die nutzerrelevante Netzqualität in den Mittelpunkt der Netzoffensive stellt. Im Vordergrund steht nicht die Technologie, sondern der bestmögliche Nutzen für die Kunden beim mobilen Surfen. Ziel der Netzinitiativen von E-Plus ist es, allen Kunden eine stabile Netzversorgung mit verlässlich hohen Geschwindigkeiten für ein positives Nutzererlebnis zu bieten. Damit treibt die E-Plus Gruppe die Demokratisierung des Mobilfunks weiter voran.

Doch die Entwicklung macht hier nicht Halt, neue Technologien und Geschwindigkeitsklassen tauchen bereits am Horizont auf. So gesehen lässt sich sagen: die Zukunft der schnellen Daten hat gerade erst begonnen.

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