20140721-stau_autobahn-775x362cSo möchte niemand seinen Urlaub beginnen: Staus auf den Autobahnen belasten nicht nur den Fahrer, auch die übrigen Insassen haben nur begrenzt Freude am totalen Stillstand auf dem heißen Asphalt. Mit Hilfe einer bewussten Reiseplanung kann die eigene Fahrtroute aber optimiert werden.

So sollten bekannte Stau-Schwerpunkte wie Baustellen sollten gänzlich umfahren oder zu verkehrsärmeren Zeiten – beispielsweise nachts – passiert werden. Ganz vermeiden kann man den unfreiwilligen Stopp auf deutschen Autobahnen meist dennoch nicht, insbesondere bei Unfällen auf der Strecke kommt es ungeplant zu längeren Stopps.

Zwar helfen aktuelle Meldungen im Verkehrsfunk weiter, doch typischerweise hört man diese immer erst nach dem Einfahren in den Stau. Keine Freude haben Urlaubsfahrer an veralteten Meldungen. Unnötige Umwege wären die Folge.

Mit dem Smartphone „live“ und in Echtzeit

Wer aktuell informiert sein will und nicht auf die Radiodurchsage warten möchte, kann heute das Smartphone als Staupilot einsetzen. So erreichen beispielsweise E-Plus- und BASE-Kunden den Verkehrsinfodienst des ADAC unter der Kurzwahl 1211. Eine freundliche Ansage führt den Anrufer per Tastendruck unkompliziert in das Zielgebiet seiner Wahl, wo er immer die neuesten Hinweise zu Verkehrsstörungen erhält. Unter anderem kann zwischen Meldungen von Autobahnen, Bundesstraßen, einem Bundesland oder einzelnen Ballungsräumen gewählt werden. Selbst kleine Verkehrsbeeinträchtigungen, gemeldet von Sensoren an Autobahnbrücken oder der Polizei, speist eine Verkehrsleitzentrale in Echtzeit in das System ein. Wem der automatisierte Dienst Störungen auf der geplanten Strecke meldet, kann nun kurzfristig ausweichen und die betroffene Strecken umfahren.

Verkehrsservice leistet mehr

Darüber hinaus kann das Smartphone selbst eine Hilfe bei der Suche nach Alternativrouten sein. Unter der 1210 (Kurzwahl E-Plus/Base) meldet sich der ADAC-Verkehrsdienst persönlich. Die Mitarbeiter schlagen auf Wunsch am Telefon Ausweichstrecken vor. Sie helfen darüber hinaus bei der Suche nach Hotels, Tankstellen oder Restaurants.

Trotz aller Bequemlichkeit der mobilen Dienste sollte man nur eines nicht: während der Fahrt zum Smartphone greifen. Wer dabei erwischt wird, ist mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg dabei. Wem das zu viel erscheint: In anderen europäischen Ländern drohen Bußgelder von mehreren hundert Euro. Wer bislang ohne Freisprecheinrichtung unterwegs ist, sollte daher vor dem Telefonat einen Parkplatzstopp einlegen oder den Beifahrer bitten.

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