Infografik 10 Jahre Nachhaltigkeit bei Telefonica in Deutschland-

Infografik: Zehn Jahre Nachhaltigkeit bei Telefónica in Deutschland

Heute ist Weltumwelttag – und vor zehn Jahren entschloss sich Telefónica, sein Engagement als weltweit agierendes Telekommunikationsunternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung umfassend auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu konzentrieren. Darüber erfahren wir heute mehr in unserem Interview. Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility bei Telefónica in Deutschland, berichtet über Erfolge, Ziele und Zukunftspläne des Bereichs Umweltmanagement.

Je digitaler das Leben eines jeden Einzelnen wird, umso wichtiger ist es, dass Unternehmen bei diesen Entwicklungen auch ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung nachkommen. Telefónica nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und hat bereits frühzeitig auf die Veränderungen in der Gesellschaft reagiert. Nachhaltigkeit, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sowie ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein sind nicht nur zentrale Anliegen der modernen Gesellschaft, sondern auch von Telefónica, sagt Claudia von Bothmer.

Worauf konzentriert sich Telefónica in Deutschland beim Umweltmanagement besonders?

Vor zehn Jahren hat sich Telefónica in Deutschland erstmals nach den Vorgaben der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifizieren lassen. Das heißt, das Unternehmen hat sich freiwillig dazu verpflichtet, kontinuierlich den Prozess zur Optimierung seiner ökologischen Bilanz zu fördern. Seither bieten wir unseren Kunden einen umweltschonenden, aber dennoch digitalen Lebensstil an – entsprechend der ISO-Anforderungen. Außerdem feiern wir jetzt zehn Jahre Handyrecycling: Als eines der ersten Telekommunikationsunternehmen in Deutschland haben wir ein umfassendes Handyrecycling-Programm aufgesetzt – ein Jahr vor der Einführung des Elektrogesetzes.

Auch arbeitet Telefónica im Unternehmen selbst mit Nachdruck daran, CO2-Emissionen zu reduzieren und verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig beim Umweltmanagement von Telefónica. Mit dem heutigen Ehrentag für die Umwelt starten wir eine Reihe an internen Umweltaktivitäten, die wir in Zukunft verfolgen wollen – gemeinsam mit unseren Mitarbeitern. So ist heute Startschuss für einen Wettbewerb, mit dem wir die zehn besten Ideen für Umwelt- und Klimaschutz in unserem Unternehmen finden möchten. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein der Mitarbeiter für Umwelt- und Klimafreundliches Verhalten zu steigern. Weitere Initiativen für grüne Apps, einen CO2-armen Lebensstil zu Hause oder im Büro, Informationen zu Elektromobilität oder wie man Smartphones besonders nachhaltig nutzt, runden das Jahr 2014 ab.

Handyrecycling bei O2 – So werden Handys wiederverwertet

Welche konkreten Erfolge hat Telefónica in dieser Zeit erreicht?

Die Schonung von Rohstoffen und ein angemessener Umgang mit Abfällen sind wichtige Bestandteile unseres Umweltmanagements. Wir haben verschiedene Projekte gestartet, um einen bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen bei unseren Mitarbeitern und Kunden zu fördern. Seit 2013 verwenden wir beispielsweise nur noch umweltfreundliche Papiertüten statt Plastiktüten in unseren O2 Shops. Außerdem ist es uns gelungen, das von Telefónica in Deutschland anvisierte Ziel, bis 2015 den Stromverbrauch in Büros, Shops und Call Centern um zehn Prozent pro Mitarbeiter zu senken, bereits im letzten Jahr zu erreichen. Und auch beim Papierverbrauch sparen wir, wo es geht und versenden Dokumente bevorzugt in digitaler Form. All dies schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch noch Kosten. Mit unserem Handy-Recycling haben wir außerdem eine sehr gute Möglichkeit für die Wiederverwertung von kostbaren Rohstoffen geschaffen.

Unsere Kunden und Mitarbeiter können die Handys, die zu Hause in den Schubladen herumliegen, in jedem O2 Shop abgeben oder kostenfrei in einem speziellen Umschlag an Telefónica in Deutschland schicken. Die Erlöse daraus kommen gemeinnützigen Umwelt-Projekten zugute, über die jeder Spender mitbestimmen darf. Für die Anschaffung eines neuen Smartphones haben wir für unsere Kunden mehr Transparenz über die Umwelt- und Sozialauswirkungen ihres Wunschgeräts erreicht. Anhand des Eco Index können sich die Kunden unter anderem über die vom jeweiligen Hersteller gemachten Angaben zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und ethischen Standards informieren und in ihre Entscheidung miteinfließen lassen.

Und wie sieht es mit dem Umweltmanagement in der Telefónica Gruppe aus?

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Konzernweit: Umweltziele bei Telefónica

Auch auf Konzernebene wurden zukunftsweisende Ziele in Angriff genommen. Im Zuge des 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokolls hat Telefónica beispielsweise ein konzernweites Ziel ausgesprochen.

Die Planung sieht vor, dass die direkten und indirekten CO2-Emissionen pro Festnetz- und Mobilfunkanschluss bis 2020 um 30 Prozent reduziert werden sollen. Daran wird mit Nachdruck gearbeitet.

Anderen Vorgaben entspricht Telefónicas Bilanz schon im Vorhinein: die EU-Verordnung REACH aus dem Jahr 2006 behandelt den Umgang mit chemischen Stoffen und Telefónica erfüllt die darin bis 2015 gesetzten Ansprüche fristgerecht. Das Wichtigste beim Optimieren der nachhaltigen und ressourcenschonenden Produktion ist aber das Umdenken im Kopf eines jeden einzelnen. Dabei zählen wir auf das Engagement unserer Mitarbeiter und Kunden. Wir möchten alle dazu ermutigen, sich mit Ideen einzubringen.

Und wie geht es mit dem Umweltmanagement in Zukunft weiter? Welche Ziele möchten Sie noch umsetzen?

Zunächst einmal rufen wir am heutigen Internationalen Tag der Umwelt unsere Mitarbeiter dazu auf, sich Ideen für mehr Umwelt- und Energieeffizienz bei Telefónica in Deutschland zu überlegen und einzureichen. Die zehn besten Ideen werden ausgewählt durch eine Jury des Environmental Committees von Telefónica in Deutschland und erhalten attraktive Preise passend zu „Natur ganz nah – Gut leben in der Stadt“. Das ist das Thema, unter dem der diesjährige Weltumwelttag global bei Telefónica steht.

In Deutschland wollen wir unsere Energieeffizienzmaßnahmen weiter ausbauen sowie unser Handyrecycling- und Inzahlungsnahmeprogramm attraktiver gestalten, um die Recyclingquote zu erhöhen. Es ist unser Ziel, unseren Kunden mit digitalen Produkten und Services einen nachhaltigen Lebensstil zu ermöglichen und innerhalb unseres Unternehmens auf Ressourcenschonung zu achten. Durch die Digitalisierung und neue Produkte tun sich künftig viele Möglichkeiten für den Umweltschutz auf. M2M beispielsweise, also die Datenkommunikation zwischen Maschinen, bietet Einsparpotenzial durch das Energiemanagement in Gebäuden, die intelligente Vernetzung von Stromverbrauchern und -produzenten oder im Flottenmanagement.

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