20140703-roaming_2_775x362-775x362cUrlaub heißt Erholung – allerdings lassen sich Krankheiten und Probleme leider nicht ganz ausschließen. Damit im Ernstfall alles rund läuft, sollten Urlauber einige Vorkehrungen treffen. Wir haben uns umgeschaut und zeigen, welche Notruf-Nummern bei der nächsten Reise unbedingt ins Adressbuch gehören. Portemonnaie verloren oder geklaut?

Im Gedränge ist es schnell passiert: Ein unbemerkter Griff und die Geldbörse mit maestro- (früher: ec) und Kreditkarte ist weg. Gerade Ortsfremde sind für Taschendiebe beliebte Opfer. Bei Urlaubern sind die Sorgen dann groß: Wie reagiere ich jetzt am besten, und was kann ich gegen den Verlust meiner persönlicher Daten im Ausland tun?

Für den Fall der Fälle hat der Verein zur Förderung der Sicherheit eine bundesweite Notfallnummer eingerichtet. Unter +49 116 116 können Geschädigte Maestro-, Kreditkarte und Personalausweis sofort sperren lassen. Damit lässt sich das größte Übel – nämlich finanzieller Schaden – schnell vermeiden. Damit bei der Rückreise ohne Pass nichts schief geht, sollte außerdem Kontakt mit dem Auswärtigen Amt oder der Botschaft beziehungsweise dem Konsulat aufgenommen werden. Die Telefonzentrale des Auswärtigen Amtes in Berlin ist unter +49 30 18170 rund um die Uhr erreichbar.

Smartphone weg?

Geld, Kreditkarte, Handy oder Smartphone weg? Dann ist schnelles Handeln gefragt.

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Dann ist schnelles Handeln gefragt.

Der Verlust des Smartphones wiegt im digitalen Zeitalter ähnlich schwer wie der des Portemonnaies. Aber auch hier steht der Leidtragende nicht alleine da: Mithilfe der Kundenhotline können Kunden ihre SIM-Karte rund um die Uhr sperren lassen. Aus dem Ausland ist die Hotline der Marke BASE unter +49 163 163 1140 für Vertragskunden und unter +49 177 177 1147 für Prepaidkunden erreichbar. Wer Urlaub in Deutschland macht, dem genügen schon die innerdeutschen Kurzwahlen 1140 und 1147. Alternativ kann auch hier der zentrale Sperrnotruf +49 116 116 gewählt werden. Das Service-Center verbindet dann umgehend an den zuständigen Mobilfunkbetreiber.

Unangenehm: Krank im Urlaub

Generell gilt in Notlagen die europaweite Notrufnummer 112. Allerdings besitzen einige wenige Urlaubsländer eigene Kurzwahlen. Es empfiehlt sich also, die entsprechenden Nummern vor der Abreise zu notieren bzw. abzuspeichern. Wir haben die Notrufnummern einiger wichtiger Urlaubsländer zusammengefasst:

Länder der europäischen Union 112
USA/Kanada 911
Australien 000
Schweiz Rettungsdienst:144
Österreich Rettungsdienst:144
Türkei Polizei: 155
Südkorea Rettungsdienst: 119
Norwegen Rettungsdienst: 113

Autofahrer aufgepasst!

Selbst die Anreise mit dem Auto kann zum Ärgernis werden, wenn das Transportmittel streikt oder es zum Unfall kommt. Auch wenn es sich nur um einen Blechschaden handelt, ist das für den Betroffenen ärgerlich. Neben der einfach zu merkenden Telefonnummer des ADAC 0180 2 22 22 22 (oder +49 89 22 22 22 aus dem Ausland) sollte der Zentralruf der Autoversicherer bekannt sein. Unter +49 40 300 330 300 erhalten Unfallgeschädigte Auskunft über den Namen und die Vertragsnummer der gegnerischen Haftpflichtversicherung und können so ihren Direktanspruch beim Versicherer geltend machen. Hierzu sollten sich Reisende vor Reiseantritt informieren, inwiefern sie im Urlaub abgesichert sind.

Alle wichtigen Hotlines im Überblick:

Dienst Inland Ausland
Zentraler Sperrnotruf 116 116 +49 116 116
Notruf innerhalb der EU 112 112
BASE Kundenservice für Vertragskunden 11 40 +49 163 163 1140
BASE Kundenservice für Prepaidkunden 11 47 +49 177 177 1147
Zentrale Auswärtiges Amt 030 18170 +49 30 18170
ADAC Pannenservice 0 180 2 22 22 22 +49 89 22 22 22
Zentralruf der Autoversicherer (0800) 25 026 00 +49 40 300 330 300
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