Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin
Fotografin: Christiane Deneser

Das Internet ist nicht nur ein virtueller Lebensraum für Jugendliche, um zu chatten und Spaß zu haben. Es bietet ihnen auch die Chance, eigene Ideen bekannt zu machen und die Gesellschaft mitzugestalten. Eine neue Kampagne des Jugendprogramms Think Big der Fundación Telefónica und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit O2 unterstützt 14- bis 25-Jährige jetzt dabei, mithilfe digitaler Medien aktiv zu werden und auch andere Jugendliche zu motivieren mitzumachen. Auf dem Think Big Stand der diesjährigen YOU in Berlin, der größten Jugendmesse Europas, sind bereits rund 170 Projekt-Webseiten entstanden, die auf der Microsite zusammen kommen und andere inspirieren sollen.

Schülerin Michelle möchte etwas für die Kinder in ihrer Umgebung tun: „Bei uns gibt es kaum Spielplätze. Ich möchte über das Internet Leute finden, die Lust haben, mit mir einen Spielplatz selber zu bauen.“ Der 15-Jährige Jannis wiederum ist leidenschaftlicher Skateboardfahrer und möchte eine Homepage entwickeln, auf der sich alle Skateboarder darüber austauschen können, „wo es einen Skateboard-Contest gibt und wie man welche Tricks macht.“ Und Jasmin möchte per Online-Umfrage herausfinden, wie sie einen Schulball organisieren kann, der allen Mitschülern gefällt.

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin
Fotografin: Christiane Deneser

Diese und zahlreiche andere Ideen haben die Jugendlichen mit Think Big auf der YOU in Berlin vom 27. bis 29. Juni zum Thema „Was würdest du in deiner Stadt mithilfe des Webs verändern?“ entwickelt. In einem zweiten Schritt ging es darum, die Idee ins Netz zu bringen.

Die jugendlichen Messebesucher lernten, ihre eigenen Webseiten zu erstellen, auf denen sie sich und ihre soziale Idee mit Fotos, Text und individuellem Sound vorstellen. Auf www.morevibe.think-big.org entstand im Laufe der Messe ein digitales Mosaik, das zeigt, welche Themen junge Menschen bewegen.

Diese Microsite ist nun für jedermann zugänglich, so dass die Jugendlichen ihre Ideen mit anderen teilen und zum Mitmachen motivieren können. Selbst wer nicht auf der YOU dabei war, kann seine Idee auf der Microsite präsentieren oder einfach andere tolle Ideen liken und Freunde darauf aufmerksam machen.

Think Big: Ideen in konkrete Projekte verwandeln

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin

Fotografin: Christiane Deneser

Es geht aber nicht nur darum, Ideen bekannt zu machen. Think Big hilft Jugendlichen, eigene Projekte auch umzusetzen. Sie können sich bei Think Big bewerben und erhalten 400 Euro finanzielle Unterstützung sowie Coaching von Experten und erfahrenen Projektmachern. Auch einige der Messeideen sollen weiterentwickelt und verwirklicht werden.

„Jugendliche haben viele gute Ideen, um etwas zu bewegen. Wir unterstützen sie dabei und zeigen ihnen, wie sie digitale Medien nutzen können, um ihre Projekte groß zu machen und von Internet-Nutzern zu aktiven Gestaltern der digitalen Welt zu werden“, sagt Roland Kuntze, Vice President Corporate Communications bei Telefónica in Deutschland und verantwortlich für Corporate Responsibility. Seit dem Start von Think Big im Jahr 2010 haben in Deutschland bereits mehr als 42.000 Jugendliche mitgemacht und rund 2.300 Projekte umgesetzt. „Dieses Engagement wollen wir weiter fördern und die digitalen Möglichkeiten immer mehr ins Zentrum des Programms rücken.“

Projekte: Besser organisieren durch Open Source

Think Big auf der Jugendmesse YOU 2014 in Berlin

Fotografin: Christiane Deneser

Was das bedeutet, haben so genannte Peer Scouts wie Danielle aus Bremen und Jamie Lee aus Mannheim den Messebesuchern erklärt. Sie sind erfahrene Think Big Projektmacher und unterstützen andere Jugendliche dabei, ihre Idee zu verwirklichen.

„Bei Think Big sind wir eine große Community und ich kann mich immer mit anderen Projektmachern austauschen und mich auch von deren Ideen inspirieren lassen kann“, sagt Danielle. „Mit digitalen Medien wie Facebook ist es noch leichter, in Kontakt zu bleiben und Feedback zu bekommen.“

Und Jamie Lee betont: „Durch Think Big habe ich mein Talent für Selbstorganisation und Zeitmanagement verbessern können und sogar einen Workshop dazu für andere Jugendliche gegeben. Durch Think Big habe ich eine Menge toller Open-Source-Software kennen gelernt, mit denen man Projekte besser organisieren kann und mit denen wir gerade unser Think Big Alumni Netzwerk aufbauen.“

Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich auf der Kampagnen-Microsite www.morevibe.think-big.org inspirieren lassen. Mehr Informationen zum Jugendprogramm gibt es außerdem unter www.think-big.org.

Corporate Responsibility bei Telefónica in Deutschland

Das Jugendprogramm Think Big ist ein Kernelement der Corporate Responsibility Strategie von Telefónica in Deutschland. Weshalb sich das Unternehmen für junge Menschen engagiert und wie es gesamtheitlich seine Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt wahrnimmt, zeigt die neu gestaltete Corporate Responsibility Website www.telefonica.de/verantwortung. Sie stellt die drei Haupthandlungsfelder „Lebensqualität steigern“, „Gesellschaft stärken“ und „Umwelt und Klima schützen“ vor und gibt umfassende Informationen zu einzelnen Aktivitäten. Ein Factbook (PDF) fasst alle relevanten Zahlen zusammen und verdeutlicht übersichtlich die Entwicklung bestimmter Themen wie Produktinnovationen und Datenschutz, Teilnehmerzahlen des Jugendprogramms oder Ergebnisse des Handyrecyclings sowie der Reduktion des Energieverbrauchs.

Mehr Informationen:

Think Big LogoWebsite: Think Big
Facebook: Think Big
Pressemappe: www.telefonica.de/presse-thinkbig
Website Jugendmesse: YOU 2014

Verantwortung bei Telefónica in Deutschland
Online: www.telefonica.de/verantwortung
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