20140701-roaming_4_775x362-775x362cHohe Temperaturen, feiner Sand unter den Füßen, ausgiebige Strandspaziergänge und kühles Nass – was Urlaubern guttut, gefällt dem Smartphone leider überhaupt nicht.

Damit der smarte Reisebegleiter den Sommerurlaub unbeschadet übersteht, sollten die Nutzer einige Regeln befolgen. Wir haben uns umgeschaut und liefern heiße Tipps für die schönste Zeit des Jahres.

Sonnengebräunte Haut, beschädigtes Smartphone

In der prallen Sonne zu entspannen gehört für viele Menschen zum perfekten Sommerurlaub dazu. Das Smartphone sollte hingegen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Die hohen Temperaturen können die empfindlichen Flüssigkeitskristalle des Displays zerstören und so zu irreparablen Schäden führen. Genauso kann der Akku in Mitleidenschaft gezogen werden: Der Energiespeicher entlädt sich bei Wärme schnell selbst und büßt langfristig an Lebensdauer ein. Oberflächentemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius führen jedoch nicht nur zu Schäden am Smartphone selbst – bei Berührung riskiert der Nutzer schmerzhafte Verbrennungen. Ist das Handy einmal heiß gelaufen, empfiehlt sich daher eine längere Auskühlphase bei Zimmertemperatur. Keinesfalls sollte das Smartphone von einem Extrem ins andere geschickt werden: Der Kühlschrank im Hotelzimmer oder gar ein Gefrierschrank sind keine passenden Orte für ein empfindliches Elektrogerät.

Lieber nicht in den Sand setzen

Smartphones sind aufgrund ihrer vielen Funktionen auch am Strand nützlich und beliebt

Smartphones sind aufgrund ihrer vielen Funktionen
auch am Strand nützlich und beliebt

Besonders heikel ist die Nutzung eines Smartphones am Strand: Die feinen Sandkörner können über kleinste Anschlüsse und Öffnungen ins Innerste des Handys gelangen und wirken zudem auf dem Display wie Schmirgelpapier. Wem das Smartphone einmal in den Sand gefallen ist, der sollte die Fremdkörper mit einem feinen Pinsel vorsichtig entfernen. Um etwaige Schäden bereits im Voraus zu vermeiden, empfiehlt es sich, eine Schutzfolie auf das Display zu kleben. Diese sind im gut sortierten Fachhandel oder Online erhältlich.

Wenn das Smartphone baden geht

Auf Nässe reagieren Smartphones und Handys sehr empfindlich.

Auf Nässe reagieren Smartphones
und Handys sehr empfindlich.

Nicht nur Sandstrände, auch der Sprung ins kühle Nass oder die Wasserschlacht am Pool können schnell zum Ärgernis werden: Wird das Smartphone in der Badehose vergessen, sind oft langfristige Schäden die Folge. Für Situationen wie diese empfehlen sich wasserdichte Schutzhüllen. Mit der passenden Tasche können Wasserratten ihre Musik dann sogar im Pool genießen. Ist das Handy doch einmal nass geworden, droht ein Kurzschluss. Dann sollte der Akku entfernt werden und zusammen mit dem Smartphone ein paar Tage im Schatten trocknen. Keinesfalls sollten Urlauber dafür einen heißen Fön benutzen. Die partielle Hitze zerstört unter Umständen mehr als das sie nützt! Besondere Vorsicht ist bei Meerwasser geboten: Die Salzkristalle und Mineralien können zu Korrosion führen und das Smartphone komplett lahmlegen. Dann sind Experten gefragt: Legen Sie das Handy beiseite und suchen Sie nach dem Urlaub einen Fachmann auf.

Geladener Akku – entspannter Urlauber

Um den Akku des Smartphones auch im Urlaub laden zu können, sollten bereits vor der Abreise einige Vorkehrungen getroffen werden. In einigen Ländern gehören andere Steckertypen zum Standard: Für solche Fälle gibt es spezielle Universaladapter, die für über 150 Reiseländer den passenden Anschluss bieten. Selbst die Kraft der Sonne kann mit dem richtigen Zubehör zum Aufladen des Smartphones genutzt werden. Mit einem Solar-Ladegerät hält der Akku einen langen Tag am Strand problemlos aus. Das Smartphone sollte der Nutzer trotzdem in den Schatten legen.

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