AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle (3. v.l.) übergibt die Urkunde für gesellschaftliches Engagement an Eckart Pech (2.v.l.), Melanie Borsos (links), und Projektleiter Ousmanou Njiemoun (rechts) von Telefónica in Deutschland

AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle (3. v.l.)
übergibt die Urkunde für gesellschaftliches Engagement
an Eckart Pech (2.v.l.), Melanie Borsos (links), und Projektleiter
Ousmanou Njiemoun (rechts) von Telefónica in Deutschland

Telefónica in Deutschland überlässt seine gebrauchten IT-Geräte der AfB gemeinnützigen GmbH und wurde jetzt in München für sein sozial-ökologisches Engagement von AfB ausgezeichnet. Durch die Partnerschaft beider Unternehmen leistet Telefónica in Deutschland einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Gesellschaft.

Seit November 2013 arbeitet Telefónica in Deutschland mit der gemeinnützigen IT-Remarketing Firma AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) zusammen. Diese Partnerschaft wurde nun offiziell ausgezeichnet. Dr. Eckart Pech, Managing Director Service Technology hat vergangene Woche die Urkunde von AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle (2.v.r.) verliehen bekommen. Projektleiter Ousmanou Njiemoun von Service Technology und Melanie Borsos, Corporate Responsibility Manager bei Telefónica in Deutschland, waren bei der Urkundenübergabe dabei.

„Wir sind von der Zusammenarbeit sehr überzeugt. Mit AfB haben wir einen Partner gefunden, der uns hochwertige Dienstleistungen liefert, und zugleich neben Umweltvorteilen durch die Beschäftigung von benachteiligten Personen gesellschaftlichen Mehrwert schafft“, bestätigt Melanie Borsos.

Anfang Oktober 2013 wurden die ersten 363 Geräte mit einem Gewicht von 3,3 Tonnen übergeben. Grundsätzlich sind IT-Geräte bei Telefónica in Deutschland so lange wie möglich in Gebrauch. Ist dies nicht mehr möglich, holt AfB diese direkt am Standort in München ab und bringt sie in die nächstgelegene Niederlassung. Dort werden die Festplatten zertifiziert gelöscht, die Geräte getestet, gereinigt und anschließend mit einer Garantie von mindestens 12 Monaten wieder verkauft.

Die Zusammenarbeit besitzt einen klaren ökologischen Vorteil: Die Aufarbeitung gebrauchter PCs, Notebooks, TFT-Bildschirme, Drucker oder Handys schont Umwelt und Klima. Indem alte Geräte wiederverwendet werden, müssen weniger Neugeräte produziert werden. Wertvolle Rohstoffe und natürliche Ressourcen werden geschont und es entstehen weniger umwelt- und klimaschädliche Emissionen. Der Anteil der Geräte, die in den Zweitmarkt gelangen, liegt derzeit bei ca. 80%. Die wenigen, nicht mehr gebrauchsfähigen Geräte, werden von AfB zur Ersatzteilgewinnung zerlegt, die dadurch gewonnenen Rohstoffe gesichert und anschließend fachgerecht an Entsorgungsbetriebe weitergeleitet. Mit der Partnerschaft hat Telefónica in Deutschland bisher 22.246,6 Kilogramm Eisenäquivalente, 169.711,0 Megajoule Energie und 14.754,0 Kilogramm CO2 eingespart sowie Arbeitsplätze bei AfB geschaffen. Mehr Informationen zum Umweltmanagement bei Telefónica in Deutschland auf der kürzlich aktualisierten CR-Webseite www.telefonica.de/verantwortung.

AfB hat es sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren 500 Arbeitsplätze für behinderte Menschen zu schaffen. Über die Hälfte der aktuell über 200 Mitarbeiter bei AfB sind Menschen mit Behinderung und können durch das Konzept einer hochwertigen und sinnvollen Beschäftigung nachgehen. „Die Partnerschaft mit Telefónica ist ein großer Schritt zu unserem Ziel, auch in München eine weitere AfB-Niederlassung zu eröffnen, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen“, so Daniel Büchle, Geschäftsführer der AfB gGmbH.

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